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22.11.2018

Jede dritte Frau...

Beleuchtete Installation auf dem Rathausplatz anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am Donnerstag 22. November

Jede dritte Frau in Deutschland ist von sexueller und/oder körperlicher Gewalt betroffen. Nicht allen Menschen ist bewusst, wie verbreitet Gewalt gegen Frauen tatsächlich ist. Bei Gewalt gegen Frauen wird zu oft weggesehen, nicht nachgefragt, nicht hingehört. Dabei kann jede und jeder helfen, die Gewalt zu bekämpfen. Schutz vor Gewalt und sexistischen Strukturen hat sich auch ein Kooperationsbündnis auf die Fahnen geschrieben. Mit Veranstaltungen rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen wollen sie zum „Hinsehen“ auffordern, das „Schweigen brechen“ und damit einen Ausweg aus der Gewalt aufzeigen.

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Barbara Deimel freute sich, dass dieses Jahr eine gemeinsame Kampagne vom Frauenhaus der Caritas Ingolstadt, Soroptimist Ingolstadt, Zonta Club Ingolstadt, Wirbelwind e.V. sowie der Gleichstellungsstelle zustande gekommen ist. Gemeinsam eröffneten sie die Veranstaltungsreihe am 22. November mit einer beleuchteten Installation und Informationsständen auf dem Rathausplatz. Die Grußworte sprach die Vorsitzende des Gleichstellungsbeirates und Stadträtin Brigitte Mader. Im Anschluss standen Informationsstände des Kooperationsbündnisses für einen Austausch oder eine fachkundige Beratung zur Verfügung.

Bei erlebter Gewalt finden betroffene Frauen und Mädchen auch in Ingolstadt eine breite Unterstützung durch Polizei, Strafvollzug, medizinische Behandlung, Therapien und Beratungseinrichtungen, z.B. bei der Beratungsstelle Wirbelwind e.V., Telefon 0841 17353 und beim Caritas-Frauenhaus in Ingolstadt unter 0841 309-700. Das bundesweite Hilfetelefon ist an 365 Tagen 24 Stunden in 17 Sprachen unter 08000 116 016 erreichbar. Ebenso stehen die Beraterinnen für eine online-Beratung oder in Gebärdensprache zur Verfügung: www.hilfetelefon.de.