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25.09.2018

Spaß haben - sicher feiern

Das Herbstvolksfest verspricht Duft von Grillhendl, gebrannten Mandeln, natürlich Bier und jede Menge Spaß. Damit die Feierlaune nicht auf der Strecke bleibt, gibt es hier einigeTipps.

Wenn Alkohol fließt steigt die Feierlaune. Leider manchmal auch der moralfreie Raum. Dabei sollte das Volksfest immer ein Grund zum Feiern und zum Spaß haben bleiben. Für Frauen wie für Männer. Doch damit der Spaß nicht vorzeitig endet, kann eine Sensibilisierung für Grenzsituationen und ein vorbeugender Selbstschutz hilfreich sein. Mit den Aktionsplakaten und Aktionskarten „Spaß haben – sicher feiern“ will die Gleichstellungsstelle der Stadt mit Unterstützung mehrerer Fachstellen ein paar Tipps an die Hand geben, wie Gefahren vorbeugend aus dem Weg gegangen werden kann:

  • Survival: Geld, Handy, Schlüssel am Körper
    Das Wichtigste diebstahlsicher am Körper zu tragen, schont Geldbeutel und Nerven. Auch Taschen können verloren gehen oder gestohlen werden.
  • Treffpunkte mit Freunden vereinbaren
    Auch ohne Handy können Freunde/Freundinnen bei markanten Treffpunkten wieder gefunden werden.
  • Achtung Alkohol – in Maßen
    Die Wirkung des Alkohols wird oft unterschätzt, die eigenen Grenzen und die Grenzen der Mitmenschen werden dann oft nicht mehr ausreichend wahrgenommen.
  • Achtung K.O. Tropfen, .
    Das Getränk nicht aus den Augen verlieren (auch auf dem Weg zu Toilette) und keine unbekannten Pillen oder sonstige Drogen zu sich nehmen.
  • Trau Deinem Gefühl: sag NEIN, sag STOPP!
    Wenn das Gefühl sagt, dass der Flirt zu weit geht, dann deutlich und laut „NEIN“ oder „STOPP“ sagen, das Gespräch beenden und weggehen!
  • Hol Dir Hilfe im Notfall
    Eine Seite der Karte informiert über die Hilfe im Notfall durch die Polizei unter 110 und über Unterstützung bei Beratungsbedarf. Nicht vergessen: Auch unsere Mitmenschen können in einer Notsituation helfen – andere deutlich zum Helfen auffordern, persönlich ansprechen!
  • Organisiere Deinen sicheren Nachhauseweg
    Schon vor dem Besuch verbindlich den Nachhausweg verbindlich planen – natürlich am besten in der Gruppe und nicht alleine.

Diese Tipps sind aufgrund langjähriger Erfahrung und mit Unterstützung durch das Polizeipräsidium Oberbayern Nord, Wirbelwind e.V., Caritas-Frauenhaus Ingolstadt, Soroptimist International (SI) Club Ingolstadt, ZONTA Ingolstadt und dem Bayer. Landessportverband erstellt worden. Mit Plakaten und Kärtchen wird für diese Tipps an öffentlich zugänglichen Stellen auf dem Volksfest geworben. Gleichzeitig bieten die Plakate und Kärtchen auch Hilfe und Unterstützung an, wenn eine Grenzverletzung passiert ist. Bei unmittelbarer Gefahr ist selbstverständlich die Polizei unter der Notrufnummer 110 zu Hilfe zu holen. Sie vermitteln aber auch Kontakt zu unterstützenden Beratungsstellen an, wie wirbelwind e.V. in Ingolstadt oder auch das bundesweite Hilfetelefon an. Das Hilfetelefon ist 24 Stunden an jedem Tag Jahr erreichbar: 08000/116016. Die Beratung wird in 17 Sprachen oder auch über das Internet angeboten: www.hilfetelefon.de