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Ansprechpartner im Stadtteiltreff - das Quartiersmanagement

Ansprechpartner im Stadtteiltreff

Die Quartiersmanager/innen im Stadtteiltreff Konradviertel verbessern die Rahmenbedingungen, die für eine nachhaltige Entwicklung des Quartiers notwendig sind. Die Entwicklung von Verantwortung für das eigene Stadtquartier soll langfristig gestärkt und selbsttragende Bewohnerorganisationen geschaffen werden. Dazu gehört die Vernetzung von lokalen Akteuren, vor allem aus Wirtschaft, Vereinen, Schulen, Kirchen, Bewohnern und der Politik. Durch das Zusammenwirken der verschiedenen Teilnehmer am Entwicklungsprozess werden neue Anreize zur Bildung und Weiterentwicklung des Quartiers geschaffen. Bürger werden angeregt, sich aktiv am Quartiersmanagement zu beteiligen und mitzuwirken. Eine weitere Aufgabe ist die Gewinnung finanzieller Mittel sowie personeller und materieller Ressourcen zur Umsetzung von Projekten im Quartier.

Handlungskonzept, Untersuchungen, Ergebnisse

Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ muss jede teilnehmende Kommune ein umfassendes Handlungskonzept, das sogenannte Integrierte Handlungskonzept, entwickeln. Der ganzheitliche Ansatz des Förderprogramms soll sich auch im Integrierten Handlungskonzept und in der Organisation auf kommunaler Ebene widerspiegeln. Das Integrierte Handlungskonzept stellt ein Planungs- und Umsetzungskonzept mit Zielen, konkreten Maßnahmen, Kosten- und Finanzierungsübersicht sowie mit Prioritäten dar. Wesentliche Kriterien für die Organisation sind das vernetzte Denken und das gemeinsam abgestimmte Handeln sowie die zielgerichtete Bündelung von Fördermittel und kommunalen Geldern. Es sind neben hohem Engagement der Beteiligten neue Formen des Zusammenarbeitens und prozessorientiertes Handeln innerhalb aller Verwaltungsebenen und mit den Bürgern notwendig.

Darüber hinaus wurde im Konradviertel eine aktivierende Befragung durchgeführt und eine Evaluation des Programms durch die Universität Eichstätt-Ingolstadt angefertigt:

Geschichte des Konradviertels und Sanierungesbegiet

Den Namen hat das Konradviertel durch den Bau der St. Konrad Kirche im Jahre 1952 bekommen. Das Konradviertel wurde hauptsächlich von den Beschäftigten der Spinnereimaschinenfabrik bewohnt.

1934 wurde durch Initiative und finanzielle Unterstützung der Stadt Ingolstadt die gemeinnützige WohnungsbauGesellschaft Ingolstadt GmbH (GWG) gegründet.

Durch das schnelle Voranschreiten der GWG entstanden auch an der Goethestraße eine neue Wohnsiedlung für die Arbeiter und ihre Familien.

Baumaßnahmen und Wohnumfeldverbesserungen

Goethestraße 140 – 142

GWG Sanierung Dörfler Straße

GWG weitere Sanierungen

St. Gundekar-Werk Sanierungen

Spielplatz an der Feldkirchner Straße

Multifunktionsfeld im Nordpark

Das heute als „Nordpark“ bekannte Areal im Nordosten Ingolstadts, mit der Ausstattung von Bolzplatz mit Streetballkorb, Spielplatz für Kinder von drei bis 16 Jahren, Spielplatz für Jugendliche, Picknickplatz, Brotzeitplatz, Spielwiese und Jugendtreff.
Der Park ist ein Erholungsraum für alle Altersgruppen. Seit 2010 hat der Park zwei wesentliche Änderungen bzw. Ergänzungen erfahren. Im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ wurde im Park nahe der Hebbelstraße ein Multifunktionsspielfeld einschließlich eines zusätzlichen Streetballkorbes errichtet. Der bisher dort gelegene Kleinkinderspielplatz wurde etwas nach Westen verlegt und mit neuen Geräten verbessert. Ein zentraler Spielplatz mit Kletterwänden, Kombinationsspielgerät, und einer Bocciabahn runden das Angebot im Nordpark ab.

Naherholungsgebiet „Donaustrand“

Ein 4,5 Hektar großes Freigelände wurde südlich des ehemaligen Viehmarktgeländes für rund 170.000 Euro neu angelegt, nicht nur für die Bewohner des Konradviertels, sondern auch für Erholung Suchende aus anderen Teilen der Stadt. Das Förderprogramm „Soziale Stadt“ von Bund und Land machte den Ausbau des Uferbereichs und dessen Nutzung für die Naherholung durch eine 60-prozentige finanzielle Beteiligung möglich. Mit dem Geld sollen neue Wege gebaut und Bolzplätze angelegt werden auch an Beachvolleyball und einen leichteren Zugang zur Donau mit Liegewiese und Badestrand ist gedacht

Neugestaltung Goetheplatz

Durch das Förderprogramm „Soziale Stadt“ wurden seit 2007 die Flächen zu beiden Seiten des Goetheplatzes neu gestaltet. Es entstand eine Litfaßsäule mit Stadtplan, die auf die einzelnen Stationen des Kunstprojektes von Thomas Neumaier hinweist.
Gegenstand dieses Projektes sind alte Fotoaufnahmen aus dem Konradviertel, die an den ursprünglichen Aufnahmeorten platziert wurden.

Neugestaltung des Platzes vor dem Stadtteiltreff

Die Wiese vor dem Stadtteiltreff Konradviertel wird vielfältig genutzt und gilt als Quartiersmitte. Um die Attraktivität und Aufenthaltsqualität weiter zu erhöhen, wurden drei verschiedene Entwürfe zur Umgestaltung des Platzes entwickelt und gemeinsam mit den Bürgern des Stadtteils diskutiert. Den größten Zuspruch und somit auch die Umsetzung fand die Idee, Sitzstämme aufzustellen. Zwischen den Stämmen sprudelt ein kleiner Natursteinbrunnen und ist nicht nur für Kinder Anziehungspunkt. Weiterhin wurden eine Hecken als räumliche und optische Abgrenzung zur Goethestraße gepflanzt.

Soziale Projekte

Fahrradwerkstatt „KonRad“

Am 13.03.2008 wurde in der Goethestraße die Fahrradwerkstatt im Rahmen der „sozialen Stadt“ eröffnet.

Fotoalbum/Chronik

Informationen und Wissenswertes über die Entstehung und Entwicklung des Stadtteils Konradviertel: ein Kunstprojekt von Thomas Neumaier und Autorin Stefanie Roloff zusammengefasst in einer Chronik.
Im Stadtteiltreff Konradviertel ist die erweiterte 2. Auflage für zehn Euro pro Exemplar erhältlich. Ab sofort werden wieder Fotos zur Geschischte des Konradviertels gesucht!

Gewaltprävention mit „Oyakata“ an der LSG und MSG

In Kooperation mit Schule, Jugendsozialarbeit, Polizei, Sportverein und Sozialer Stadt dient dieses Projekt der Gewaltfreien Reaktion auf die alltäglichen Situationen zwischen Lehrer und Mitschülern untereinander.
Das gewaltpräventive Projekt wurde insgesamt von den Schülerinnen und Schülern überwiegend sehr positiv bewertet.

Jugendkultursommer

Ein Projekt der Stiftung "Jugend fragt e.V." in Zusammenarbeit mit der Stadt Ingolstadt.
Etwa 80 Jugendliche aus unterschiedlichen Schularten – Mittelschule an der Lessingstraße, Herschel-Mittelschule, Sonderpädagogisches Förderzentrum, Caritas-Zentrum St. Vinzenz, Gnadenthal-Mädchen-Realschule und Christoph-Scheiner-Gymnasium sowie Auszubildende der Audi AG wirken mit. Auch zehn Jugendliche aus einer Partnerstadt von Ingolstadt werden mitwirken. Ziel ist Jugendförderung durch vielfältige soziale, kulturelle, integrative und persönlichkeitsbildende Erfahrungen. Zugrunde liegt die Überzeugung, dass kreative Kraft und innovative Ideen für die Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Aufgaben unverzichtbar sind. www.jugendkultursommer.de

Stadt, Geschichte, Zukunft

Ein Projekt im Rahmen der bayernweiten Veranstaltung Stadt.Geschichte.Zukunft. STADTKULTUR Netzwerk bayerischer Städte e.V. in Zusammenarbeit mit dem Stadtteiltreff Konradviertel, der Grund- und Mittelschule an der Lessingstraße Ingolstadt Stadt.Geschichte.Zukunft im Konradviertel – das heißt: Zeitreisen, Urwald in der Stadt, Uns stinkt´s und noch vieles mehr… die Kinder und Jugendlichen der Grund- und Mittelschule an der Lessingstraße beschäftigten sich begleitet vom Künstler Thomas Neumaier und engagierten LeherInnen intensiv mit ihrem Stadtviertel – zeigten, was ihnen gefällt, was ihnen nicht gefällt und entwarfen Visionen für ihren Lebensraum.

Projekttag an der Mittelschule an der Lessingschule

Der Projekttag, der seit 2012 jährlich unter dem Motto "Rund ums Fahrrad" bzw. "Rund ums Rad" stattfindet, dient der Berufsorientierung. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen an der Gotthold-Ephraim-Lessing-Mittelschule. Durch theoretische Inputs sowie praktisches Ausprobieren erhalten Schülerinnen und Schüler an diesem Tag die Gelegenheit, in kleinen Gruppen verschiedene Berufsfelder näher kennen zu lernen. Der Projekttag wird durch die Mitwirkung mehrerer Kooperationspartner (z.B. Berufsberatung der Arbeitsagentur, Fahrradwerkstatt Konradviertel, Wirtschaftsbetriebe, Stadtteiltreff Konradviertel) ermöglicht.

Kommission "Soziale Stadt Konradviertel"

Das Programm "Soziale Stadt" als Städtebauförderungsprogramm für soziale Brennpunkte geht von einem umfassenden Ansatz aus. Neben dem baulichen Bereich sollen Maßnahmen aus dem sozialen Bereich, der Witschaftsförderung, der Belegungspolitik etc. aufeinander abgestimmt, initiiert und gefördert werden. Damit soll die Lebenssituation der Bewohnerinnen und Bewohner im Konradviertel verbessert werden. Der Stadtrat bildet im Rahmen des Programms "Stadt- und Ortsteile mit besonderem Erneuerungsbedarf - Die Soziale Stadt" zu seiner Beratung eine Kommission für das Konradviertel.

Die Mitglieder der Kommission für das Konradviertel