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Die Schanz - Neues aus der alten Festung

Ausstellung im Stadtmuseum

Am Sonntag, 7. April, um 11 Uhr wird im Barocksaal des Stadtmuseums die Sonderausstellung „Die Schanz – Neues aus der alten Festung“ eröffnet. Die Ausstellung des Stadtmuseums, die ab Dienstag, 9. April zu sehen ist, wurde in Verbindung mit dem Bayerischen Armeemuseum und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege realisiert
Der Begriff „Schanzer“ ist heute in aller Munde und wird als Synonym für die Ingolstädter benutzt. Der Ursprung dieser Wortschöpfung ist in der Festungsgeschichte der Stadt zu finden. Nicht umsonst gilt Ingolstadt heute als einzigartiges Freilichtmuseum deutscher Festungsarchitektur.
Die Ausgrabungen auf dem Gießereigelände sind der bisherige Höhepunkt bei der archäologischen Erforschung der wichtigsten bayerischen Festungsstadt. Die Untersuchungen reichen bis in die 1990er Jahre zurück. Sie fanden an ganz unterschiedlichen Stellen des Festungsgürtels statt, in den Basteien der Renaissance, in der Hauptumwallung des 19. Jahrhunderts oder am ehemaligen Militärhafen.
Die Ausstellung spannt mit teils einzigartigen Funden einen Bogen von den Anfängen der Festung im 16. Jahrhundert bis zu den Rüstungsbetrieben des 20. Jahrhunderts. Die „Schanz“ ermöglichte die Entwicklung vieler Betriebe, bis hin zur AUDI AG. Sie ist Grundlage der modernen Industriestadt Ingolstadt. Herzöge und Beamte, Professoren und Studenten, Generäle und Soldaten haben die Geschichte der Stadt geprägt. Für alle Ingolstädter hat sich aber nur ein gemeinsamer Name gefunden: Sie waren und bleiben die „Schanzer“.
Die Ausstellung ist im Stadtmuseum vom 9. April bis 22. September zu sehen.