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Informationen zum Impfen

 Öffnungszeiten des Impfzentrums im Donau-City-Center:

  • Montag, Dienstag, Mittwoch: 8.30 bis 16 Uhr
  • Donnerstag und Freitag: 12 bis 19 Uhr
  • Samstag: 8.30 bis 16 Uhr

Das Impfzentrum bietet in der Impfstation im Donau-City-Center ab Mittwoch, 1. Dezember ausschließlich Impfungen nach Terminvereinbarung an.

Hierbei ist im System aber kein beliebiger Termin wählbar, sondern die Software schlägt freie Termine vor, die bestätigt oder abgelehnt werden können.

Das Impfzentrum weist darauf hin, dass die 5-Monatsfrist verbindlich und eine frühere Auffrischung nicht möglich ist. Für alle, die mit dem Einmal-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden, ist nach 4 Wochen eine weitere Impfung mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe (BioNTech oder Moderna) möglich, wodurch nach Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (RKI) der Schutz vor einer Corona-Infektion nochmal erhöht wird.

Termine können über das bayernweite Impfportal gebucht werden:

https://impfzentren.bayern/

Bürgerinnen und Bürgern, die nicht mit der Online-Registrierung zurechtkommen, steht die Hotline des Impfzentrums unter 0841 9333-88 zur Verfügung (Mo. bis Fr., 9 bis 16 Uhr). Bei hoher Anrufdichte kann es gegebenenfalls zu Wartezeiten kommen – es wird um Verständnis gebeten.


Impfangebote Westpark und „Impf-Drive-In“

Ab 1. Dezember befindet sich die mobile Impfstation am Westpark im Inneren des Gebäudes (Erdgeschoss, Eingang E, Aktionsfläche). Dort wurden drei Impfkabinen aufgebaut und mit Zubehör und Technik versorgt. Neu ist hier, dass man künftig bei der Anmeldung die Uhrzeit erfährt, zu der man geimpft wird. Zu diesem Termin sollten sich die Interessenten an den Impfkabinen einfinden. Ist das Kontingent an diesem Tag aufgebraucht, werden keine weiteren Impfwilligen mehr aufgenommen.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 10 bis 17 Uhr

Ebenfalls ab 1. Dezember startet im Süden der Stadt ein Impf-Drive-IN. Auf dem Parkplatz P3 (Manchinger Straße) werden die ankommenden Autos zum Impfbus geleitet. Dieses Angebot bleibt ohne Terminvereinbarung. Die Impfwilligen können Wartezeiten im „warmen“ Auto verbringen.
Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr.

Um die Registrierung vor Ort möglichst kurz zu halten, wird generell empfohlen die persönlichen Daten vorab unter https://impfzentren.bayern/ zu registrieren.


Impfungen für Jugendliche

Das Impfzentrum Ingolstadt bietet am Standort Donau-City-Center zu den üblichen Öffnungszeiten auch Impfungen für Jugendliche, Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren an. Die Begleitung durch einen Elternteil ist für unter 16-Jährige erforderlich, für ältere Jugendliche wird eine schriftliche Einwilligung der Eltern benötigt. Geimpft wird mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech.

Termine können über das bayernweite Impfportal gebucht werden: https://impfzentren.bayern/


Auffrischungsimpfungen (Drittimpfungen)

Für alle, bei denen seit dem Abschluss der ersten Impfserie (taggenau) mehr als fünf Monate vergangen sind und die keine Impfung durch einen niedergelassenen Arzt erhalten können, ist eine Auffrischungsimpfung im Impfzentrum möglich.

Termine können über das bayernweite Impfportal gebucht werden:
https://impfzentren.bayern/



Die Impfkampagne unterliegt einem steten tatsächlichen wie rechtlichen Wandel. Die Impfstrategie wird deshalb kontinuierlich angepasst.


Die Ingolstädter Impfstrategie

„Gemeinsam für Ingolstadt!“ – Impfangebot für alle
Die Impfung ist die einzige Langzeitstrategie gegen Corona. Das Team des Impfzentrums arbeitet täglich für diese Hoffnung im Kampf gegen das Virus. Sie schützt die geimpfte Person vor schweren Krankheitsverläufen und verringert die von ihr ausgehende Ansteckungsgefahr deutlich. Jede Impfung in und um Ingolstadt schützt die Ingolstädter Bevölkerung und senkt die Reproduktionszahl des Virus.

Die Ingolstädter Impfallianz
Im Kampf gegen Covid-19 werden alle gebraucht: Ein leistungsfähiges Impfzentrum, die Ärzteschaft sowie mobile Teams und die Betriebsärzte. Ziel dieser Impfallianz ist, die Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Die mühsam und nur über zermürbende Lockdowns erkämpften Erfolge können nur über eine möglichst hohe Impfquote weiter gesenkt und dauerhaft niedrig bleiben.

Mobile Einsatzteams
Bereits seit Juni 2021 wird über mobile Teams zusätzlich zum Impfzentrum ein niederschwelliges Impfangebot geschaffen.

Auffrischimpfungen
Da auch nach einer vollständigen Impfung möglicherweise keine ausreichende oder eine schnell nachlassende Immunantwort vorliegt, wird eine Auffrischimpfung angeboten. Sie wird mit einer einmaligen Impfstoffdosis mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe (Comirnaty® von Biontech oder Spikevax® von Moderna) frühestens volle 5 Monate nach Abschluss der ersten Impfserie durchgeführt.

Kinder und Jugendliche
Kinder und Jugendliche ab ab 12 Jahren können im Impfzentrum Ingolstadt mit dem zugelassenen Impfstoff Comirnaty® von Biontech geimpft werden. Die STIKO empfiehlt die Impfung mit mRNA-Impfstoffen inzwischen allgemein für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, da der Nutzen der Impfung die Risiken überwiegt. Für jüngere Kinder unter 12 Jahren gibt es derzeit noch keinen in Deutschland zugelassenen Impfstoff.


Antworten auf die häufigsten Fragestellungen zum Thema Coronavirus-Schutzimpfung:

Wie erhalte ich meinen Termin? - Ihr Kontakt zum Impfzentrum

Das Impfzentrum Ingolstadt bietet für stationäre Impfungen im Donau-City-Center ab Mittwoch, 1. Dezember ausschließlich Impfungen nach Terminvereinbarung an, entsprechend wird die Impfkapazität (Anzahl der Impftermine) erhöht.

Termine können über das bayernweite Impfportal (https://impfzentren.bayern) gebucht werden (es ist keine Terminbuchung vor Ort im Donau-City-Center möglich).

Bürgerinnen und Bürgern, die nicht mit der Online-Registrierung zurechtkommen, steht die Hotline des Impfzentrums unter 0841 9333-88 zur Verfügung (Mo. bis Fr., 9 bis 16 Uhr). Bei hoher Anrufdichte kann es gegebenenfalls zu Wartezeiten kommen – es wird um Verständnis gebeten.

Wann werden Genesene geimpft?

Die STIKO empfiehlt für Personen, die bereits eine SARS-CoV-2-Infektion hatten, die Verabreichung einer Impfstoffdosis. Es gelten folgende Empfehlungen:

  1. Personen mit gesicherter symptomatischer SARS-CoV-2-Infektion empfiehlt die STIKO eine Impfstoffdosis in der Regel 6 Monate nach der Infektion. In Anbetracht der zunehmend besseren Impfstoffverfügbarkeit und der Unbedenklichkeit einer Impfung nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion ist die Gabe einer Impfstoffdosis jedoch bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich.

  2. Bei Personen mit gesicherter asymptomatischer SARS-Cov-2-Infektion kann die empfohlene einmalige Impfung bereits ab 4 Wochen nach der Labordiagnose erfolgen.

  3. Personen, die bereits einmal gegen COVID-19 geimpft wurden und bei denen nach dieser Impfung eine SARS-CoV-2-Infektion durch direkten Erregernachweis gesichert wurde, sollen die 2. Impfung in der Regel 6 Monate nach Ende der COVID-19-Symptome bzw. der Diagnose erhalten. Die Gabe einer Impfstoffdosis ist auch hier bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der Symptome möglich.

Warum ist der Abstand zwischen den Impfungen zwingend vorgegeben?

Für einen wirksamen Schutz ist bei den meisten verfügbaren Impfstoffen eine zweimalige Impfung erforderlich: Die STIKO empfiehlt bei den mRNA-Impfstoffen einen Impfabstand von 3 Wochen für BioNTech und 4 Wochen für Moderna.
Beim Impfstoff von Johnson&Johnson ist nur eine Impfung erforderlich.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

  • Personalausweis/Reisepass
  • Versichertenkarte
  • Impfpass, sofern vorhanden
  • Gegebenenfalls medizinische Dokumente (sofern vorhanden)
  • Einwilligung der Eltern bei Minderjährigen

Wie lange müssen anderweitige Impfungen zurückliegen?

Zu anderen Impfungen soll ein Abstand von mindestens 14 Tagen eingehalten werden. Eine Ausnahme bildet die Grippeschutzimpfung, zu der kein Abstand eingehalten werden muss. Eine gleichzeitige Impfung mit beiden Impfstoffen ist hier möglich.

Wer trägt die Kosten der Impfung?

Die Impfung in den Impfzentren oder durch mobile Impfteams ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos - unabhängig vom Versicherungsstatus. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Wo werde ich geimpft?

Das ebenerdige und barrierefreie Impfzentrum Ingolstadt befindet sich in der Schillerstraße 2, 85055 Ingolstadt im Donau-City-Center.

Wie gelange ich zum Impfzentrum?

ÖPNV:

Haltestellen Frühlingstraße sowie Regensburger Straße mit den Linien 16, 18, 21, 31, 41, 51, N8, S6

Fahrplanauskunft der INVG

PKW/Fahrrad:

Schillerstraße 2, 85055 Ingolstadt im Donau-City-Center. Parkplätze sind auf dem Areal des Donau-City-Centers vorhanden. Ebenerdig kann eine Stunde kostenfrei, in den barrierefrei erreichbaren Parkhäusern drei Stunden kostenfrei geparkt werden.

Die Stadt Ingolstadt kann grundsätzlich keine Taxikosten übernehmen. Berechtigte (z.B. mit bestimmten Vorerkrankungen sowie Mobilitätseinschränkung) für eine „Krankenfahrt“ können sich eine „Verordnung einer Krankenbeförderung“ (Muster 4) für eine Fahrt mit dem Taxi vom Hausarzt ausstellen lassen. Es muss ein Selbstbehalt von fünf Euro pro Fahrtstrecke durch die zu impfende Person übernommen werden.

Darüber hinaus besteht bei Erfüllen der Anforderungen die Möglichkeit eines Fahrdienstes. Diesen kann jeder in Anspruch nehmen, der ihn auch bekommt, wenn er einen Arztbesuch/Reha oder Dialysefahrt von der Krankenkasse bezahlt bekommt.

Das betrifft Pflegebedürftige mit Pflegegrad 4 oder 5 sowie Pflegebedürftige mit Pflegegrad 3, wenn eine dauerhafte Mobilitätsbeeinträchtigung vorliegt. Auch Schwerbehinderte haben Anspruch, wenn sie mindestens eins der folgenden Kürzel im Schwerbehindertenausweis haben: „aG“ für außergewöhnliche Gehbehinderung, „Bl“ für Blindheit oder „H“ für Hilflosigkeit. Dafür greifen im Prinzip dieselben Bedingungen, wie sie auch sonst nach § 60 Abs. 1 Satz 1 SGB V für die Krankenbeförderung gelten, inklusive der gesetzlichen Zuzahlung von mindestens fünf Euro je Fahrt. Stets ist eine Genehmigung der Krankenkasse erforderlich.

Welche weiteren Unterstützungen des Impfzentrums werden vor Ort angeboten?

In Zusammenarbeit mit der Inklusions- und der Integrationsbeauftragten der Stadt Ingolstadt werden vor Ort verschiedenste Unterstützungsangebote zur Verfügung gestellt. Neben in verschiedenen Sprachen zugänglichem Informationsmaterial und dem allgemeinen auch ohne Sprachkenntnis verständlichem Aufklärungsvideo, welches mit Gebärdendolmetscher ausgestrahlt wird, stehen für gebündelte Termine mit Gehörlosen Gebärdendolmetscher bereit. Stets können die zu impfenden Personen durch Angehörige zur Unterstützung oder Übersetzung geleitet werden.

Wie läuft die Impfung vor Ort ab?

Zunächst werden die bei der Online-Anmeldung eingegebenen Daten abgeglichen und die entsprechenden Nachweise geprüft. Zusätzlich wird ein Aufklärungsbogen ausgefüllt. Der Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Für das persönliche Gespräch soll genug Zeit bleiben.

Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird der Impfwillige geimpft. Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine viertel Stunde in einem Beobachtungsraum. Im Anschluss kann die Heimfahrt angetreten werden.

Welcher Impfstoff wird im Impfzentrum verwendet?

Das Impfzentrum Ingolstadt wird aufgrund der Vorgaben des Freistaats Bayern mit sogenannten mRNA-Impfstoffen (Biontech, Moderna) beliefert. Diesen bieten einen sehr guten Schutz gegen die Delta-Variante. Die beiden Impfstoffe werden je nach Verfügbarkeit eingesetzt. Aufgrund der gleichen Wirkweise und gleichen Wirksamkeit besteht keine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden Herstellern. Unter 30-Jährige wird ausschließlich Impfstoff von Biontech angeboten.

Zudem ist der Vektorimpfstoff Johnson & Johnson verfügbar, der nur einmal verabreicht werden muss.

Wie kann ich die Impfung nachweisen?

Die Schutzimpfung wird im Impfausweis oder, falls der Impfausweis nicht vorgelegt wird, in einer Impfbescheinigung dokumentiert. Der Nachweis einer vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff steht ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung dem erforderlichen Testnachweis gleich. Dies kann mit dem Impfpass (sog. Impfausweis) nachgewiesen werden, in welchem die Impfung gemäß § 22 IfSG dokumentiert wird. Sollte zum Zeitpunkt der Impfung kein Impfausweis vorhanden sein oder vorgelegt werden, so erfolgt die Dokumentation durch Ausstellung einer sog. Impfbescheinigung, welche dieselben Angaben enthält. Diese ist ebenfalls zum Nachweis einer vollständigen Impfung geeignet.

Bei jeder neuen Impfung im Impfzentrum erhält man ab sofort direkt vor Ort den QR-Code, der für den digitalen Nachweis nötig ist. (Achtung: Nicht mit dem QR-Code auf der Dokumentation verwechseln!) Für bereits erfolgte Impfungen besteht die Möglichkeit den digitalen Impfnachweis bei teilnehmenden Apotheken gegen Vorlage des Impfnachweises zu generieren. Weitere Informationen finden Sie unter: www.digitaler-impfnachweis-app.de

Wie sollen Personen sich impfen lassen, die an klinischen Impfstoffstudien teilgenommen haben?

Die Teilnehmenden können sich entbinden lassen, um zu erfahren, ob sie ein Placebo oder eine COVID-19-Impfung erhalten haben.

  • Personen, die ein Placebo erhalten haben, sollen sich entsprechend der nationalen Impfempfehlung impfen lassen
  • Personen, die einen nicht zugelassenen Impfstoff erhalten haben, sollen sich entsprechend der nationalen Impfempfehlung impfen lassen. Grund dafür ist, dass bei nicht zugelassenen Impfstoffen kein Nachweis über die Wirksamkeit der Impfung besteht. Um die Studienteilnehmenden dennoch optimal vor COVID-19 zu schützen sollte daher eine weitere Impfung entsprechend nationaler Impfempfehlung erfolgen.
  • Personen, die im Rahmen einer klinischen Studie einen mittlerweile in der EU zugelassenen Impfstoff erhalten haben, sind vor COVID-19 geschützt. Diese Personen sollten sich darüber informieren, ob und wann eine Auffrischimpfung empfohlen wird. Die STIKO arbeitet zurzeit die Evidenz zu Auffrischimpfungen auf, bisher gibt es noch keine Empfehlung.

Weitergehende Informationen

Informationen können darüber hinaus der Impfkampagne des Freistaats Bayern in Tageszeitungen, Fernsehen sowie Radio entnommen werden.

Für allgemeine Fragen wurde eine Impf-Hotline (0841 9333-88, Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr) eingerichtet.

Für spezifische medizinische Fragestellungen, die Ihren persönlichen Gesundheitszustand betreffen, bitten wir Sie, sich an Ihre behandelnde Ärztin / Ihren behandelnden Arzt zu wenden.

Informationen zur Corona-Schutz-Impfung in Leichter Sprache finden Sie unter: stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2021/02/allgemeine_informationen_corona_impfung.pdf


Broschüre zur Corona-Schutzimpfung in verschiedenen Sprachfassungen