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Corona-Inzidenz: Das gilt aktuell in Ingolstadt

Zum 24. November wurde die 15. Bayerische Infektions­schutz­maßnahmen­verordnung (15. BayIfSMV) erlassen, die die bisherige 14. BayIfSMV ersetzt und bis einschließlich 15. Dezember 2021 gelten soll.

Darin wird - aufbauend auf den bisher geltenden Maßnahmen - folgendes neu geregelt:



Die Regelungen im Überblick:

2G

Die 2G-Regelung wird flächendeckend ausgeweitet und Ausnahmen weitgehend gestrichen. 2G gilt daher künftig auch für:

  • Körpernahe Dienstleistungen (inklusive Friseure)
  • Hochschulen
  • außerschulische Bildung (Musikschulen, Fahrschulen, Volkshochschulen etc.)
  • die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Bibliotheken und Archive
  • Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen.

Ausgenommen sind:

  • Groß- und Einzelhandel
  • Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen (das sind z.B. Fußpflege, Logopädie oder Physiotherapie)
  • Prüfungen (hier gilt aus verfassungsrechtlichen Gründen nur 3G plus)
  • Ungeimpfte 12- bis 17-jährigen, die in der Schule regelmäßig negativ getestet werden. Ihnen bleibt der Zutritt zu 2G übergangsweise bis Ende Dezember zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten, in der Gastronomie und dem Beherbergungswesen möglich.

Zu 2G zugelassen sind ohne Impfung künftig Kinder bis 12 Jahre und 3 Monate.

2G plus

In folgenden Bereichen gilt künftig 2G plus (hier brauchen also auch Geimpfte und Genesene zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnelltest):

  • Kulturveranstaltungen (Oper, Theater, Konzerte etc.)
  • Sportveranstaltungen
  • Messen, Tagungen, Kongresse
  • Freizeiteinrichtungen (z.B. Sportstätten, Fitnessstudios, Bäder, Thermen, Saunen, Freizeitparks, Indoorspielplätze, dem Kulturbereich mit Theatern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Messen, Tagungen, Kongressen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos, botanischen Gärten, Führungen
  • Private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten (z.B. Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage etc.), soweit nicht Gastronomie.

Dort, wo 2G plus gilt, finden folgende ergänzende Regelungen Anwendung:

  • Es gelten Personenobergrenzen. In Anspruch genommen werden darf indoor wie outdoor maximal 25 Prozent der Kapazität. Messen dürfen nur ein Viertel der bisherigen Besucherzahlen zulassen, also höchstens 12.500 Personen täglich.
  • Auch indoor muss bei allen Veranstaltungen durchgängig wieder Maske getragen werden, auch am Platz.
  • Außerdem muss zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, der Mindestabstand eingehalten werden. Die Höchstteilnehmerzahl bestimmt sich damit zugleich auch nach der Möglichkeit, den Mindestabstand einzuhalten.
  • Für private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten gilt: Außerhalb der Gastronomie besteht eine kapazitätsbezogene Personenobergrenze (25 Prozent oder Mindestabstand). Die Maskenpflicht gilt nicht am Platz (wie in der Gastronomie).

3G

Testungen sind insbesondere Voraussetzung für

  • den Zugang zum Arbeitsplatz
  • Nutzung des ÖPNV

Definition:

1. Getestete Personen

Die Testungen dürfen dabei vor höchstens 24 Stunden, im Falle eines PCR-Tests vor höchstens 48 Stunden durchgeführt worden sein. Neben den PCR-, POC-Antigentests und den unter Aufsicht vorgenommenen Selbsttests, wird ab Montag auch ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis eines PoC-PCR-Tests anerkannt.

Ausgenommen von der Testnachweispflicht sind entsprechend der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes weiterhin vollständig Geimpfte (ab Tag 15) sowie Genesene. Auch Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Schülerinnen und Schüler die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, sind von der Regelung weiterhin ausgenommen. Als Nachweis bei Schülerinnen und Schülern dient

  • die Vorlage des aktuellen Schülerausweises,
  • eine aktuelle Schulbesuchsbestätigung oder
  • z. B. ein Schülerticket nebst einem amtlichen Ausweispapier.

Die Ausnahme von den Testerfordernissen gilt auch in den Ferien.

2. Geimpfte Personen 

Als vollständig gegen COVID-19 geimpft gilt, wer

  • mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind (derzeit die Impfstoffe von Biontech, Astrazeneca, Moderna, Johnson & Johnson),
  • über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und
  • bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

Nachweis: Impfpass (sog. Impfausweis), Impfbescheinigung bzw. digitaler Impfpass

3. Genesene Personen

Als genesen gilt, wer

  • über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügt,
  • bei dem die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und
  • die Testung mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt.

Liegt die Covid-19 Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigt der Genesene zudem eine einmalige Impfung, damit die Erleichterungen weiterhin für ihn gelten.
Als Beleg gilt neben einem PCR-Test bspw. auch ein Absonderungsbescheid des Gesundheitsamtes.

Keine Zugangsbeschränkungen (kein 3G, 3G plus, 2G oder 2G plus)

Ausgenommen von Zugangsbeschränkungen sind Privaträume, Handel, die Schülerbeförderung, Wahllokale und Eintragungsräume, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz. Ebenso ausgenommen sind nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen.

Darüber hinaus sind ausgenommen öffentliche Einrichtungen wie etwa der Landtag, Gerichte, kommunale Gremien oder Behörden.


Alkoholkonsumverbot und Beschränkungen für die Außengastronomie

Mit der 14. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (vom 01.09.2021) hält der Freistaat Bayern am geltenden Alkoholkonsumverbot in Innenstädten und weiteren Orten (§ 15 (2)) fest. Lediglich die jeweiligen Orte sowie Zeiträume können von der Kreisverwaltungsbehörden in Abstimmung mit den Ordnungsbehörden und der Polizei festgelegt werden.

Ganztägiges Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum der Altstadt und von 22 bis 6 Uhr in festgelegten Gebieten

Die Stadt Ingolstadt regelt daher im Rahmen einer Allgemeinverfügung (aktualisiert am 22. November 2021) ein ganztägiges Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum der Altstadt, außerhalb genehmigter Gastronomiebereiche und ein Alkoholverbot im Zeitraum von 22 bis 6 Uhr für folgende Örtlichkeiten und Gebiete:

  • Umfeld Hauptbahnhof und Nordbahnhof
  • Volksfestplatz
  • Hallenbad Parkplatz
  • Hindenburgpark, Luitpoldpark und Glacis
  • Klenzepark (inklusive Fußgängerbrücke zur Schloßlände) und Donaustrand/Donaubühne (Alkoholkonsumverbot ab 18 Uhr)*
  • Uferpromenade von der Glacisbrücke bis zur Kreuzung Schloßlände/Roßmühlstraße (Alkoholkonsumverbot ab 18 Uhr)*
  • Uferbereich an der südlichen Donauseite von der Kreuzung Baggerweg/Luitpoldstraße zur Glacisbrücke, von der Glacisbrücke bis zur Eisenbahnbrücke; hiervon umfasst ist insbesondere auch der Donaustrand/die Donaubühne (Alkoholkonsumverbot ab 18 Uhr)*
  • Baggersee Gelände; dieses umfasst den Bereich rund um den Baggersee, einschließlich der beiden Donauufer und des Umfelds der Staustufe (siehe Plan in der Allgemeinverfügung)
  • Auwaldsee Gelände (siehe Plan in der Allgemeinverfügung); ausgenommen ist das Gelände des dort befindlichen Campingplatzes (Beachte: Dort gelten unverändert die Regelungen der 14. BayIfSMV)
  • Spielpark Fort Peyerl

Beschränkungen für die Außengastronomie

  • Verzehr von Speisen und Getränken nurmehr an festen Sitzplätzen an Tischen
  • Stehtische ohne Bestuhlung oder reine Stehbereiche sind nicht mehr zulässig
  • Personenzahlbegrenzung festgelegt (nur so viele Gäste wie Sitzplätze)
  • Außerhalb des festen Sitzplatzes FFP2-Maskenpflicht
  • Zelte, Pavillons oder Wintergärten mit geschlossenen Wänden gelten nicht als Außengastronomie, sondern werden im infektionsschutzrechtlichen Sinne wie Innengastronomie behandelt – es gelten die entsprechenden Regelungen

Weitere Informationen dazu finden Sie hier in der Allgemeinverfügung und der Pressemeldung vom 22.11.2021.

* Für Klenzepark und das südliche und nördliche Donauufer gilt eine eigene Alkoholverbotsverordnung

Alten- und Pflegeheime

Besucher in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern müssen bei jedem Besuch einen negativen Schnelltest vorweisen.


Weitere Informationen auf den Seiten des Bayerischen Gesundheitsministeriums und  Allgemeine Informationen & FAQs  >> hier.