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Staatsangehörigkeits­stelle

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Namensänderung; Beantragung einer öffentlich-rechtlichen Namensänderung

Vor- und Familienname können auf Antrag geändert werden, wenn ein wichtiger Grund anerkannt werden kann.

Beschreibung

Im zivilen Recht (BGB, EGBGB) ist das Namensrecht umfassend geregelt. Dieses Recht hat Vorrang. Das bedeutet, dass zunächst zu klären ist, ob das Standesamt eine Möglichkeit hat, den Namen wie gewünscht zu ändern.

zur Erläuterung der Namensänderung beim Standesamt

Ist abgeklärt, dass dies nicht der Fall ist, gibt es noch die Möglichkeit der öffentlich-rechtlichen Namensänderung. Dabei darf ein Vor- und Familienname auf Antrag zum Beispiel nur geändert werden, wenn der Namensträger mit dem bisherigen Namen im täglichen Leben erhebliche unzumutbare Schwierigkeiten hat. Da diese Möglichkeit der Namensänderung nur in absoluten Ausnahmefällen besteht und die Voraussetzungen im Einzelfall sehr unterschiedlich sein können, wird empfohlen, sich in jedem Fall zunächst beraten zu lassen.

Häufige Fallgruppen für eine öffentlich-rechtliche Namensänderung

Häufige Fallgruppen für eine öffentlich-rechtliche Namensänderung

  • Namen mit Verwechslungsgefahr (Müller, Meier, Schmidt)
  • anstößig oder lächerlich klingende Namen
  • sehr komplizierte Schreibweise
  • psychische Belastung aufgrund Hänseleien oder Assoziationen

Erforderliche Unterlagen

Im Beratungsgespräch erhalten Sie eine individuelle Zusammenstellung der benötigten Dokumente und das Antragsformular und können einen Termin für die Antragsabgabe vereinbaren.

Kosten

Für die Änderung oder Feststellung eines Familiennamens können Gebühren zwischen 50,00 und 1.500,00 EUR anfallen.

Für die Änderung von Vornamen können Gebühren zwischen 25,00 und 500,00 EUR anfallen.

Rechtsgrundlagen