Gibt es einen Weg zurück zu einer artenreichen, vielfältigen und lebendigen Aue?Diese Frage stellte man sich in Ingolstadt angesichts der tiefgreifenden Veränderungen der Donauauen nach dem Bau der Staustufen Bergheim und Ingolstadt. Gefördert über den LIFE-Fonds der Europäischen Union startete die Stadt Ingolstadt 1995 mit einem Auenkonzept, das sich mit den Möglichkeiten zur Redynamisierung der Donauauen auseinandersetzte. Eine Machbarkeitsstudie des World Wide Fund For Nature (WWF) lieferte dafür 1997 die ersten Aussagen. Nach dieser Studie kommt es vor allem auf drei Dinge an:
Weil diese Ziele heute für weite Strecken unserer Flüsse erstrebenswert sind, wurde das Auenkonzept zusammen mit dem Lohenprogramm der Stadt Ingolstadt zum weltweiten Beispielprojekt auf der EXPO 2000. Das Umweltamt Ingolstadt und die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen arbeiten dabei mit dem Kraftwerksbetreiber, der Wasser- und Forstwirtschaft, den Grundeigentümern und weiteren tangierten Stellen zusammen. Daraus wurden machbare Verbesserungsmaßnahmen für die Donauauen erarbeitet und deren Effektivität aufgezeigt. Das Donau-Auenkonzept Neuburg-Ingolstadt wurde von der Europäischen Union als LEADER II-Projekt gefördert. Weitere Informationen: |