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Auf in den Frühling

Neues Programm des Deutschen Medizinhistorischen Museums

Das Programmheft des Deutschen Medizinhistorischen Museums für die Monate März, April und Mai ist erschienen.
Neben bekannten und bewährten Veranstaltungen gibt es auch spannende neue Angebote, so etwa die Reihe DaZ (Deutsch als Zweitsprache), die am 22. März startet und jeden Freitagnachmittag, um 16.30 Uhr stattfindet. DaZ richtet sich an Zugereiste aus nicht-deutschsprachigen Ländern, die gemeinsam vor den Gemälden der Ausstellung „radikal analog“ spielerisch Deutsch üben – ohne Schulbücher und ohne Prüfungszwang. An jedem Termin, der ca. 30 Minuten dauert, können maximal 15 Personen teilnehmen.

Die beliebten wöchentlichen „Mittagsvisiten“ (Dienstag, 12.30 Uhr) finden ab März wieder einmal im Monat als „Gartenvisite“ mit Apothekerin Sigrid Billig im Arzneipflanzengarten statt. „Im Frühjahr haben wir auch interessante Gäste bei den Mittagsvisiten“, so Museumsdirektorin Marion Ruisinger. „Gerda Biernath und Ernst Arnold Bauer stellen bei den ‚Künstlervisiten‘ in der Sonderausstellung ihre eigenen Werke vor, und der Umweltreferent (und Tierarzt) Rupert Ebner erklärt den Visitengästen das Fetotom aus unserer Museumssammlung.“
Für Kinder und Jugendliche gibt es in der Reihe „Junge Anatomie“ wieder interessante Angebote, und beim Internationalen Museumstag am Sonntag, 19. Mai, lädt die Städtische Simon-Mayr-Sing- und Musikschule zum Open-Air-Konzert in den Arzneipflanzengarten ein.

Auch in diesem Frühjahr und Sommer bietet das Museumsteam eine Vortragsreihe an. Sie ist diesmal dem 700. Gründungsjubiläum der Ingolstädter Spitalstiftung gewidmet. „Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass“, so Ruisinger, „um einen breiteren Blick auf die Geschichte der mittelalterlichen Spitalgründungen zu werfen und deren weitere Entwicklung vorzustellen. Dabei kommen auch so lebenspraktische Aspekte wie der Frage nach dem Speiseplan und der Toilettenlösung in Spitälern der Frühen Neuzeit zu Sprache, oder auch Spezialspitäler für Leprakranke und chirurgische Patienten.“

Das Programmheft ist an der Museumskasse und in vielen Arztpraxen und Apotheken erhältlich. In digitaler Form steht es als Download auf der Homepage des Museums zur Verfügung (www.dmm-ingolstadt.de).