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Ingolstädter Künstlerinnentage

Ein Vierteljahrhundert – der Oktober ist zum 25. Mal eine Frau

Die Ingolstädter Künstlerinnentage finden dieses Jahr bereits zum 25. Mal statt. In der Zeit vom 28. September bis 15. Oktober erwartet das Publikum wieder anspruchsvolle Unterhaltung. Passend zum Jubiläum von „Der Oktober ist eine Frau“ werden altbekannte, beliebte Formate wieder auf die Bühne gebracht, aber auch neue Wege beschritten. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.
Wie gewohnt werden regionale und (inter-)nationale Künstlerinnen die Bühnen bespielen. Zukünftig wird vor allem aber auch regionalen Nachwuchskünstlerinnen konsequent eine Plattform geboten werden. Ab diesem Jahr wird es Angebote für neue Zielgruppen wie Kinder und Jugendliche geben. Zudem werden in das Programm vermehrt gesellschaftlich relevante Themen wie zum Beispiel Feminismus und Gleichberechtigung einbezogen.
Das Pre-Opening zu den 25. Ingolstädter Künstlerinnentagen gestaltet am Samstag, 28. September, ab 22 Uhr im brigk ein Club Indépendance unter dem Motto „Digitalisierung trifft Subkultur“. Bereits zum dritten Mal gehen dabei digitale und analoge künstlerische Ausdrucksformen auf Tuchfühlung.
Die Eröffnung des Festivals findet am Sonntag, 29. September, um 19 Uhr in der Neuen Welt statt. Das Publikum erwartet eine Lesung mit Barbara Streidl zum Thema Feminismus. Die Autorin stellt verschiedene Strömungen des Feminismus vor und beleuchtet unter anderem die Frage, ob auch Männer Feministen sein können. Den Abend moderiert Petra Ruda.
Einer der Höhepunkte des Festivals ist das Damensalonorchester „Lizzy und die weißen Lilien“ am Sonntag, 6. Oktober, ab 20 Uhr im Kulturzentrum neun. Mit ihrem Programm „Küss die Hand“– eine Hommage an Johann Strauss, Vater und Sohn, gestalten die fünf Solistinnen eine brillante Mischung aus Konzert, Kabarett und Musiktheater.
Ein weiteres Highlight ist die Swing Night am Samstag, 12. Oktober, ab 20.15 Uhr im Möbelhof. Dann verwandelt die außergewöhnliche Formation „My LadySwing“ das Obergeschoss in einen brodelnden Tanzsaal mit Swingmusik der 1920er bis 1940er Jahre. Dabei entspringen Sängerin Katrin Armani, Pianistin Tanja Mathias-Heintz und Kontrabassistin Geeke Sieben in ihren charmanten Outfits direkt den „Roaring Twenties“. Um für dieses grandiose Konzert gewappnet zu sein, gibt es für alle Interessierten zu Beginn des Abends eine Swingtanz-Einführung mit Swingdance Ingolstadt (auch ohne Tanzpartner möglich).
Das Programmheft liegt Ende August an allen bekannten Stellen in Ingolstadt und Umgebung aus. Das detaillierte Programm findet man außerdem im Internet unter www.inkult-ingolstadt.de – Festivals.