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Städtische Friedhöfe: der Nordfriedhof

An der Waldeysenstraße im Nordwesten von Ingolstadt bildet sich mit knapp 10 Hektar Größe der Nordfriedhof der Stadt Ingolstadt. Städtebaulich bildet er einen Puffer zwischen dem Gewerbegebiet des Güterverkehrszentrums und dem Wohngebiet Piusviertel. Mit seiner wallartigen dichten Einpflanzung bildet der Friedhof neben seiner eigentlichen Funktion eine grüne Oase für die Bewohner des Ingolstädter Nordwestens.

Das Netz aus Erschließungswegen besteht aus sternförmig wie auch radial angeordneten Wegen. Zentrum des Wegenetzes ist die Aussegnungshalle mit Glockenturm. Das schwarze Pyramidendach der Halle setzt ein markantes architektonisches Zeichen. Aus Kostengründen ist beim Bau der Anlage ein Tiefbaustützpunkt in den Gebäudekomplex integriert worden. Heckenpflanzungen mit Laubgehölzen unterteilen den Friedhof in unterschiedliche Grabfelder. Die Einzel- und Doppelgräber sind streng linienförmig angeordnet, Waldgräber dagegen sind in lockerer Struktur situiert und mit Bäumen überstanden.

In der Friedhofsanlage ist auch die Bestattung mit Gruftgräbern möglich. Außerhalb des Friedhofes sind zahlreiche durch Bäume beschattete Parkplätze vorhanden.

Der Friedhof ist 1979 eingeweiht worden, 1984 erfolgte eine erste Erweiterung in Richtung Westen. Eine Urnengemeinschaftsanlage wurde 1999 angelegt. Erweiterungsmöglichkeit des Friedhofes bietet sich noch in Richtung Osten an. Sie wird sich jedoch innerhalb des schon eingefriedeten Bereiches bewegen.

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