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Projektpartnerschaft mit Legmoin

Die Gemeinde Legmoin im westafrikanischen Burkina Faso umfasst 46 Dörfer, die auf einer Fläche von 400 km² verteilt sind. Rund 15.000 Menschen leben auf dem Territorium der Gemeinde im Südwesten des Landes, 650 Straßenkilometer von der Hauptstadt Ouagadougou entfernt, unweit der Grenze zu Ghana, und damit weitab von jeder Zivilisation und von jeder Infrastruktur: Die nächste größere Ansiedlung mit Anschluss an das Strom- und Straßennetz ist die Provinzhauptstadt Gaoua, ca. 55 km vom Hauptort Legmoin entfernt.

Die Bevölkerung steht in einem ständigen Überlebenskampf, immer in Abhängigkeit vom Eintreffen der kurzen Regenzeit, durch die in begrenztem Umfang Ackerbau betrieben werden kann. Trotz aller Verbesserungen durch eine allmählich wachsende gesundheitliche Betreuung besteht immer noch eine relativ hohe Kindersterblichkeit, und bedingt durch die Gefahr von Schlangenbissen und die ständige Infektion mit Malaria errechnet sich eine statistische Lebenserwartung von unter 50 Jahren.

Die Partnerstädte Grasse und Ingolstadt bemühen sich seit 2006 um den Aufbau einer wenigstens rudimentären Ausstattung mit Trinkwasserbrunnen, dezentraler Photovoltaik und Verbesserung der Schulmöglichkeiten. Im Jahr 2013 wurde zur Untermauerung der gemeinsamen Ziele eine Projektpartnerschaft zwischen Legmoin, Grasse und Ingolstadt unterzeichnet, in der sich die beiden europäischen Städte zur nachhaltigen solidarischen Hilfestellung für die Gemeinde verpflichten.