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Manisa (Türkei)

Partnerstadt seit 30.11.1998

Manisa, die Nachbarstadt von Izmir, liegt am Fuß des Berges Sipylos unweit des Ägäischen Meeres.

Vor etwa 3.500 Jahren entstanden, wurde sie im Jahre 1313 Hauptstadt der Dynastie der Saruhanogullari (1313 – 1410) und fortan (bis 1927) nach dem Namen des Gründers Saruhan genannt. Mit ihrer Aufnahme in das Osmanische Reich 1419 stieg ihre Bedeutung und sie entwickelte sich zu einem Zentrum für Ausbildung und Kultur.

Die Hauptstadt der Provinz Manisa gilt als eine der ältesten historischen Städte des kulturreichen Anatoliens. Von den Maniser Tulpen ist schon in einem Homerischen Epos die Rede, heute werden landwirtschaftliche Produkte wie Weintrauben, Rosinen, Tabak und Baumwolle in die ganze Welt exportiert. 1970 begann die Ansiedlung von Industriebetrieben, von denen einige im Bereich der Textilindustrie ausschließlich für den deutschen Markt produzieren. Mittlerweile sind im Industriegebiet mehr als 130 Großfirmen ansässig.

Manisa hat sich zu einer modernen türkischen Stadt entwickelt, die seit 1992 auch Sitz einer Universität mit Fachbereichen für Literatur, Ingenieurwesen, Medizin, Natur- und Wirtschaftswissenschaften ist. Im November 2012 wurde die Struktur der (alten) Stadt Manisa per Gesetz geändert. Nun zählt Manisa zu den „Großstädten“ wie Izmir und Istanbul. Die (alte) Stadt Manisa wurde in zwei Landkreise geteilt: Şehzadeler und Yunusemre. Die „Großstadt“ Manisa hat nunmehr 17 Landkreise mit rund 1.300.000 Einwohnern.

Zwischen den Städten Manisa und Ingolstadt, die 1998 ihre Städtepartnerschaft vertraglich besiegelt haben, bestehen seit vielen Jahren offizielle Kontakte. Grundlage für diese Beziehungen bildeten in erster Linie die langjährige Schulpartnerschaft des Apian-Gymnasiums mit einem Gymnasium in Manisa sowie die vom Stadtjugendring seit 1991 organisierten Jugendbegegnungen.

www.manisa.bel.tr
www.manisakulturturizm.gov.tr