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Künstler aus Györ (Ungarn) zu Gast in Ingolstadt

Seit 2010 stellt der Ingolstädter Bernd Arndt (Ingolstädter Rolladenbau) auf Vermittlung des Kulturamts von Mai bis September Künstlerinnen und Künstlern aus den Partnerstädten ein Zimmer und ein Atelier in seinem Haus an der Siemenstraße zur Verfügung. Die Gastfreundschaft des kunstinteressierten Geschäftsmanns nahm dieses Jahr als Erster der 1968 in Györ geborene Maler und Graphiker Attila Radosza in Anspruch.

Bernd Arndt und der Künstler Attila Radosza aus Györ mit einem seiner Bilder

Attila Radosza (rechts) und Bernd Arndt

Der promovierte Künstler, ein Ablolvent der Universität der Bildenden Künste in Budapest, lehrt an der Széchenyi István Universität in Györ und an einem Kunstgymnasium in Györ. Einzelausstellungen von Attila Radosza waren in Ungarn, Österreich und der Slowakei zu sehen. Er war an zahlreichen Gruppenausstellungen und Symposien in ganz Europa beteiligt.

Auch Ingolstadt und seine Künstler(innen) sind für Attila Radosza keine Unbekannten: Im Jahr 1999 zeigte er mit Künstlerkollegen aus Györ in der Harderbastei ungarische Kunst. Die Ausstellung wurde vom Berufsverband Bildender Künstlerinnen & Künstler Obb. Nord & Ingolstadt organisiert. An die Kontakte zu den hiesigen Künstlerkolleg(inn)en konnte der Györer nun erneut anknüpfen.  

Attila Radosza ist ein ungarischer Künstler, der in der gegenwärtigen, späten post-modernen Ära des Abstrakten Expressionismus arbeitet. So wie beim Gespräch mit Gestik Gefühle ausgedrückt werden, bringt Attila Radosza mit kraftvollen Bewegungen Gefühle, Erfahrungen, Rhythmus und Leidenschaft auf die Leinwand. Zwei der in Ingolstadt entstandenen Werke sind noch bis Ende Juli im Eingangsbereich des Neuen Rathauses zu sehen. 

Informationen zu Attila Radosza (in Englisch und Ungarisch) unter www.sze.hu/~radosza/