Porträts im Dialog

Bildnisse von Ingolstädter Bürgerinnen und Bürgern aus fünf Jahrhunderten und Werke von Ana Feiner-Zalác

Ausstellung: Porträts im Dialog

28. Juli – 3. November 2013

(Stadtmuseum Ingolstadt)

Das Porträt – nicht nur Abbild körperlicher Ähnlichkeit, sondern auch des Wesens der porträtierten Person – ist seit dem 17. Jahrhundert zu einem festen Bestandteil der bildenden Kunst geworden. Das Stadtmuseum Ingolstadt zeigt eine ganz besondere Auswahl an Porträts Ingolstädter Bürger vom 15. bis ins 20. Jahrhundert.

Die ersten Porträts Ingolstädter Bürger findet man im Privilegienbuch des Stadtarchivs Ingolstadt. In eindrucksvoller Weise wird der Stadtrat des Jahres 1495 dargestellt. Ähnliche Stadtratsporträts gibt es bis zum Jahr 1880 in diesem Buch.
Das Selbstbewusstsein des Bürgertums zeigt sich in vielen beeindruckenden Bildnissen, die spätestens im 17. Jahrhundert zuhauf angefertigt wurden. Im Stadtmuseum waren sie bis 2006 in der Bürgergalerie zu sehen.

Diese eindrucksvolle Zusammenstellung erzählt von Schicksalen und Geschichten über die Jahrhunderte. Waren es zunächst repräsentative Darstellungen, gewinnen sie an Individualität und Ausdrucksstärke auch im Wetteifer mit Adel und Landesherrn.

Die Bilder der international etablierten Künstlerin Ana Feiner-Zalac verleihen der Ausstellung eine weitere Dimension. Es sind keine individuellen Gesichter historischer Personen, sondern Darstellungen des Innenlebens, Variationen von Gefühlen, wie sie sich in Gesichtern widerspiegeln. Die Sichtweise einer modernen Künstlerin eröffnet dem Betrachter einen neuen Blickwinkel auf die Porträtkunst und schlägt den Bogen zur künstlerischen Sprache der heutigen Zeit.

Kuratiert von Adrian Vasilache.

Die Ausstellung wird unterstützt von der Sparkasse Ingolstadt.

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