Museumspädagogisches Angebot im Fleißerhaus Ingolstadt

Das Haus

Das Haus Kupferstraße 18 ist schon im Stadtmodell von 1573 als Bürgerhaus zu sehen. Marieluise Fleißers Großvater Andreas Fleißer erwirbt es 1861 und richtet eine Schmiede mit Eisenwarengeschäft ein. Marieluise Fleißer wird 1901 in diesem Haus, ihrem „Vaterhaus” geboren. Ihr zu Ehren eröffnet die Stadt Ingolstadt 1997 in der Werkstatt und im Laden des Hauses eine Dokumentationsstätte.

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Das Programm

Wer war Marieluise Fleißer? Was hat es mit dem Fleißerhaus auf sich? War sie glücklich in ihrem Geburtshaus? Welchen Beruf hatte der Vater? Wie sah das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts aus? Was war damals los in der Kupferstraße?

Fragen über Fragen, auf die wir viele und spannende Antworten finden werden. Die Kinder werden mit Leben und Werk Marieluise Fleißers vertraut gemacht. Ausgehend von der Erzählung „Kinderland“ tauchen wir dann auf spielerische Weise ein in die Welt der kleinen Marieluise. Zurückversetzt in die Kupferstraße um 1910 lernen wir die dort ansässigen Handwerker und ihre Tätigkeiten, aber auch die Kinderspiele der damaligen Zeit kennen. Historische und soziokulturelle Aspekte werden beleuchtet sowie Kreativität und Phantasie der Kinder gefördert und gefordert.

Das Programm wird ganzjährig angeboten. Es richtet sich besonders an Schüler(innen) der 4. Klasse Grundschule.
Durchführung nach vorheriger Anmeldung und Abspache unter 0841/305-1885.

Unterrichtsmaterial

Umfangreiche Unterrichtshilfen (Mittel-/Oberstufe) sind in einer Sammelmappe „Unterrichtsmaterial Fleißer“ zusammengestellt.
Diese ist im Fleißerhaus einsehbar und gegen die Schutzgebühr von 5,– € dort oder bei der Marieluise-Fleißer-Gesellschaft e. V. erhältlich.

Vorschläge für Referats- und Facharbeitsthemen zu Marieluise Fleißer (PDF, 29 KB) 

Stadtmuseum Ingolstadt als außerschulischer Lernort und Partner

Das Stadtmuseum Ingolstadt begrüßt sehr die stärkere Vernetzung zwischen Schule und außerschulischen Institutionen, wie sie vom Kultusministerium beschlossen wurde.
In der Oberstufe der bayerischen Gymnasien werden ab dem Schuljahr 2009/10 sogenannte P- und W-Seminare (Projekt- und Wissenschafts-Seminare) durchgeführt, die den Schülern mehr Studien- und Berufsorientierung an die Hand geben sollen.
Das Stadtmuseum Ingolstadt bietet als Projekt-Partner für Schulen vielfältige Möglichkeiten einer Kooperation.

Flyer P- und W-Seminare (PDF – 87 KB)

Weitere Informationen und Downloads