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Museumspädagogik - Beispiele und Erfahrungen
Beobachtung der Sonnenflecken - nach Scheiner -
durch Projektion auf ein Blatt Papier

 
Foto: Kurt Scheuerer

Das Fernrohr entstand aus einem Selbstbausatz der Firma Kosmos von etwa 1952. Es besteht aus einem Rohr aus Karton und Linseneinsätzen aus Metall und Holz. Die Objektivlinse hat 1 m Brennweite, die Okularlinsen wenige Zentimeter.
Ein Freund hat damals die Aufhängung gebaut - er war Lehrling in einer Metallbaufirma. Damit konnten wir das Rohr auf ein Fotostativ montieren.
Das qualitätvolle Stativ stammt wohl noch aus der Vorkriegszeit. Ich erhielt es aus dem Fotografenbetrieb meines Vaters Otto Scheuerer geschenkt.
Mit dem Fernrohr konnte man die Monde des Jupter gut betrachten und auch die Saturnringe sehen. Geeignet war es auch noch für verschiedene Gasnebel und die Andromedagalaxie. Sonnenflecken hatten wir auch gezeichnet. Fotoaufnahmen waren kaum möglich.

Museumspädagogische Aktion:

Eine Person führt das Fernrohr laufend der Sonne nach, eine zweite stellt die Schärfe ein und die anderen versuchen, auf der hellen Scheibe auf dem Blatt, Sonnenflecken zu finden. Solche sind nicht immer zu sehen.

Achtung: Niemals durch das Fernrohr blicken, das Eiweis des Augeninneren würde nicht wieder entfernbare Trübungen bekommen - vergleichbar einem in die Pfanne geschlagenen Hühnerei.

Text und Foto: Kurt Scheuerer, Ingolstadt


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