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Stadtmuseum Ingolstadt - Raum 1
Elefanten im Stadtmuseum

Urweltelefanten des Tertiärs

Foto: Kurt Scheuerer

Der Backenzahn mit den acht zitzenförmigen Höckern wurde 1875 beim Abbruch des Feldkirchner Tores im Flinzsand gefunden. Er stammt von einem Vorläufer des heutigen Elefanten, genannt Gomphotherium. Wegen der Zahnform bürgerte sich der Name Mastodon (Zitzenzahn) ein. Der Zahnschmelz auf den Höckern ist noch kaum abgebissen. Es handelt sich demnach um ein junges Tier, das vor 10 bis 15 Millionen Jahren hier lebte.

Der kleinere Zahn ist ein vorderer Backenzahn eines Hauerelefanten (Dinotherium bavaricum). Im Unterkiefer besaß dieses mächtige Tier statt der Stoßzähne zwei kräftige Hauer, die nach abwärts und nach hinten gebogen waren.

Foto: Kurt Scheuerer

Mammutkiefer aus der Eiszeit

Der Unterkiefer des Mammuts zeigt, dass sich im Gegesatz zu den Urweltelefanten des Tertiärs die Backenzähne in jedem Kiefernteil zu einem einzigen Zahn zurückgebildet haben. An Stelle der Zahnhöcker ist eine Kaufläche mit eng aneinanderliegenden Querfalten aus Zahnschmalz getreten. Auch harte Pflanzenteile konnte deshalb der Eiszeitelefant, der für die Jäger der damaligen Zeit eine wertvolle Beute bildete, zermahlen.

Foto: Kurt Scheuerer
Foto: Kurt Scheuerer

Der Elefant vom Chorgestühl aus Ebenhausen

Foto: Kurt Scheuerer

Text und Fotos: Stadtmuseum Ingolstadt


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