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»Lebensbereich Donau«
Karlsgraben, Fossa Carolina

 
Wäldchen in Bildmitte. Foto: Kurt Scheuerer
 
Heute gehört der Karlsgraben zum Regierungsbezirk Mittelfranken und liegt ca. 70 km südlich von Nürnberg, zwischen den beiden Städten Weißenburg und Treuchtlingen, an jener Stelle, wo die Gewässernetze von Main und Altmühl am dichtesten aneinander stoßen. Unmittelbar beim Dorfe Graben liegen jene viel bestaunten Erdwälle und die Grabenspur dazwischen, die den flachen Geländerücken der europäischen Wasserscheide (bei 421,50 m über NN) durchschneiden.
 
Foto: Kurt Scheuerer Foto: Kurt Scheuerer
 
Foto: Kurt Scheuerer

 

Blick vom Wall aus auf den Karlsgraben. Foto: Kurt Scheuerer

Die nach Nordosten ziehenden Erdwälle sind im Bereich der Wasserscheide teilweise noch 10 –12 m hoch und mit Wald bestanden; sie sind heute Naturschutzgebiet und stehen ebenfalls unter Denkmalschutz.

Foto: Kurt Scheuerer

Am heutigen Südende ist ein Weiher aufgestaut, der nicht von einer Quelle gespeist wird, sondern das Sickerwasser aus dem im Norden anschließenden Rezatried sammelt.

Karlsgraben-Museum. Foto: Kurt Scheuerer

Der Karlsgraben war wohl kein durchgehender Kanal, sondern eine dem Gelände angepasste Weiherkette mit flach ansteigenden bzw. geneigten Schlepprampen. Das in der Ortschaft Graben gelegene Museum zeigt eine solche Rampe mit einem rekonstruierten kleinen Frachtschiff, den heutigen Zillen ähnlich.


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