Aktuelles aus dem Kitajahr 2026 / 2027
Meldungen aus dem Kita-Jahr 2025/2026 - Archiv
Ramadama - die Müll-Detektive der Krippe »Am Schulzentrum« räumen auf!
Ein sauberer Start in den Frühling: Die Krippe "Am Schulzentrum" hat am 11. März 2026 und am 15. April 2026 erfolgreich an der stadtweiten „Ramadama“-Aufräumaktion der Ingolstädter Kommunalbetriebe AöR teilgenommen. Gemeinsam mit den Kindern haben die pädagogischen Fachkräfte das Gelände rund um das Schulzentrum von weggeworfenem Unrat befreit. Schon im Vorfeld wurde mit den Kindern ausgiebig über das Thema Mülltrennung gesprochen. Die Kinder lernten spielerisch, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit der Natur ist und warum Abfall nicht einfach auf den Boden gehört. Ausgestattet mit kleinen Handschuhen und Eimern machten sich die fleißigen Helfer an die Arbeit. Besonders staunten die Kinder über die Funde direkt vor der Schule: Im Rasen lag überraschend viel verloren gegangenes Büromaterial! Jedes Schnipselchen wurde von den Kindern aufgespürt und eingesammelt. Alle Kinder waren mit vollem Eifer dabei. Diese Aktion hat nicht nur die Umgebung schöner gemacht, sondern auch das Bewusstsein der Jüngsten für eine saubere Umwelt gestärkt. Für die Krippe "Am Schulzentrum" steht fest: "Wir sind beim nächsten Mal gerne wieder mit dabei!"
Wie internationale Erfahrungen die Kita-Arbeit bereichern
Emine Bayraktar (Pädagogische Fachkraft, Kita Villa Rosa 3) und Nina Frind (Gesamtleitung Cluster Donau) nahmen vom 13. bis 18. April 2026 an einer Erasmus+-Fortbildungsreise nach Finnland teil. Die Reise wurde vom Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz (IFP) organisiert und brachte pädagogische Fachkräfte sowie Leitungskräfte aus ganz Bayern zusammen.
Im Mittelpunkt stand der Umgang mit kultureller Vielfalt in Kindertageseinrichtungen. Im Rahmen eines mehrtägigen Job Shadowings hospitierten die Teilnehmerinnen in Kitas der Stadt Kerava (rund 30 km nördlich von Helsinki) und gewannen dabei praxisnahe Einblicke in die finnische frühkindliche Bildung.
Besonders eindrucksvoll war der selbstverständliche Umgang mit Mehrsprachigkeit und Diversität, die gezielt als Ressource genutzt werden. Zudem steht eine konsequent kindzentrierte Pädagogik im Fokus, bei der Lernen als ganzheitlicher Prozess über den gesamten Alltag hinweg verstanden wird. Auch die ruhige, strukturierte Lernumgebung sowie die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachkräfte zur Unterstützung von Kindern mit besonderem Förderbedarf wurden als besonders wertvoll wahrgenommen.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nun in die pädagogische Arbeit vor Ort einfließen und zur Weiterentwicklung einer inklusiven und kindorientierten Praxis beitragen.
Eltern-Kind-Veranstaltung im KoGa Münchener Straße
Das Mittagessen nimmt im Alltag vieler Familien eine immer zentralere Rolle ein. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die reine Nahrungsaufnahme, sondern auch um Gesundheit, Bildung, Gemeinschaft und das Wohlbefinden der Kinder. Im KoGa Münchener Straße wurde dieses Thema im Rahmen einer Eltern-Kind-Veranstaltung am 11. März in den Mittelpunkt gestellt.
Zur Vorbereitung auf dieses komplexe Thema hatten in den vergangenen Monaten sowohl die einzelnen KoGa-Gruppen als auch alle Schülerinnen und Schüler der Ganztagsklassen die Gelegenheit, die Großküche der Einrichtung zu besuchen und einen praktischen Einblick zu gewinnen.
Bei der Veranstaltung konnten Eltern gemeinsam mit ihren Kindern das Mittagessen vor Ort erleben, verschiedene Gerichte probieren und Fragen direkt mit den Verantwortlichen klären. Organisiert wurde der Nachmittag in Kooperation mit der Grundschule, der Firma apetito sowie der Stadt Ingolstadt.
Unter dem Motto „Essen soll das Wohlbefinden stärken, Freude bereiten und alle Sinne ansprechen“ erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).
An verschiedenen Mitmachstationen konnten Kinder und Eltern selbst aktiv werden, unter anderem an einer Ernährungspyramide, bei Sinnes- und Ernährungsexperimenten sowie an einer Riechstation. Auch gesunde Snacks wie Energiekugeln und Rote-Bete-Brownies wurden gemeinsam ausprobiert.
Die Veranstaltung zeigte, wie Ernährung, Bildung und gemeinsames Erleben miteinander verbunden werden können. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für die gelungene Umsetzung.
Internationale Zusammenarbeit für mehr Inklusion
In der Woche vom 23. bis 27. März 2026 erhielt die städtische Kindertageseinrichtung Villa Rosa Besuch von pädagogischen Fachkräften aus der slowenischen Partnerstadt Murska Sobota. Der Austausch fand im Rahmen eines Erasmus+-Projekts mit dem Titel „Inklusion4ALL – Inklusion für alle“ statt.
Die Ingolstädter Einrichtung betreut viele Kinder mit internationaler Familiengeschichte und ist als Sprach-Kita zertifiziert. Sprachliche Bildung, Teilhabe und kulturelle Vielfalt gehören daher zu den zentralen pädagogischen Schwerpunkten der Einrichtung.
Während ihres Aufenthalts nahmen die slowenischen Fachkräfte an einem sogenannten „Job Shadowing“ teil. Dabei erhielten sie Einblicke in den pädagogischen Alltag der Kindertagesstätte. Auf dem Programm stand unter anderem die Vorstellung der Einrichtung, eine Besichtigung des Kindergartens sowie Einblicke in die pädagogische Dokumentation. Darüber hinaus lernten die Gäste, wie formelle und informelle Gespräche mit Eltern gestaltet werden und welche Rolle die Zusammenarbeit mit Familien im Alltag spielt.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Austauschs waren Hospitationen in den Gruppen. Die slowenischen Fachkräfte konnten dabei den Kita-Alltag direkt miterleben, Gespräche mit Erzieherinnen und Erziehern führen und sich über Arbeitsformen und Methoden der inklusiven Pädagogik austauschen. Tägliche Reflexionsrunden boten Raum für fachliche Diskussionen zu Themen wie der Überbrückung kultureller, generationeller und sozialer Unterschiede, neuen Ansätzen des Lernens und Lehrens sowie der pädagogischen Arbeit mit Roma-Kindern und anderen Minderheiten. Zudem planten die Teilnehmenden gemeinsam die Entwicklung didaktischer Materialien für die praktische Arbeit im Kindergarten.
Der Austausch knüpfte an die langjährige Städtepartnerschaft zwischen Ingolstadt und Murska Sobota an, die bereits seit 1979 besteht. Das Projekt zeigt, wie internationale Kooperationen dazu beitragen können, pädagogische Konzepte weiterzuentwickeln und voneinander zu lernen – mit dem gemeinsamen Ziel, Bildung und Teilhabe für alle Kinder zu stärken.
Sprachliche Vielfalt in der Krippe Am Schulzentrum
Am 24. Februar 2026 startete die Krippe Am Schulzentrum bereits zum zweiten Mal mit einem PQB-Prozess. Frau Ulrike Merkl, Pädagogische Qualitätsbegleitung der Region 10 und Mitarbeiterin des Amts für Kinderbetreuung und -bildung unterstützt das Team als Wegbegleiterin während des gesamten Prozesses.
Ziel ist es, die Interaktionsqualität mit und zwischen den Kindern zu stärken und die pädagogische Arbeit weiterzuentwickeln. Durch zahlreiche Beobachtungen und Gespräche mit allen Beteiligten haben sich schnell zwei zentrale Themen herauskristallisiert: die differenzierte Lernumgebung sowie die Raumgestaltung und Materialvielfalt der Krippe.
Im Rahmen der dialogorientierten Bildungsunterstützung sollen dadurch die sprachlichen Anregungen für die Kinder gezielt gefördert werden. In den kommenden Wochen wird Frau Merkl in den Krippengruppen hospitieren und die Teams nach dem PQB-Qualitätskompass beraten. Die pädagogischen Fachkräfte haben bereits einen Spielzeugkatalog erstellt und begonnen, Materialien zusammenzutragen und untereinander auszutauschen. Der Prozess soll neue Impulse für die pädagogische Arbeit geben.
Robotik spielerisch entdecken
In den diesjährigen Faschingsferien erlebten die Hortkinder im Hort Tintenklecks ein besonderes Highlight: In einem Workshop mit dem Lernkonzept LEGO® SPIKE Essential tauchten sie spielerisch in die Welt der Robotik und des Programmierens ein. Ziel des Projektes war es, technisches Verständnis, kreatives Problemlösen und kooperative Lernprozesse altersgerecht zu fördern.
Zu Beginn lernten die Kinder die verschiedenen Bauteile wie Sensoren, Lichtelemente und Motoren kennen und setzten sich mit deren Funktionsweise auseinander. Schritt für Schritt entstanden daraus eigene LEGO-Roboter, die anschließend mithilfe der passenden App programmiert wurden.
Die Lerninhalte waren kindgerecht aufgebaut und orientierten sich an klaren Bauanleitungen. Kleine, motivierende Geschichten begleiteten die einzelnen Projekte und regten die Fantasie der Kinder an. So erhielten sie einen spielerischen Zugang zu den MINT-Themen – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Durch das kreative Ausprobieren und eigenständige Experimentieren sammelten die Kinder erste Erfahrungen im Bereich Technik und Robotik. Dabei standen nicht nur die richtigen Ergebnisse im Vordergrund, sondern vor allem das Verinnerlichen des Prozesses. Die Kinder bildeten Hypothesen, probierten aus, erkannten Fehler, passten ihre Lösungen an und entwickelten die Ideen gemeinsam weiter.
So entstand ein lebendiger Lernprozess, der sowohl soziale als auch kognitive Kompetenzen stärkte und gleichzeitig die digitalen Fähigkeiten der Kinder förderte.
Konzepttage in den städtischen Kitas Regenbogen & Waldeysenstraße
Im Rahmen von jeweils zwei Konzepttagen haben sich die städt. Kitas Regenbogen und Waldeysenstraße intensiv mit dem Präventionsangebot der Stiftung „Freunde – ein Schlüssel zur Lebenskompetenzförderung“ beschäftigt. Das Programm wird durch die Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle e.V. in Kooperation mit der AOK Bayern unterstützt. Begleitet wurden die Kitas dabei von der FREUNDE-Trainerin K. Eichinger.
Unter dem Leitsatz „Starke Kinder – gute Freunde“ steht das Ziel, Kinder schon im frühen Alter dabei zu unterstützen, Herausforderungen zu meistern und wichtige Kompetenzen für ihr späteres Leben zu entwickeln. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die sozialen und emotionalen Fähigkeiten.
Die Teams haben sich intensiv mit dem Thema Lebenskompetenzen auseinandergesetzt. Sie reflektierten und vertieften dabei die Kommunikation sowie die Fachkraft-Kind-Interaktion. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema Gefühle. Dabei wurde deutlich: Hinter jedem Verhalten und hinter jedem Gefühl steckt ein Bedürfnis. Dieses Bewusstsein hilft den pädagogischen Fachkräften, Kinder im Alltag noch besser zu verstehen und zu begleiten.
Durch praxisnahe Elemente wie Rollenspiele, Gruppenarbeiten und den gemeinsamen Austausch konnten die Teams viele Situationen aus dem Kita-Alltag reflektieren und neue Impulse mitnehmen. Besonders bereichernd war das Modul „Ein Platz zum Streiten – wo Konflikte wachsen lassen“. Hier lernten die Teams das Praxistool des „Streitteppichs“ kennen, eine Methode, die Kinder dabei unterstützt, Konflikte konstruktiv zu lösen und daran zu wachsen.
Auch im Hinblick auf das Schutzkonzept der städtischen Kitas wurde sich mit den verschiedenen Formen von Gewalt sowie mit dem Thema Suchtprävention beschäftigt. Gemeinsam wurde erarbeitet, welche Lebenskompetenzen bereits im Alltag gestärkt werden und wie wir Kindern eine stabile Basis geben können, um langfristig resilient und selbstbewusst durchs Leben zu gehen.
Wir freuen uns sehr, dass K. Eichinger unsere städtischen Kitas Regenbogen und Waldeysenstraße weiterhin begleiten wird. Geplant sind unter anderem Vertiefungsseminare wie „Die Insel der Ruhe“, „Mit Gefühl“ sowie weitere thematische Schwerpunkte, die uns in den kommenden Monaten begleiten werden.
Alltagskompetenzen im Fokus
Im November 2025 nahmen zwei Erzieherinnen aus dem Cluster Schulzentrum an der vom Bayerischen Staatsministerium und dem IFP geförderten Fortbildung „Alles in Ordnung“ teil. Bereits während der Weiterbildung wurde deutlich: Hier geht es um weit mehr als einzelne Angebote – im Mittelpunkt steht das Ziel, Kinder stark für ihren Alltag zu machen.
Im Mittelpunkt stehen Alltagskompetenzen, die für Kindergartenkinder von unschätzbarem Wert sind. In sechs zentralen Themenbereichen – darunter Hygiene, Reinigung, Nachhaltigkeit und Pflanzen – werden lebenspraktische Fähigkeiten kindgerecht, anschaulich und vor allem mit viel Freude vermittelt. Die Fortbildung bereicherte nicht nur fachlich, sondern gab auch neue Impulse dafür, wie alltagsnahes Lernen gelingen kann.
Vor etwa einem Monat begann in der Kita die Umsetzung des Programms. Seitdem finden wöchentliche Treffen mit den Vorschulkindern an einem Vormittag statt, um gemeinsam zu forschen, zu entdecken und auszuprobieren. Die Kinder sind mit großer Neugier und Begeisterung dabei. Besonders eindrucksvoll war für sie das Experiment mit den Petrischalen: Zu sehen, wie sich Schimmel bildet, wenn Hände nicht gründlich gewaschen werden, sorgte für echte Aha-Momente – nachhaltiger kann Lernen kaum sein.
Doch es sind nicht nur die Experimente, die das Projekt so wertvoll machen. Es ist das bewusste Erleben im Alltag: richtig Hände waschen, Tischkultur einüben, Verantwortung für Materialien übernehmen oder achtsam mit der Umwelt umgehen. Die Kinder erfahren Selbstwirksamkeit, übernehmen Verantwortung und wachsen sichtbar an ihren Aufgaben.
Für ihre Portfolios erhalten alle teilnehmenden Kinder ein Diplom als Anerkennung für ihre erarbeiteten Kompetenzen. Auch die Gruppen profitieren von anschaulichen Plakaten, die Themen wie Händehygiene oder Tischkultur dauerhaft im Alltag verankern. So bleibt das Gelernte präsent und lebendig.
Nach Abschluss des ersten Durchgangs soll „Alles in Ordnung“ fest in die Jahresplanung aufgenommen werden. Das Programm stellt eine große Bereicherung für die pädagogische Arbeit in der Kita dar. Es verbindet lebensnahes Lernen mit Begeisterung und stärkt Kinder nachhaltig in ihrer Entwicklung.
Die im Projekt gesammelten Erfahrungen können künftig auch anderen Einrichtungen vorgestellt werden. Denn Alltagskompetenz ist Zukunftskompetenz – und es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Stolz und welcher Freude Kinder ihren Alltag meistern.
Klimaladen im städtischen Schulkindergarten
Im Januar 2026 fand im städtischen Schulkindergarten Münchener Straße eine interaktive Wanderausstellung zum Thema nachhaltiger Konsum statt. Das Projekt wurde in Kooperation mit der im selben Gebäude untergebrachten Grundschule umgesetzt und richtete sich gezielt an die Kinder des Schulkindergartens. Ziel war es, auf altersgerechte und anschauliche Weise Zusammenhänge zwischen Einkaufen, Konsumverhalten und Klimaschutz zu vermitteln.
Beim Klimaladen handelt es sich um eine interaktive Wanderausstellung der Stabsstelle Klima, Biodiversität & Donau, die von Grundschulen nach vorheriger Absprache ausgeliehen werden kann. Das Projekt wurde von der Stabsstelle initiiert. In diesem Zusammenhang stellte Frau Wildmoser von der Stabstelle Klima, Biodiversität & Donau das Projekt im Schulkindergarten Münchener Straße vor und stellte die entsprechenden Materialien zur Verfügung.
An verschiedenen Mitmach-Stationen erfuhren die Kinder, woher Lebensmittel stammen, wie sie hergestellt und transportiert werden und welche Auswirkungen dies auf das Klima hat. Spielerisch setzten sie sich mit klimafreundlichen Alternativen auseinander und konnten ihr eigenes Konsumverhalten reflektieren. Besonders deutlich wurde dabei, dass regionale, saisonale und pflanzliche Lebensmittel einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Mit dem Klimaladen soll bereits früh ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln geschaffen und den Kindern gezeigt werden, dass jede und jeder Einzelne im Alltag etwas bewirken kann. Weitere Aktionen zum Thema nachhaltiger Konsum sind in den kommenden Wochen geplant.
478 Päckchen gesammelt!
Auch in diesem Jahr unterstützen die städtischen Kindertageseinrichtungen wieder den Weihnachtspäckchenkonvoi, organisiert von Round Table und Lady Circle. Seit 2007 ist es in der Stadt Tradition, dass Eltern gemeinsam mit ihren Kindern Päckchen packen und diese in den Kitas abgeben.
Insgesamt wurden in diesem Jahr 478 Päckchen gesammelt – das sind über 120 Päckchen mehr als im Vorjahr! Allein im Cluster Süd kamen 108 Päckchen zusammen.Die Elternbeiräte der Kitas brachten die gesammelten Päckchen zur Übergabe in die Einrichtungen Mariengarten und Odilostraße. Anschließend holten die Mitarbeitenden von Round Table die insgesamt 478 Päckchen mit ihren Transportern ab.
Die Geschenke werden nach Rumänien, Moldawien, in die Ukraine und nach Bulgarien gebracht. Dort kommen sie bedürftigen Kindern in Waisenhäusern, Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten und Schulen zugute. Jedes Päckchen zaubert ein Lächeln auf das Gesicht eines Kindes, das vielleicht sonst kein Geschenk bekommen würde.
Wir freuen uns über die erfolgreiche Aktion und danken allen Mitarbeitenden, Eltern und Kindern von Herzen für ihr großes Engagement und ihre Unterstützung! Wir freuen uns darauf, diese schöne Tradition auch im kommenden Jahr fortzuführen und Kinderaugen zum Leuchten zu bringen.
Nachhaltig verpflegen in Zeiten eines knappen Budgets
Im November fand der Workshop „Nachhaltig verpflegen in Zeiten eines knappen Budgets“ erstmals statt. 15 Teilnehmende aus den städtischen Kitas und Mittagsbetreuungen informierten sich zum Thema nachhaltige Verpflegung.
Trotz der aktuell angespannten Haushaltslage kann die Verpflegung der Kinder bereits durch kleine Veränderungen nachhaltiger und häufig auch kostengünstiger gestaltet werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Einsatz von regionalem und saisonalem Obst und Gemüse. Werden Lebensmittel ortsnah produziert und sind keine langen Transportwege erforderlich, schont dies sowohl das Klima als auch den Geldbeutel.
Auch der Anteil von Fleisch und Fisch hat einen großen Einfluss auf die Nachhaltigkeit der Verpflegung. Je mehr tierische Lebensmittel produziert und angeboten werden, desto mehr klimaschädliche Treibhausgasemissionen entstehen. Aus diesem Grund wird empfohlen, Fleisch und Fisch jeweils maximal einmal pro Woche anzubieten.
Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops war das Thema „Lebensmittelverschwendung vermeiden“. In einem regen Austausch diskutierten und entwickelten die Teilnehmenden mögliche Lösungsansätze, die nun in den Einrichtungen umgesetzt werden. Das Reduzieren von Lebensmittelresten ist Ressourcenschutz und hilft gleichzeitig, Kosten zu sparen, indem weniger genießbare Lebensmittel im Müll landen.
Wir danken allen Teilnehmenden für ihre aktive Mitarbeit und die vielen praxisnahen Ideen, die nun in den Einrichtungen umgesetzt werden.
Projekt "Unsere Welt" in der Kita Mariengarten
Die Kita Mariengarten ist ein Ort der kulturellen Vielfalt: Kinder aus vielen Ländern spielen, lernen und wachsen hier gemeinsam auf. Diese gelebte Vielfalt war Anlass für das Projekt „Unsere Welt“. Jede Woche stand ein anderes Land im Mittelpunkt. Die Kinder brachten Dinge von zu Hause mit –typische Speisen, Spiele, Lieder oder Fotos von traditioneller Kleidung – und entdeckten so verschiedene Kontinente und Kulturen. Zum Abschluss gestalteten alle gemeinsam eine Pinnwand, auf der die Länder und Erlebnisse festgehalten wurden. Das Projekt macht deutlich, dass jeder Mensch – egal, aus welchem Land er kommt – etwas Tolles mitbringt und man voneinander viel lernen kann. Das bereichert unser aller Leben und macht es bunt!
Kunstreise in der Kita Mariengarten
Zu Beginn des Kita-Jahres starteten die Regenbogen- und die Sternschnuppengruppe der Kita Mariengarten ein besonderes Projekt: eine Kunstreise durch Raum und Zeit. Der Gruppenraum wurde dafür in ein Atelier verwandelt, in dem die Kinder verschiedene Mal- und Basteltechniken ausprobierten und berühmte Künstlerinnen und Künstler kennenlernten. Den Auftakt bildete Italien mit Leonardo da Vinci und seiner berühmten Mona Lisa. Von dort aus ging die Reise weiter bis in die Milchstraße: Die Kinder erforschten das Sonnensystem, bastelten Planeten und sogar eine Rakete mit Astronautenhelmen. Der krönende Abschluss war eine Vernissage, bei der die jungen Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit ihren Eltern stolz ihre Werke präsentierten. Als besonderes Highlight entstand zudem ein großes Straßenbild an der Fronte 21 in Ingolstadt.
Kita Am Schulzentrum meets Logopädie
Sprache ist unser grundlegendes Werkzeug, um miteinander in Kontakt zu treten. Da das Kita-Personal immer wieder auf Stolpersteine im Kita-Alltag stößt – besonders bei der Sprachförderung der Vorschulkinder –, hat das Team der Kita Am Schulzentrum die Logopädieschule des Berufsbildungszentrums Gesundheit Ingolstadt gefragt, ob gemeinsame Veranstaltungen möglich sind.
Francesca Kiemele, selbst Logopädin und langjährige Dozentin, hat für das pädagogische Personal die erste Infoveranstaltung gehalten und die Leidenschaft für das Thema Sprache neu entfacht. Das Thema Sprache ist nun sogar das Jahresthema der Kita geworden.
Auch die Eltern werden zu einem Elternabend in Zusammenarbeit mit der Logopädieschule eingeladen und erhalten hilfreiche Tipps, wie sie ihr Kind auch zu Hause in seiner Sprachentwicklung fördern können. Neben der Erklärung der Sprachentwicklung waren die Themen der logopädischen Störbilder, der Mehrsprachigkeit und der Sprachförderung besonders spannend.
Intensiv bearbeitet wurde auch die Fragestellung, welche Bedingungen es braucht, um eine alltagsintegrierte Sprachförderung in einem günstigen Umfeld zu schaffen. Francesca Kiemele stellte zudem sogenannte Modellierungen vor. Ein Beispiel ist das korrektive Feedback, bei dem man bei der Wiederholung des Satzes die Wörter in der richtigen Reihenfolge sagt: „Tina Milch trinken“ wird dabei mit „Stimmt, Tina trinkt Milch“ beantwortet.
Es wurde ebenfalls über typische Mythen aufgeklärt, beispielsweise, dass mehrsprachige Kinder häufiger Sprachstörungen haben als Kinder, die nur eine Sprache sprechen. Diese Annahme wurde widerlegt. Ebenso wurde gezeigt, dass Sprachen nicht nacheinander, sondern parallel gelernt werden können. Gerade kindliche Gehirne lernen Sprachen simultan. Sie werden demnach unabhängig voneinander im Gehirn verarbeitet und vertieft.
In der offenen Fragerunde und im direkten Austausch wurde außerdem deutlich, dass eine logopädische Behandlung bereits ab dem zweiten Lebensjahr sinnvoll sein kann, da viele Kinder leider zu spät in eine logopädische Praxis geschickt werden.
Eine weitere Zusammenarbeit ist geplant. Das Personal der Kita Am Schulzentrum dankt der Logopädieschule sehr herzlich für diese besondere Gelegenheit und freut sich auf die gemeinsame Zukunft.
Frisch gepresster Apfelsaft für die städtischen Kitas
Stellvertretend für die städtischen Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt hat Tabea Pitter, Erzieherin in der Kita Odilostraße, am 21. Oktober eine besondere Spende entgegennehmen. Andrea Schalkhaußer und Jürgen Wittmann überreichten mehrere Liter frisch gepressten Apfelsaft aus Ingolstädter Äpfeln.
Die beiden Naturfreunde pflegen, schneiden und ernten zahlreiche Obstbäume im Ingolstädter Stadtgebiet. In diesem Jahr kamen rund 1.300 Kilogramm Äpfel zusammen, die sie bei der Mosterei des Gartenbauvereins Kösching zu Apfelsaft pressen ließen. Der Verein trug auch finanziell zum Projekt bei.
Das Gartenamt Ingolstadt unterstützte die Pflege und Ernte der Apfelbäume im Lehrgarten. In dieser Woche besuchen Andrea Schalkhaußer und Jürgen Wittmann mehrere städtische Kitas, um den frisch gepressten Apfelsaft persönlich zu übergeben. Sowohl die Kinder als auch das Kita-Personal freuen sich über diese tolle und nachhaltige Geste.
Die Pflege und der Erhalt von Streuobstwiesen sind für die Artenvielfalt im Stadtgebiet von großer Bedeutung. Zugleich erfahren die Kinder, wie wertvoll regionale Produkte sind und dass ein bewusster Umgang mit der Natur zum Umweltschutz beiträgt.
Das Amt für Kinderbetreuung und -bildung bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für diese gelungene Aktion.
Mit Sicherheit lecker - Lebensmittelhygieneschulung für Küchen- und Kita-Personal
Am Donnerstag, den 16. Oktober, fand in der Kita Am Schulzentrum eine Hygieneschulung für Küchenkräfte und pädagogisches Personal der städtischen Kitas statt. Herr Sengl vom Amt für Ordnung, Gewerbe und Verbraucherschutz und Herr Grimmer vom Gesundheitsamt informierten die Teilnehmenden über die wichtigsten Hygieneregeln in der Kitaverpflegung. Dabei kamen insbesondere die Themen Personal-, Lebensmittel-, Küchenhygiene und der richtige Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln zur Sprache. Da die Händehygiene bei der Zubereitung von Speisen von besonderer Bedeutung ist, konnten die Teilnehmenden die Händedesinfektion mit einem fluoreszierenden Desinfektionsmittel üben. Mit Hilfe einer UV-Lampe konnten Benetzungslücken aufgedeckt werden, da diese unter der Lampe dunkel erscheinen.
Die regelmäßigen Lebensmittelhygieneschulungen sorgen für einen sichern Umgang mit Lebensmitteln bei der Zubereitung der Speisen in der Kita.
54 Nachwuchskräfte starten ins neue Kita-Jahr 2025/2026
Am 1. September durften wir 54 neue Nachwuchskräfte im Amt für Kinderbetreuung und -bildung herzlich willkommen heißen. Für sie alle war es ein ganz besonderer Tag, der den Beginn eines neuen Lebensabschnitts markiert – voller Neugier, Motivation und Vorfreude auf die Arbeit mit unseren jüngsten Bürgerinnen und Bürgern.
Nach der offiziellen Begrüßung aller neuen Nachwuchskräfte der Stadt Ingolstadt im Stadttheater fand die Willkommensveranstaltung unseres Amtes statt, bei der die neuen Kolleginnen und Kollegen persönlich willkommen geheißen wurden. Zum neuen Kita-Jahr 2025/26 beginnen bei uns insgesamt 18 Nachwuchskräfte das sozialpädagogische Einführungsjahr, sechs Teilnehmende starten die praxisintegrierte Ausbildung (PiA), 23 Nachwuchskräfte beginnen ihr Berufspraktikum und sieben Nachwuchskräfte beginnen die neue Kinderpflegeausbildung mit erhöhtem Praxisanteil (KiPrax).
Adelinde Schmid, Amtsleiterin des Amts für Kinderbetreuung und -bildung, hieß alle herzlich willkommen und betonte, wie wichtig jede und jeder Einzelne für die Zukunft der Kinderbetreuung in Ingolstadt ist. In einer lockeren Kennenlernrunde hatten die Nachwuchskräfte nicht nur die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen, sondern auch Kontakte über die verschiedenen Ausbildungsformen hinweg zu knüpfen.
Ein besonderes Highlight waren die Erfahrungsberichte der angehenden Erzieherinnen Christine Meier und Pauline Winter, die sich nun im dritten und letzten Jahr ihrer PiA-Ausbildung befinden. Mit viel Engagement gaben sie Einblicke in ihren Arbeitsalltag, erzählten von ihren Herausforderungen und Erfolgen und beantworteten die Fragen der neuen Auszubildenden.
Wir freuen uns sehr, dass so viele engagierte und motivierte Nachwuchskräfte den Weg in unsere städtischen Einrichtungen gefunden haben. Wir wünschen ihnen einen erfolgreichen Start, viele wertvolle Erfahrungen, unvergessliche Momente mit den Kindern und alles Gute für ihre Zukunft im Amt für Kinderbetreuung und -bildung.
