Aktuelles aus dem Kitajahr 2025/2026
Fachkräfte aus Slowenien zu Gast in städtischer Kita Villa Rosa
In der Woche vom 23. bis 27. März 2026 erhielt die städtische Kindertageseinrichtung Villa Rosa Besuch von pädagogischen Fachkräften aus der slowenischen Partnerstadt Murska Sobota. Der Austausch fand im Rahmen eines Erasmus+-Projekts mit dem Titel „Inklusion4ALL – Inklusion für alle“ statt. Die Ingolstädter Einrichtung betreut viele Kinder mit internationaler Familiengeschichte und ... mehrLEGO® SPIKE Essential in den Faschingsferien
In den diesjährigen Faschingsferien erlebten die Hortkinder im Hort Tintenklecks ein besonderes Highlight: In einem Workshop mit dem Lernkonzept LEGO® SPIKE Essential tauchten sie spielerisch in die Welt der Robotik und des Programmierens ein. Ziel des Projektes war es, technisches Verständnis, kreatives Problemlösen und kooperative Lernprozesse altersgerecht zu fördern. Zu Beginn lernten die ... mehrProjekt „Alles in Ordnung“ in der Kita Schulzentrum
Im November 2025 nahmen zwei Erzieherinnen aus dem Cluster Schulzentrum an der vom Bayerischen Staatsministerium und dem IFP geförderten Fortbildung „Alles in Ordnung“ teil. Bereits während der Weiterbildung wurde deutlich: Hier geht es um weit mehr als einzelne Angebote – im Mittelpunkt steht das Ziel, Kinder stark für ihren Alltag zu machen. Im Mittelpunkt ... mehrMeldungen aus dem Kita-Jahr 2024/2025 - Archiv
Oberbürgermeister zu Besuch im Hort Tintenklecks
Am 5. August 2025 besuchte Oberbürgermeister Dr. Michael Kern den Hort „Tintenklecks” in Oberhaunstadt. Standortleiterin Sarah Bouchami begrüßte ihn gemeinsam mit den Kindern herzlich. Auch Adelinde Schmid, Leiterin des Amts für Kinderbetreuung und -bildung, und Suzana Biller, Sachgebietsleiterin für den Primarbereich, nahmen am Termin teil.
Die Kinder hatten sich bestens vorbereitet und sogar eine eigene Agenda erstellt, die verschiedene Themenbereiche umfasste. In einer lebhaften Fragerunde wollten sie unter anderem wissen, ob der Oberbürgermeister selbst einen Chef hat, warum er diesen Beruf gewählt hat und wie sein Arbeitsalltag aussieht. Dr. Kern beantwortete alle Fragen mit viel Geduld und anschaulichen Beispielen. Auf die Frage, warum er Oberbürgermeister geworden sei, antwortete er mit einem Vergleich: „Wenn man Spaß an etwas hat, übernimmt man gerne Verantwortung. Das ist wie beim Fußball: Wenn man den Ball zugespielt bekommt, nimmt man ihn an. So war es auch bei mir, und mit der Zeit wollte ich mehr gestalten.“ Auch über die Herausforderungen seines Amts sprach er offen.
Die Kinder interessierten sich besonders für seine tägliche Arbeitszeit und seine Ziele für Ingolstadt. Dr. Kern betonte, dass er täglich daran arbeite, Wohlstand und Frieden in der Stadt zu bewahren und weiter zu verbessern.
Zum Abschluss tauschten sich alle über ihre Hobbys aus, bevor die Kinder dem Oberbürgermeister ein besonderes Geschenk überreichten: eine selbst gestaltete Leinwand mit dem Ingolstädter Panther. Dr. Kern bedankte sich herzlich für das kreative Geschenk und den offenen, spannenden Austausch.
Auszeichnung als „Haus zum gemeinsamen Forschen“ – die Bienen-Forscherkids
„Oh, was ist denn mit der Hummel los?“ – Mit dieser einfachen Kinderfrage begann ein lebendiges und lehrreiches Projekt in der Kita Am Schulzentrum. Aus der spontanen Beobachtung eines Hummelnests im Garten entstand schnell eine kleine Forschergruppe, die sich intensiv mit den faszinierenden Fluginsekten beschäftigte.
Schon bald sammelten die Kinder viele Fragen: Wer lebt noch in unserem Garten? Machen Hummeln Honig? Wie kann man eine Biene von einer Hummel unterscheiden? Und: Können wir den Bienen helfen? Die „Bienen-Forscherkids“ waren geboren!
Mit großer Begeisterung und echtem Forscherdrang machten sich die Kinder an die Arbeit: Baumscheiben wurden gesammelt und rund um das Erdhummelnest als Schutzwall ausgelegt – damit die Hummeln vor unabsichtlichen Kindertritten geschützt sind. Mithilfe von Bestimmungsbüchern entdeckten die Kinder die Unterschiede zwischen Bienen und Hummeln und lernten: Hummeln sind zwar ebenso fleißig, produzieren aber keinen Honig.
Das Thema Honig weckte zusätzliches Interesse. Gemeinsam mit engagierten Eltern legten die Kinder einen kleinen „Bienen-Garten“ an, der mit bienenfreundlichen Pflanzen bepflanzt wurde. Zudem entstand ein liebevoll gestaltetes Insektenhotel – inspiriert von ähnlichen Projekten in der Region. Auch das Thema Insektenschutz wurde aufgegriffen: Die Vorschulkinder gestalteten „Stopp-Schilder“ wie aus dem Straßenverkehr, um auf die kleinen Gartenbewohner aufmerksam zu machen und sie zu schützen.
Beim Sommerfest war das Projekt ebenfalls präsent: Die Bienen bekamen einen festen Platz, und alle Familien konnten kleine Töpfe mit bienenfreundlichen Samen bemalen und für zu Hause bepflanzen.
Alle Ideen, Erkenntnisse und Beobachtungen wurden auf einem großen Plakat gesammelt – mit Bildern von Bienenwaben, Entwicklungsphasen und liebevollen Zeichnungen der Kinder. So wuchs nach und nach die Wand der „Bienen-Forscher“.
Die Neugier der Kinder war so groß, dass sie auch unabhängig weiterforschen wollten. Darum entstand im Gruppenraum eine eigene „Forscher-Ecke“ – ein Platz, an dem die Kinder ihren Fragen künftig selbstständig nachgehen können.
Ein ganz besonderer Moment war die Auszeichnung der Kita Am Schulzentrum als „Haus zum gemeinsamen Forschen“ durch die Stiftung Kinder forschen am 30.09.2024. Die Kita nutzt bereits seit vielen Jahren die Impulse der Stiftung für ihre pädagogische Arbeit – nun gehört sie offiziell zum Netzwerk der forschenden Kitas und blickt voller Vorfreude auf kommende Projekte.
Ein nächster Höhepunkt steht bereits fest: 2026 nimmt die Kita Am Schulzentrum aktiv am Kita-Mitmachtag der Stiftung „Kinder forschen“ teil.
30 Jahre Kita »Südwind« - ein buntes Jubiläumsfest für Groß und Klein
Am Samstag, dem 24. Mai, feierte die städtische Kindertageseinrichtung „Südwind“ ihr 30-jähriges Bestehen mit einem fröhlichen Fest für Familien, Ehemalige, Nachbarn und Interessierte. Unter dem Motto „30 Jahre – und noch mehr …“ kamen zahlreiche Gäste zusammen, um drei Jahrzehnte bewegte Kita-Geschichte gemeinsam zu feiern.
Den offiziellen Auftakt bildete um 12:30 Uhr eine Begrüßung durch Sabine Weith, Gesamtleitung des Clusters Süd-West. In ihrer Ansprache blickte sie auf die Anfänge der Kita „Südwind“ und erläuterte die Bedeutung des Namens: „Süd“, weil die Kita im Ingolstädter Süden liegt, und „Wind“, weil sie ein Ort der Bewegung, Offenheit und Veränderung ist – für Kinder und Familien aus aller Welt ebenso wie für neue Mitarbeitende, neue Projekte und neue Ideen, die den Kita-Alltag bereichern und den Wandel mitgestalten.
Seit der Eröffnung im Jahr 1995 wurden in der Einrichtung rund 900 Kinder betreut und ein Stück auf ihrem Lebensweg begleitet. „Sie erfüllten das Haus mit Leben – es wurde gefeiert, gelernt, gespielt und Ausflüge in alle Windrichtungen unternommen“, so Sabine Weith.
Das anschließende Festprogramm bot beste Unterhaltung für alle Altersgruppen. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der Kinder, die das Publikum mit einer mitreißenden Gesangsaufführung zu ABBAs „Super Trouper“ begeisterten. Die Kinder hatten eine ganz eigene Version des Liedes mit mehreren Strophen einstudiert und sangen voller Stolz: „Super, super, ist unser Kindergarten, kommt doch alle rein, wir sind nicht allein“, was für große Begeisterung unter den Zuhörern sorgte.
Die große Hüpfburg wurde schnell zum Mittelpunkt des Geschehens und sorgte für ausgelassenen Spaß bei den Kindern. Daneben gab es zahlreiche weitere Angebote, die Kinderaugen zum Leuchten brachten: vom Dosenwerfen und der Edelsteinsuche im Sandkasten über Kinderschminken und eine Fotostation bis hin zu einem Glücksrad mit kleinen Gewinnen und der Möglichkeit, Jubiläums-Buttons kreativ zu gestalten. Besonders beliebt war auch der Eisstand, der an diesem frühsommerlichen Tag für erfrischende Abkühlung sorgte.
Auch kulinarisch ließ das Fest keine Wünsche offen. Ein buntes Buffet mit herzhaften Köstlichkeiten, ein Kuchenstand am Nachmittag sowie erfrischende Getränke und frisch gebrühter Kaffee rundeten das Angebot ab und trugen zur entspannten, familiären Atmosphäre bei.
Die Kita „Südwind“ bedankt sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie bei den vielen engagierten Helferinnen und Helfern, die dieses rundum gelungene Fest möglich gemacht haben.
Gemeinsam stark: Zusammenarbeit von Hort und Mittagsbetreuung
Seit September 2024 gibt es an den Standorten Haunwöhr und Oberhaunstadt jeweils eine eigene Standortleitung – ein wichtiger Schritt hin zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Hort und Mittagsbetreuung. Ziel ist es, einen Ort des gemeinsamen Miteinanders, Lernens und Wachsens für Kinder, Eltern und Mitarbeitende zu schaffen.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor war das vertrauensvolle Miteinander im Team. Regelmäßige Sitzungen und kleinere Besprechungen ermöglichten den Austausch über pädagogische Themen und stärkten die Zusammenarbeit. Auch gemeinsame Teamabende förderten das Wir-Gefühl auf persönlicher Ebene.
Am Standort Haunwöhr zeigt sich die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Hort und Mittagsbetreuung besonders anschaulich durch das tägliche Öffnen der Türen untereinander ab 15:30 Uhr. Die Kinder, die sich ab diesem Zeitpunkt noch in Betreuung befinden, können dann auch die Räumlichkeiten der jeweils anderen Einrichtung nutzen. Auch im Garten ergeben sich viele spontane Begegnungen beim freien Spiel. Gemeinsame Feste – wie etwa die Osternestsuche im Frühjahr 2025 – stärken zusätzlich das Gemeinschaftsgefühl.
Am Standort Oberhaunstadt finden seit Oktober 2024 zunehmend gemeinsame pädagogische Angebote statt. Aktionen wie „Star des Tages“, Fantasiereisen, Yoga, Bewegungslandschaften oder eine bunte Faschingszeit bieten vielfältige Impulse und fördern das soziale Miteinander. Auch Bewegung hat einen festen Platz in der Zusammenarbeit: Die gemeinsam genutzte Turnhalle bietet Raum für abwechslungsreiche Aktivitäten.
Die bisherigen Erfahrungen zeigen: Zusammenarbeit lohnt sich – für Kinder, Mitarbeitende und Eltern. Die Standortleitungen begleiten den Prozess weiterhin intensiv, um ein langfristiges Betreuungskonzept zu entwickeln, das die Stärken von Hort und Mittagsbetreuung vereint. Dabei geht es nicht nur darum, Strukturen zusammenzuführen, sondern auch darum, ein lebendiges, vielfältiges und starkes pädagogisches Miteinander zu gestalten.
Kleine Ritter - große Ideen!
In der Regenbogengruppe wurde in den letzten Wochen ein spannendes Projekt zum Thema „Ritter und Burgen” durchgeführt. Die Kinder konnten mit viel Begeisterung und Kreativität an verschiedenen Aktivitäten arbeiten und das Leben in dieser Zeit mit allen Sinnen erleben.
Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Bau einer Ritterburg aus mitgebrachten Kartons. Aus Türmen, Mauern und sogar einer selbst konstruierten Zugbrücke entstand ein beeindruckendes Bauwerk, das handwerkliches Geschick und Teamarbeit erforderte. Natürlich durften auch Schilder, Schwerter und Rüstungen nicht fehlen. Aus Pappe, buntem Papier und recycelten Materialien gestalteten die Kinder ihre eigenen Wappen und Kostüme. Dabei entstanden viele individuelle Kunstwerke, auf die die kleinen Ritterinnen und Ritter sehr stolz waren. Auch die Burgfräuleins kamen nicht zu kurz: Aus gebrauchten Schals wurden Rosenstirnbänder und Tücher gefertigt, mit denen die Kinder elegante Mittelaltertänze einübten und aufführten – eine tolle Verbindung von Bewegung, Rhythmus und Kreativität.
Ein Höhepunkt des Projekts war der Besuch des Ingolstädter Museums, bei dem die Kinder echte Ritterrüstungen betrachten konnten. Sie waren fasziniert von den verschiedenen Rüstungen und Waffen und erfuhren viel über die Geschichte der Ritter und Burgen. Die Erklärungen der Museumspädagogin waren sehr spannend. Auch der Alltag im Mittelalter wurde thematisiert, beispielsweise durch das Füllen einer Matratze mit Heu. Dies zeigte den Kindern eindrucksvoll, wie schlicht das Leben damals oft war.
Zum Abschluss des Projekts führten die Kinder ein selbst entwickeltes Theaterstück auf. Darin drehte sich alles um die Themen Freundschaft, Mut und Tapferkeit. Im Mittelpunkt standen eine mutige Ritterin und eine kluge Prinzessin. Zusätzlich präsentierten die Kinder einen mittelalterlichen Tanz, der mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Das Publikum – vor allem die stolzen Eltern – war begeistert und spendete viel Applaus für die tollen schauspielerischen Leistungen.
Das Projekt „Ritter und Burgen“ der Regenbogengruppe war ein voller Erfolg! Die Kinder haben nicht nur viel über das Leben im Mittelalter gelernt, sondern konnten auch ihre Kreativität, Teamarbeit und sozialen Fähigkeiten erweitern. Es war eine wunderbare Gelegenheit, Geschichte auf spielerische und anschauliche Weise zu entdecken.
Stadt Ingolstadt beteiligt sich am Schulversuch »KiPrax«
Die Stadt Ingolstadt unterstützt den bayernweiten Schulversuch „KiPrax - Kinderpflege mit erhöhtem Praxisanteil“ als aktiver Praxispartner. Gemeinsam mit der Berufsfachschule für Kinderpflege an der GGSD Ingolstadt beteiligt sich die Stadt an diesem neuen Ausbildungsmodell, das Theorie und Praxis noch enger verzahnt.
Der vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales initiierte Schulversuch startet zum Schuljahr 2025/26 und soll die Ausbildung in der Kinderpflege attraktiver und praxisnäher gestalten. Ein zentrales Element ist der blockweise Wechsel zwischen Unterricht und Praxiseinsatz. Insgesamt absolvieren die Teilnehmenden pro Schuljahr 13 Wochen Pflichtpraktikum - zum Beispiel in einer der über 40 städtischen Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt. Darüber hinaus sind weitere Praxiseinsätze möglich.
Die Ausbildung dauert - wie die reguläre Kinderpflegeausbildung - zwei Jahre und wird vergütet. Ziel ist es, den Berufseinstieg zu erleichtern, die Qualität der Ausbildung zu stärken und dem Fachkräftemangel im frühpädagogischen Bereich entgegenzuwirken.
Für das kommende Ausbildungsjahr stellt die Stadt Ingolstadt mehrere Praktikumsplätze zur Verfügung. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab sofort bewerben. Voraussetzung ist der Abschluss von zwei Verträgen: ein Vertrag mit der GGSD Ingolstadt für den Schulplatz und ein Vertrag mit einem Träger - z.B. der Stadt Ingolstadt - für den Praxisplatz. Mehr Informationen zur KiPrax-Ausbildung und zur Bewerbung finden Sie hier: Stadt Ingolstadt - KiPrax
Adelinde Schmid, Leiterin des Amtes für Kinderbetreuung und Bildung, betont: „Mit der Teilnahme am Schulversuch wollen wir qualifizierten Nachwuchs gewinnen und praxisnah ausbilden“.
Projekt "Lebensmittelverschwendung vermeiden"
Mit dem Ziel, die Wertschätzung für Lebensmittel zu erhöhen und Strategien zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in den städtischen Kindertageseinrichtungen und Grundschulen zu entwickeln, startete im Herbst letzten Jahres in 6 städtischen Einrichtungen das Projekt „Lebensmittelverschwendung vermeiden“. Mit Unterstützung des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck erfassten die Einrichtungen die beim Mittagessen anfallenden Speise- und Ausgabereste, erörterten die Ursachen und entwickelten Lösungsansätze, um vermeidbare Lebensmittelabfälle zu minimieren. Auch die Kinder wurden in die Messung der Reste eingebunden und so für das Thema sensibilisiert. Nach der Umsetzung der Maßnahmen in den Einrichtungen, z.B. durch die Etablierung eines Feedbacksystems für die Kinder und die anschließende Anpassung des Speisenangebots, fand eine zweite Reste-Messung in den Einrichtungen statt. Im Vergleich zur ersten Messung konnte die Lebensmittelverschwendung in allen Einrichtungen reduziert werden. Das Projekt wurde im Frühjahr mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung beendet. Die Einrichtungen haben beschlossen, auch über den Projektzeitraum hinaus weiter an der Minimierung von Lebensmittelabfällen zu arbeiten.
Elternabend unter dem Motto "Markt der Möglichkeiten"
In der Kita am Eichenwald fand ein inspirierender Elternabend unter dem Motto „Markt der Möglichkeiten“ statt. Viele Eltern waren gekommen, um sich über das offene Konzept der Einrichtung zu informieren und die vielfältigen Angebote des pädagogischen Alltags kennenzulernen.
Nach einer herzlichen Begrüßung aller Eltern und einem Sektempfang im Foyer der Kita erhielten die Gäste einen Lageplan der verschiedenen Marktstände. An jedem Stand konnten die Besucher die unterschiedlichen Lern- und Spielmöglichkeiten entdecken, die den Kindern in der Kita geboten werden. Von kreativen Projekten über spannende Experimente bis hin zu musikalischen Aktivitäten – die Vielfalt war beeindruckend.
Das offene Konzept der Kita am Eichenwald ermöglicht es den Kindern, selbstständig zu entdecken und zu lernen. Die pädagogischen Fachkräfte möchten, dass die Kinder ihre Neugier entfalten und mit Interesse sowie Begeisterung im Alltag lernen.
Die Eltern hatten die Möglichkeit, mit den Erziehern ins Gespräch zu kommen und mehr über die pädagogischen Ansätze zu erfahren, die hinter den Aktivitäten stehen. Der Elternabend bot nicht nur einen Einblick in die Angebote der Kita, sondern auch eine Plattform für den Austausch zwischen Eltern und Erziehern. Viele Eltern nutzten die Gelegenheit, um Fragen zu stellen und die Facetten der pädagogischen Arbeit kennenzulernen.
Insgesamt war der Elternabend ein großer Erfolg und ein weiterer Schritt, um die Gemeinschaft in der Kita am Eichenwald zu fördern. Die Erzieher freuen sich darauf, auch in Zukunft gemeinsam mit den Eltern an der Entwicklung und Förderung der Kinder zu arbeiten.
Die Kita am Eichenwald bleibt ein Ort des Lernens, Entdeckens und Kennenlernens – für Kinder und Eltern gleichermaßen.
Frühlingserwachen: Besuch der Vorschulkinder bei den Lämmchen in Dünzlau
Im März 2025 unternahmen die Vorschulkinder der städtischen Kita am Schulzentrum einen spannenden Ausflug zur Dünzlauer Mühle. Der Besuch stand ganz im Zeichen des Frühlings, einer Zeit, in der nicht nur die Natur zu neuem Leben erwacht, sondern auch viele Tiere Nachwuchs bekommen.
Die Vorschulkinder, die im September in die erste Klasse kommen und am wöchentlichen Förderungstag der städt. Kita Am Schulzentrum teilnehmen, machten sich mit dem Bus auf den Weg nach Dünzlau. Unterwegs konnten sie die ersten Frühlingsblumen wie Narzissen, Krokusse und Tulpen in den Ingolstädter Gärten entdecken.
An der Dünzlauer Mühle angekommen, wurden die Kinder von dem Bauer herzlich empfangen. Zunächst führte er die Gruppe zu dem Heulager, das für den Ausflugstag vorbereitet war. Auf Strohballen sitzend genossen die Kinder ihr Frühstück inmitten einer einzigartigen Kulisse: Schafe mit ihren Lämmchen, die fröhlich herumtollten und miteinander spielten.
Während des Vormittags hatten die Kinder die Möglichkeit, mit den Tieren zu interagieren. Sie durften die Schafe füttern, ihr weiches Fell berühren und die kleine Prinzessin, ein besonderes Flaschenkind des Bauern, auf den Schoß nehmen. Diese direkte Begegnung mit den Tieren bot den Kindern eine entspannte Atmosphäre, in der sie viele Fragen stellen konnten.
Der Bauer erklärte ihnen, dass die Lämmer den Sommer über bei ihren Müttern bleiben und bald auf die Weide des Bauern dürfen. So vermittelte der Ausflug nicht nur praktisches Wissen über das Leben der Schafe, sondern auch ein Gefühl für die Verantwortung, die mit der Tierhaltung verbunden ist.
Alles in allem war der Besuch für die Vorschulkinder eine lehrreiche und bereichernde Erfahrung. Die Kinder nahmen viele neue Eindrücke mit nach Hause und wissen nun, wo und wie Schafe leben, was sie fressen und wie sie sich anfühlen. Vielen Dank an die Dünzlauer Mühle für dieses unvergessliche Erlebnis.
Workshop »Leckere Salate und Desserts in der Kita- und Schulverpflegung«
Am 26. Februar fand der Praxis-Workshop „Leckere Salate und Desserts“ in der Küche der Christoph-Kolumbus-Grundschule statt. 15 Küchenkräfte aus den städtischen Kitas und Mittagsbetreuungen nahmen teil und bereiteten gemeinsam mit der erfahrenen Köchin Tanja Hawlata schmackhafte und gesunde Salate und Desserts für Kita- und Schulkinder zu. Mit einigen Tipps und Tricks ermutigte Frau Hawlata die Küchenkräfte die Rezepte in den eigenen Einrichtungen zuzubereiten und die Kinder zum Probieren der neuen Speisen zu ermuntern. Bei der anschließenden Verkostung sorgte vor allem der Couscous-Salat mit Paprika, Orange und Feta für Begeisterung. Damit die neuen Salate und Desserts zukünftig in den Einrichtungen für die Kinder ausprobiert werden können, erhielten die Teilnehmenden die Rezepte nach dem Workshop in einer Broschüre zusammengetragen.
"Ingolstadt macht Kinderbetreuung zur Chefsache."
Am 11. Januar 2025 startete der 500. Kurs des bayerischen Gesamtkonzepts zur beruflichen Weiterbildung in Kindertageseinrichtungen. Dieser gehört zum Block B „Ihr Weg zur Ergänzungskraft“ und wird von Christina Willison, einer erfahrenen Erzieherin und Mitarbeiterin im Amt für Kinderbetreuung und -bildung der Stadt Ingolstadt, unterrichtet.
Im Rahmen des Kurses sandte Bayerns Familienministerin Ulrike Scharf ein persönliches Grußwort, in dem sie sich für das Engagement der Teilnehmerinnen bedankte und das hervorragende Engagement der Stadt Ingolstadt hervorhob. Sie betonte, dass Ingolstadt bereits den 500. Kurs im Gesamtkonzept startet – ein bedeutender Erfolg nach nur zwei Jahren.
Das bayerische Gesamtkonzept zur beruflichen Weiterbildung bietet fünf Module und ermöglicht den Teilnehmenden eine Qualifizierung von Hilfskraft über Ergänzungskraft bis Fachkraft. Diese Weiterbildung ist eine wichtige berufliche Perspektive und wird für Mitarbeitende der Stadt Ingolstadt seit Herbst 2023 intern und kostenfrei angeboten.
Ziel des Kurses ist es, grundlegende pädagogische Kompetenzen zu vermitteln, insbesondere im Umgang mit herausfordernden Situationen und der Beobachtung der kindlichen Entwicklung. Der Kurs umfasst 200 Unterrichtseinheiten und endet mit einem Zertifikat im April 2026.
Ministerin Scharf zeigte sich erfreut über die hohe Nachfrage und betonte die Bedeutung des Gesamtkonzepts für die Fachkräftegewinnung. Abschließend richtete sie herzliche Worte an die Kursteilnehmerinnen und wünschte ihnen viel Erfolg bei ihrer Weiterbildung und der Arbeit mit Kindern.
In der KoGa Gemeinschaft erleben
Die Kooperative Ganztagsbildung (KoGa) in der Münchener Straße im Antonviertel legt großen Wert auf die Mitwirkung der Eltern. Sie werden aktiv in den Bildungsprozess ihrer Kinder eingebunden und tragen zur Weiterentwicklung der Einrichtung bei.
Die KoGa fördert Gemeinschaft und Kooperation und bietet regelmäßige Veranstaltungen an, bei denen sich die Familien austauschen, neue Kontakte knüpfen und gemeinsam Zeit verbringen können. Ein Beispiel ist die internationale Vorlesewoche im November, bei der Eltern ihren Kindern vorlesen und umgekehrt. Das stärkt die Sprachentwicklung, die Lesekompetenz und das Selbstbewusstsein der Kinder.
Für Januar 2025 ist ein weiteres Come Together" in Form eines KoGa-Elterncafés geplant, gefolgt von weiteren Mit-Mach-Stunden, die den Austausch und das Kennenlernen fördern sollen.
354 Päckchen gesammelt: Kinder helfen Kindern beim Weihnachtspäckchenkonvoi
Auch in diesem Jahr unterstützten die städtischen Kindertageseinrichtungen den Weihnachtspäckchenkonvoi von Round Table. Seit 2007 ist es in der Stadt Tradition, dass Eltern gemeinsam mit ihren Kindern Päckchen packen und diese dann in ihrer Kindertageseinrichtung abgeben.
In diesem Jahr brachten die Elternbeiräte der Kitas die Päckchen gesammelt zur Übergabe in die Kitas „Mariengarten“ und „Odilostraße". Die Mitarbeitenden von Round Table kamen dann mit ihren Transportern und holten die 354 gesammeltenWeihnachtspäckchen in den beiden Kitas ab.
Die gesammelten Päckchen wurden dann nach Rumänien, Moldawien, in die Ukraine und nach Bulgarien gebracht. Dort werden die Geschenke an bedürftige Kinder in Waisenhäusern, Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten und Schulen verteilt. Oft ist das Weihnachtspäckchen von Round Table das einzige Geschenk, das die Kinder zu Weihnachten erhalten.
Wir freuen uns über die bisher gelungene Aktion und werden diese Tradition gerne auch in den nächsten Jahren fortführen.
Fachvortrag "Das Kind, das aus dem Rahmen fällt" begeistert pädagogische Fachkräfte
Am Montag, den 11.11.2024, versammelten sich rund 600 Mitarbeitende der städtischen Kindertageseinrichtungen, inklusive der Standorte der nachschulischen Betreuung. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Marc Grandmontagne, Kultur- und Bildungsreferent der Stadt Ingolstadt. Er dankte den Mitarbeitenden für ihr Engagement und ihre wertvolle Arbeit mit den Kindern. Im Anschluss betrat Klaus Kokemoor, ein erfahrener Sozialpädagoge und Inklusionsexperte, die Bühne. Mit seinem Vortrag „Das Kind, das aus dem Rahmen fällt“ eröffnete er den pädagogischen Fachkräften eine neue Perspektive darauf, wie sie im Alltag mit Kindern umgehen können, die herausforderndes Verhalten zeigen.
Der Vortrag beleuchtete verschiedene Aspekte, wie pädagogische Fachkräfte auf herausforderndes Verhalten reagieren und welche Strategien sie anwenden können, um den Bedürfnissen der Kinder sowie ihren eigenen gerecht zu werden. Das „Anreichern der Kinder mit inneren Bildern“ sei ein wichtiger Baustein in der täglichen Arbeit der Fachkräfte, die zunehmend von Einflüssen durch nicht altersgerechten Medienkonsum geprägt sei.
Die Resonanz auf den Vortrag war durchweg positiv. Viele Teilnehmende zeigten sich begeistert von den praxisnahen Inhalten und der Möglichkeit, sich mit anderen Fachkräften auszutauschen und zu vernetzen. „Es war besonders wertvoll, dass alle Mitarbeitenden von diesem Vortrag profitieren konnten und so gemeinsam an diesem wichtigen Thema weitergearbeitet werden kann“, sagte eine Clusterleitung der städtischen Kitas.
Die Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig der Austausch und die Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften ist. Mit vielen neuen und wertvollen Erkenntnissen kehrten die Teams in ihre Einrichtungen zurück. Das Ziel besteht nun darin, das erworbene Wissen in die Praxis zu integrieren und den Kindern einen noch besseren Rahmen für ihre Entwicklung zu bieten.
Sandra Lindermeier
pädagogische Leitung, stv. Sachgebietsleitung
Kita-Finder Ingolstadt
Tag der offenen Tür
In der folgenden Tabelle sind die Zeiträume für den Tag der offenen Tür in der jeweiligen Einrichtung aufgeführt.
Kita-Finder
Mit dem Kita-Finder Ingolstadt können sich interessierte Eltern über alle Kindertageseinrichtungen unter freier und städtischer Trägerschaft informieren und sich bequem und einfach online für einen Krippen- oder Kindergartenplatz anmelden. Die Kinder können vom 04. bis 21. Februar 2025 über den Kita-Finder Ingolstadt auf der Homepage der Stadt Ingolstadt angemeldet werden. Ab dem 10.03.2025 werden Plätze zugesagt.
Informationen rund um den Kita-Finder und Antworten zu den wichtigen Fragen finden Sie ebenso auf unserer Homepage.
Ergebnis der Elternbefragung 2025
Die jährliche Elternbefragung in den städtischen Kindertageseinrichtungen und Mittagsbetreuungsstandorten ist ein wichtiges Instrument zur Überprüfung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pädagogik, in der Zusammenarbeit mit den Eltern und verschiedenen weiteren Bereichen.
Die Online-Befragung wurde vom 31. März bis zum 17. April 2025 über unsere Kita-App „IN-Kita“ durchgeführt. Grundlage war ein strukturiertes Fragenkonzept zu Themen wie Gesamtzufriedenheit, Eingewöhnung, Raum- und Aufenthaltsgestaltung, Verpflegung, Tagesstruktur, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft, Betreuungspersonal, Pädagogik und Ferienbetreuung.
Die Rückmeldungen der Eltern zeichnen ein erfreuliches Gesamtbild: Die Einrichtungen des Amts für Kinderbetreuung und -bildung der Stadt Ingolstadt wurden einrichtungsübergreifend mit der Ø-Note 1,8 (gut) bewertet. Sowohl die Atmosphäre in den Einrichtungen als auch das pädagogische Gesamtkonzept erhielten ebenfalls die Ø-Note 1,8 (gut). Die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Fachkräften wurde mit der Ø-Note 2,0 (gut) beurteilt. Die Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern, beispielsweise durch eine aktive Beteiligung am Einrichtungsgeschehen, wurden mit der Note 2,1 (gut) bewertet. Auch das Mittagessen erfüllte mit der Ø-Note 2,3 (gut) in den Bereichen Nährwert, Gesundheit, Bio-Anteil und Geschmack die Erwartungen der Familien.
Besonders erfreulich ist die hohe Beteiligung: Mit 69 % lag sie deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre.
