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Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Kinder sollten die Möglichkeit haben, ihre Meinung frei zu äußern, zu vertreten und selbstbewusst aufzutreten. Kinder sind soweit partizipiert, dass sie Beschwerden (Unzufriedenheit und Unmut) loswerden dürfen und ihre Gefühle, Bedürfnisse, Interessen und Wünsche von den Erzieherinnen aufgenommen werden.

Kindern soll gezeigt werden, dass sie ihre Beschwerden angstfrei äußern können. Sie werden ernst genommen und es wird ihnen Respekt entgegengebracht. Die Pädagogen/innen suchen anschließend zusammen mit den Kindern individuelle Lösungen und versuchen diese bestmöglich umzusetzen.

In der Praxis bedeutet dies, dass die Mitarbeiter*innen bei uns in der Kita „Am Retzbachweg“ annehmen und wahrnehmen, wenn einem Kind ein Angebot nicht gefällt, das Mittagessen nicht schmeckt oder es den Morgenkreis langweilig findet. Wir begleiten das Kind sprachlich so weit, dass es lernt diese Gefühle zu benennen und anzunehmen (z. B.: „Du verziehst aber dein Gesicht! Schmeckt dir das Essen heute nicht?“).