„Geschichten treffen Geschmack!“
Die dritte Ausgabe dieses kreativen Formats des Stadttheaters Ingolstadt wurde am Montag, 18. Mai 2026 im Stadtteiltreff Konradviertel durchgeführt, wo der Kulturverein Nomad e.V. Einblicke in die mongolische Küche, Musik und Tradition gewährte.
Uranchimeg Nyamsuren und ihre Tochter erklärten den knapp 70 Gästen auf unterhaltsame Weise, wie Kuushuur (gebratene Teigtaschen), Boortsog (mongolisches Gebäck), Milchtee und Zutan-Suppe zubereitet werden. Dank der intensiven Vorarbeit der Vereinsmitglieder, kamen an dem Abend alle Teilnehmenden in den Genuss, die Spezialitäten probieren zu können. Ein besonderes Highlight war die gemeinsame musikalische Darbietung von Uranchimeg und ihrem Mann, bei dem die zweisaitige Morin Khuur (Pferdekopfgeige) und das mit Schlangenhaut bespannte Instrument Shanz präsentiert wurden und dem Khoomei gelauscht werden konnte. Khoomei wird im Deutschen als Kehl- oder Obertongesang bezeichnet, bei dem eine Person gleichzeitig zwei oder drei Stimmen erzeugt. Sie ist, wie auch das Shagain Kharvaa (traditionelles mongolisches Knöchelschießen), das an diesem Abend ausprobiert werden konnte, als immaterielles Kulturerbe der Menschheit bei der UNESCO registriert.
Die Stadtdramaturgin Lisa Schacher führte als Moderatorin durch den Abend und stellte interessante Fragen. Das Fazit: Begeisterte Besucherinnen und Besucher, die für zwei Stunden auf eine Reise in die Mongolei mitgenommen wurden und danach mit spannenden Informationen und unmittelbaren Eindrücken in den Abend gingen.
