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Das Kind kommt in den Kindergarten

Übergänge sind Lebensphasen, die uns ein Leben lang immer wieder begegnen und stets mit Veränderungen, hohen Anforderungen und Belastungen einhergehen (BEP). Wir unterstützen die Kinder dabei, mit den besonderen Anforderungen umzugehen, da ein positiver Start in einen neuen Lebensabschnitt wichtig ist. Durch die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern in dieser Zeit wird der Übergang für die Kinder erleichtert.

Der Kindergarteneintritt ist ein wesentlicher Einschnitt im Leben des Kindes. Es lernt Beziehungen zu anderen Kindern und Erwachsenen aufzubauen, häufig das erste Mal die Trennung von den Eltern zu bewältigen und einen Platz in einer Gruppe zu finden. Wenn die Kinder in die Kita kommen, sind wir bereits auf die „Neuen“ vorbereitet. Dabei orientieren wir uns an unserem Eingewöhnungskonzept.

Eltern haben die Möglichkeit, sich vor der Aufnahme in den Kindergarten am „Tag der offenen Tür“, am Einführungselternabend und durch die Willkommensmappe zu informieren. An den Schnuppertagen, die meistens im Juni oder Juli vor Eintritt in den Kindergarten stattfinden, können Kinder und Eltern Einrichtung und Bezugspersonen näher kennen lernen. Die Eingewöhnung erfolgt schrittweise und zeitlich gestaffelt in Absprache mit den Eltern. Wenn das Kind seinen Platz in der Gruppe gefunden hat, sich im Haus zurechtfindet (das heißt das Kind löst sich von der Stammgruppe und besucht die anderen Funktionsbereiche) und sich wohl fühlt, ist der Eingewöhnungsprozess abgeschlossen.

Die neuen Erfahrungen, die das Kind gesammelt hat, geben ihm Sicherheit im Umgang mit Veränderungen. Es kann sie später für weitere Übergänge z. B. beim Wechsel des Kindergartens oder beim Schuleintritt nutzen.