Wie internationale Erfahrungen die Kita-Arbeit bereichern
Emine Bayraktar (Pädagogische Fachkraft, Kita Villa Rosa 3) und Nina Frind (Gesamtleitung Cluster Donau) nahmen vom 13. bis 18. April 2026 an einer Erasmus+-Fortbildungsreise nach Finnland teil. Die Reise wurde vom Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz (IFP) organisiert und brachte pädagogische Fachkräfte sowie Leitungskräfte aus ganz Bayern zusammen.
Im Mittelpunkt stand der Umgang mit kultureller Vielfalt in Kindertageseinrichtungen. Im Rahmen eines mehrtägigen Job Shadowings hospitierten die Teilnehmerinnen in Kitas der Stadt Kerava (rund 30 km nördlich von Helsinki) und gewannen dabei praxisnahe Einblicke in die finnische frühkindliche Bildung.
Besonders eindrucksvoll war der selbstverständliche Umgang mit Mehrsprachigkeit und Diversität, die gezielt als Ressource genutzt werden. Zudem steht eine konsequent kindzentrierte Pädagogik im Fokus, bei der Lernen als ganzheitlicher Prozess über den gesamten Alltag hinweg verstanden wird. Auch die ruhige, strukturierte Lernumgebung sowie die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachkräfte zur Unterstützung von Kindern mit besonderem Förderbedarf wurden als besonders wertvoll wahrgenommen.
Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nun in die pädagogische Arbeit vor Ort einfließen und zur Weiterentwicklung einer inklusiven und kindorientierten Praxis beitragen.
