Fahrradabstellanlage Harderstraße
Die Stadt Ingolstadt hat die Harderstraße zwischen Am Stein und Unterer Graben/ Oberer Graben überplant und neu strukturiert.
Die Zielsetzungen sind u.a. neben der Verbesserung der Aufenthaltsqualität durch optische Aufwertung (Verbreitern der Gehwege, Möblierung) auch die Verbesserung des Mikroklimas durch Entsiegelung und Pflanzung stadtklima- und stresstoleranter Stadtbäume der Zukunft.
Die Förderung des Radverkehrs wird durch die Reduzierung der Anzahl der PKW-Stellplätze zu Gunsten von Abstellanlagen für Fahrräder und Lastenfahrräder (mit und ohne Überdachung) unterstützt.
Im überplanten Bereich befanden sich vor dem Umbau ca. 50 oft nicht optimal platziert städtische Abstellplätze. Folglich wurden die Fahrräder meist unkontrolliert auf den Gehwegen abgestellt.
Insgesamt wurden nun 150 neue Fahrradabstellplätze und zusätzlich neun Bügel für Lastenräder eingebaut.
Das Fahrradparken wird durch teilweise Überdachung (36 Räder) zudem hochwertiger. Bei der Planung der Abstellplätze wurden die Ziele (Einkaufsmöglichkeiten, etc.) besser berücksichtigt als bisher. Dadurch wird dem „wilden“ Abstellen der Fahrräder vorgebeugt. Aus gestalterischen Gründen wurden dunkelgraue Fahrradbügel verbaut. Diese werden bereits in anderen Altstadtbereichen verwendet und fügen sich harmonisch in das historische Ensemble ein.
Die Überdachungen (inkl. Beleuchtung) bilden an den Standorten Amtsgericht und Kloster eine Einheit mit den Buswartehallen (24 Räder).
Am nordöstlichen Ausbauende nahe der Einmündung Oberer Graben wurden 2 einzelne Überdachungen für 12 Fahrräder errichtet.
Die Straßenbauarbeiten erfolgten ab März 2024 und wurden Ende August 2025 abgeschlossen. Die Fahrradabstellanlagen wurden bereits bis Juni 2025 fertiggestellt.
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Die Durchführung dieses Projektes wurde durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.
Weiterführende Informationen des Projektträgers sind unter www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie zu finden.
