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Gesundheit

„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“

World Health Organization (WHO)

 

Nach dieser Definition der Weltgesundheitsorganisation umfasst Gesundheit mehr als körperliche Unversehrtheit. Diesem Gedanken folgen wir in unseren städtischen Kindertageseinrichtungen.

Eine Umgebung, in der sich die Kinder wohlfühlen, soziale Kontakte, verbunden mit dem Gefühl der Gemeinschaft, Abwechslung von Herausforderung und Entspannung sind nur einige Faktoren, die der Gesunderhaltung dienen.

Ruhephasen

Unser pädagogisches Personal achtet auf die Signale der Kinder bezüglich ihres Wohlbefindens und richtet sein Handeln danach aus. Kinder verbringen häufig viele Stunden in der Kindertageseinrichtung. Ihrem individuellen Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf wird Rechnung getragen. Hierbei achten unsere Mitarbeiter*Innen darauf, dass das natürliche Schlafbedürfnis Berücksichtigung findet, das heißt Kinder ausschlafen können und nicht geweckt werden.

Kranke Kinder

Im Falle von Krankheit benötigen Kinder eine reizarme Umgebung, besondere Zuwendung und ausreichend Zeit zur Erholung, welche ihnen zu Hause am besten gegeben ist.

Resilienz

Krisen, Belastungen und Konflikte sind unumgängliche Wegbegleiter. Um auch in diesen Zeiten gesund zu bleiben und gestärkt daraus hervorzugehen ist Resilienz (Widerstandskraft) eine notwendige Kompetenz, die es zu fördern gilt. Dazu tragen positive Bindungen, Beziehungen und Lebenserfahrungen sowie ein  gesundes Selbstwertgefühl bei.

Mit diesem Wissen begleiten unsere Mitarbeiter*Innen die Kinder und sind sich auch in diesem Bereich ihrer Vorbildwirkung bewusst.

Bewegung

Kinder haben einen natürlichen Drang sich zu bewegen. Bewegung hat einen engen Zusammenhang mit kognitiver Kompetenzentwicklung. In unseren Kindertageseinrichtungen räumen wir den Kindern ausreichend Bewegungsfreiheit ein und kommen so ihrem Bedürfnis nach körperlicher Aktivität entgegen. Neben einer bewegungsfreundlichen Raumgestaltung, Aktionen im Mehrzweckraum und im Flurbereich bieten die Außenflächen und die nähere Umgebung vielfältige Möglichkeiten hierfür.

Ernährung

Die tägliche Ernährung beeinflusst unser Wohlergehen. Die Auswahl der Lebensmittel, die wir den Kindern in unseren Einrichtungen anbieten, richtet sich nach diesem Grundsatz. Die Mahlzeiten ergänzen wir in allen Häusern mit Obst, Rohkost, sowie Milchprodukten. Die Gestaltung des Speiseplans  richtet sich nach den Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE Standards).

Die hauswirtschaftlichen Mitarbeiter*Innen bereiten die Speisen unter Berücksichtigung der Lebensmittelhygienevorschriften zu und achten auf ein ansprechendes Anrichten.

Geschlechtssensible Erziehung

Die Kindertageseinrichtung unterstützt das Kind darin, die Geschlechtsidentität mit der es sich wohlfühlt, zu finden. Geschlechtersensible Erziehung betrifft den gesamten Alltag und fließt in viele Themenbereiche ein. Zu unseren Prinzipien gehören die Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Die Unterschiede zum anderen Geschlecht sollen wahrgenommen und wertgeschätzt werden, jedoch ist das Erkennen, dass eigene Interessen und Vorlieben nicht an die Geschlechtszugehörigkeit gebunden sind, von Bedeutung. Die Kinder sollen ein vielfältiges Rollenbild vermittelt bekommen und typische Geschlechterstereotypen hinterfragen können. Der Spiel- und Erfahrungsraum der Kinder richtet sich nach den persönlichen Interessen und wird nicht auf ein rollentypisches Bild beschränkt. Der unbelastete Umgang mit Sexualität findet auch im § 13 BayKiBiG Anwendung. Das Kind soll sich in seiner Geschlechtsidentität entwickeln und unbefangen mit dem Thema Sexualität und dem eigenen Körper umgehen können. Die persönliche Intimsphäre wird stets gewahrt und respektiert.