Nachhaltig verpflegen in Zeiten eines knappen Budgets
Im November fand der Workshop „Nachhaltig verpflegen in Zeiten eines knappen Budgets“ erstmals statt. 15 Teilnehmende aus den städtischen Kitas und Mittagsbetreuungen informierten sich zum Thema nachhaltige Verpflegung.
Trotz der aktuell angespannten Haushaltslage kann die Verpflegung der Kinder bereits durch kleine Veränderungen nachhaltiger und häufig auch kostengünstiger gestaltet werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Einsatz von regionalem und saisonalem Obst und Gemüse. Werden Lebensmittel ortsnah produziert und sind keine langen Transportwege erforderlich, schont dies sowohl das Klima als auch den Geldbeutel.
Auch der Anteil von Fleisch und Fisch hat einen großen Einfluss auf die Nachhaltigkeit der Verpflegung. Je mehr tierische Lebensmittel produziert und angeboten werden, desto mehr klimaschädliche Treibhausgasemissionen entstehen. Aus diesem Grund wird empfohlen, Fleisch und Fisch jeweils maximal einmal pro Woche anzubieten.
Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops war das Thema „Lebensmittelverschwendung vermeiden“. In einem regen Austausch diskutierten und entwickelten die Teilnehmenden mögliche Lösungsansätze, die nun in den Einrichtungen umgesetzt werden. Das Reduzieren von Lebensmittelresten ist Ressourcenschutz und hilft gleichzeitig, Kosten zu sparen, indem weniger genießbare Lebensmittel im Müll landen.
Wir danken allen Teilnehmenden für ihre aktive Mitarbeit und die vielen praxisnahen Ideen, die nun in den Einrichtungen umgesetzt werden.
