Neues Jugendparlament gewählt
Knapp 10.000 Wahlberechtigte zwischen 14 und 20 Jahren waren im Stadtgebiet aufgerufen, aus den 61 Kandidierenden ihre 25 Favoriten für das Ingolstädter Jugendparlament zu wählen. Diese Chance nutzten 19 Prozent der Wahlberechtigten.
Die Wahlbeteiligungen bei Jugendparlamentswahlen variieren von Kommune zu Kommune stark, liegen in der Regel aber zwischen zehn und 30 Prozent. Für Ingolstadt lässt sich ein deutlicher Anstieg des Interesses am Jugendparlament und der Beteiligung an den Wahlen im Vergleich zu den Vorwahlen von 2023 feststellen. Es gab fast 40 Prozent mehr Kandidierende und eine Verdreifachung der Wahlbeteiligung.
Die Gewählten wurden am Wahl-Abend am 12. Dezember in der bis auf den letzten Platz gefüllten Fronte bekannt gegeben. Jugendreferent Isfried Fischer lobte das Engagement der Jugendlichen und betonte die Wichtigkeit einer mündigen und an der Demokratie aktiv beteiligten Jugend. Der Geschäftsführer des Stadtjugendrings, Stefan Moser, berichtete über den langen Weg – der bereits 1996 begann – in Ingolstadt ein Jugendparlament einzurichten. Darüber hinaus seien weitere Schritte geplant, um der Jugend echte Teilhabe zu ermöglichen. Große Freude gab es bei den Gewählten. Und voller Elan und neuen Ideen starten sie im Januar in ihre Amtszeit.
Die 25 neugewählten JuPa-Mitglieder sind im Schnitt 16 Jahre alt und verteilen sich auf alle Schularten: Realschulen 9, Gymnasien 8, Mittelschulen 4, Wirtschaftsschule 1, Sonderpädagogisches Förderzentrum 1, Berufsschulen 1 und Fachakademien 1. Der Anteil der Mädchen beträgt 76 Prozent. Das dritte Ingolstädter Jugendparlament konstituiert sich am 30. Januar 2026 um 17 Uhr im Sitzungssaal des Neuen Rathauses und lädt zu dieser öffentlichen Sitzung herzlich ein.
Weitere Infos unter: jupa-ingolstadt.de
