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Offensive in der Digitalisierung

Stadt will Kindern beste Voraussetzungen bieten

Die Ankündigung des Ministerpräsidenten, die finanzielle Förderung für digitale Bildung zu erhöhen und bayernweit 50.000 digitale Klassenzimmer zu entwickeln, stößt in Ingolstadt auf offene Ohren. Denn hier wurde bereits ein Digitalisierungskonzept für die Ingolstädter Schulen und Kindertagesstätten erarbeitet.
Im Mai wird das Programm erstmals dem Stadtrat vorgelegt, „damit zünden wir die nächste Stufe“, kündigt die Stadtverwaltung an. Denn Kitas und Schulen sollen damit eine Ausstattung erhalten, mit der man in Bayern ganz vorne dabei ist. Erarbeitet wurde das Konzept im Rahmen der städtischen Digitalisierungsstrategie, die der Oberbürgermeister eingebracht und der Stadtrat im Februar beschlossen hat.

„Die IT-Ausstattung unserer Schulen ist bereits gut – jetzt soll sie noch besser werden“, verspricht IT-Referent Christian Siebendritt. „Wir wollen ein zukunftsweisendes digitales Angebot schaffen, das optimale Voraussetzungen bietet. Unsere Schüler sollen bestmöglich auf die Berufswelt und die Digitalisierung vorbereitet werden – ohne Bildung 4.0 keine Industrie 4.0“, so Siebendritt.

Kultur- und Bildungsreferent Gabriel Engert ergänzt: „Unser Konzept beginnt bereits bei den Kitas. Hier sollen Kinder frühzeitig mit digitalen Medien in Berührung kommen. Wir wollen Chancen und Risiken der Digitalisierung vermitteln und den Erwerb von Medienkompetenz fördern“. Nach dem Konzept kommen neben einer geplanten „smart Kita“ an der Odilostraße alle städtischen Kitas in den Genuss der Ingolstädter Digitalisierungsoffensive.
Am kommenden Dienstag wollen die beiden Referenten die Eckpunkte ihres Konzepts in der städtischen Pressekonferenz vorstellen.

21.04.2018