Stadt Ingolstadt beteiligt sich am Schulversuch »KiPrax«
Die Stadt Ingolstadt unterstützt den bayernweiten Schulversuch „KiPrax - Kinderpflege mit erhöhtem Praxisanteil“ als aktiver Praxispartner. Gemeinsam mit der Berufsfachschule für Kinderpflege an der GGSD Ingolstadt beteiligt sich die Stadt an diesem neuen Ausbildungsmodell, das Theorie und Praxis noch enger verzahnt.
Der vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales initiierte Schulversuch startet zum Schuljahr 2025/26 und soll die Ausbildung in der Kinderpflege attraktiver und praxisnäher gestalten. Ein zentrales Element ist der blockweise Wechsel zwischen Unterricht und Praxiseinsatz. Insgesamt absolvieren die Teilnehmenden pro Schuljahr 13 Wochen Pflichtpraktikum - zum Beispiel in einer der über 40 städtischen Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt. Darüber hinaus sind weitere Praxiseinsätze möglich.
Die Ausbildung dauert - wie die reguläre Kinderpflegeausbildung - zwei Jahre und wird vergütet. Ziel ist es, den Berufseinstieg zu erleichtern, die Qualität der Ausbildung zu stärken und dem Fachkräftemangel im frühpädagogischen Bereich entgegenzuwirken.
Für das kommende Ausbildungsjahr stellt die Stadt Ingolstadt mehrere Praktikumsplätze zur Verfügung. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich ab sofort bewerben. Voraussetzung ist der Abschluss von zwei Verträgen: ein Vertrag mit der GGSD Ingolstadt für den Schulplatz und ein Vertrag mit einem Träger - z.B. der Stadt Ingolstadt - für den Praxisplatz. Mehr Informationen zur KiPrax-Ausbildung und zur Bewerbung finden Sie hier: Stadt Ingolstadt - KiPrax
Adelinde Schmid, Leiterin des Amtes für Kinderbetreuung und Bildung, betont: „Mit der Teilnahme am Schulversuch wollen wir qualifizierten Nachwuchs gewinnen und praxisnah ausbilden“.
