Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative
Fördermaßnahme „Umrüstung der Straßenbeleuchtung 2024“
In Ingolstadt werden im Rahmen der jährlichen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten regelmäßig alte Straßenlampen gegen neue LED-Leuchten ausgetauscht. Die Stadtwerke Ingolstadt setzen INGOLSTADT dabei im Auftrag des städtischen Tiefbauamts energiesparend in ein neues Licht. Die neue LED-Technik zeichnet sich bei deutlich verbesserter Lichtqualität und längerer Lebensdauer durch einen stark reduzierten Energiebedarf aufgrund der hohen Effizienz aus.
Bestimmte Projekte, welche eine Energieeinsparung von mindestens 50 Prozent bewirken, werden im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
In diesem Zusammenhang hat das städtische Tiefbauamt 2024, wie auch für Projekte in den Vorjahren, für die Sanierung der Straßenbeleuchtung zwei Anträge auf Bezuschussung beim Projektträger Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH gestellt, der diese Vorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit betreut. Die Projekte „KSI: Sanierung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik im Bezirk Süd“ mit dem Förderkennzeichen 67K30905 sowie „KSI: Sanierung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik im Bezirk Südwest“ mit dem Förderkennzeichen 67K30906 umfassen den Austausch von insgesamt 1.032 Lichtpunkten (293 in Süd und 739 in Südwest), im Zeitraum von 01.10.2025 bis 30.09.2026. Die zuwendungsfähigen Kosten für die Maßnahmen in Höhe von insgesamt rund 600.000 Euro werden dabei zu 25 Prozent übernommen.
Das für die Umrüstung ausgewählte Modell Philips DigiStreet hat eine Farbtemperatur von 3.000 Kelvin sowie eine Nachtabsenkung, ein so genanntes Dimmprofil, zur Verringerung des Energieverbrauchs und Reduzierung der Lichtverschmutzung in den späten Nachtstunden. Dabei werden die Leuchten im Zeitraum von 23:00 bis 05:00 Uhr auf 50 Prozent ihrer Leistung programmiert.
Bei ca. 4.200 Betriebsstunden pro Jahr wird durch diese Umbaumaßnahme eine jährliche Gesamteinsparung von 143.592 kWh erzielt. Dies entspricht einer Reduzierung von über 75 Prozent.
Weiterführende Informationen des Projektträgers sind unter www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie zu finden.
