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Hilfe und Beratung im Bestattungsamt

Todesfeststellung

Der Tod muss von einem Arzt festgestellt werden. Bei Sterbefällen in Kliniken stellen die Klinikärzte, sonst in der Regel die Not- und Hausärzte den Tod fest. Der Arzt, der den Tod feststellt, führt meist auch die vorgeschriebene Leichenschau durch und stellt eine Todesbescheinigung aus. Ein Arzt kann sich auf die Todesfeststellung beschränken (z. B. Notarzt am Unfallort) und eine vorläufige Todesbescheinigung ausstellen. Dann muss die Leichenschau von einem weiteren Arzt vorgenommen werden. Dieser stellt dann die endgültige Todesbescheinigung aus. Vor der Leichenschau darf ein Leichnam nicht eingesargt oder in ein Leichenhaus gebracht werden. Wenn der Leichenschauarzt nicht zweifelsfrei einen natürlichen Tod bestätigt, muss die für den Sterbeort zuständige Polizeidienststelle verständigt werden. Die von dieser Behörde zu beteiligende Staatsanwaltschaft entscheidet über weitere Ermittlungen (z. B. Leichenöffnung zur Ermittlung der Todesursache) und gibt anschließend den Leichnam zur Bestattung frei. 

Leichenversorgung und Überführung

Nach der Leichenschau und ggf. nach Abschluss polizeilicher oder staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen muss jeder Leichnam eingesargt und in ein Leichenhaus gebracht werden. Die Bestattungsinstitute führen diese Tätigkeiten im Auftrag der Angehörigen aus. In Ingolstadt muss jeder Leichnam grundsätzlich innerhalb von 24 Stunden nach Eintritt des Todes in ein Leichenhaus gebracht werden. Bei Sterbefällen in Krankenhäusern, Pflegeheimen usw. gilt dies nicht, wenn das Haus über einen speziellen Raum für die Aufbewahrung von Leichen verfügt. Überführungen aus dem Sterbeort in einen anderen Ort sind erst zulässig, wenn der Sterbefall beim Standesamt beurkundet oder zumindest angemeldet ist und bei staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen, wenn der Leichnam außerdem für die Bestattung freigegeben ist.  

Anmeldung beim Standesamt

Alle Sterbefälle müssen vom für den Sterbeort zuständigen Standesamt beurkundet werden. Deshalb ist es erforderlich, jeden Sterbefall unverzüglich beim zuständigen Standesamt anzumelden. Bei einem Sterbefall in Ingolstadt ist dies die Sterbebuchabteilung des Standesamtes Ingolstadt. Der Standesbeamte muss sich alle Personenstandsdaten durch Urkunden nachweisen lassen. Bei amtlichen Ermittlungen über den Tod sind die Polizeibehörden, bei Sterbefällen in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen der Träger der Einrichtung, sonst die Angehörigen verpflichtet, die Sterbefälle anzumelden. Die Angehörigen bedienen sich hierfür in der Regel eines von ihnen beauftragten Beerdigungsinstituts. Auch wenn die Anmeldepflicht bei einer Polizeibehörde oder einer Klinik liegt ist in der Regel die Mitwirkung der Angehörigen erforderlich, weil diese Stellen nicht über alle erforderlichen Informationen und Unterlagen verfügen.   

Die Bestattung

Bei der Entscheidung, ob eine Erd- oder eine Feuerbestattung durchgeführt werden soll, ist der Wille des Verstorbenen zu berücksichtigen. Da in Ingolstadt kein Krematorium betrieben wird, muss für eine Feuerbestattung der Leichnam von einem Bestattungsinstitut zu einem Krematorium überführt werden. Wir empfehlen, im Fall einer Feuerbestattung die Einzelheiten mit dem beauftragten Institut zu besprechen. 

Friedhöfe in Ingolstadt

Jeder Bürger der Stadt Ingolstadt kann ein Grab auf jedem der städtischen Friedhöfe wählen und ein Grabnutzungsrecht daran erwerben, gleich in welchem Viertel oder Ortsteil er seinen Wohnsitz hat. Die Gebühren sind auf allen städtischen Friedhöfen gleich. Für das komplette Friedhofs- und Bestattungswesen auf diesen Friedhöfen ist das Bestattungsamt der Stadt Ingolstadt verantwortlich. Zuständig für sämtliche Aspekte im Zusammenhang mit dem gärtnerischen Unterhalt und der Grünpflege ist das Gartenamt der Stadt Ingolstadt. Außerdem entscheidet das Gartenamt über die Genehmigung für das Aufstellen von Grabmalen auf den städtischen Friedhöfen. 
 
 

Städtische Friedhöfe

Sie sind weitaus mehr als stumme Totenstätten, sie sind Orte der Besinnlichkeit und des Friedens, aber nicht ohne Leben: Friedhöfe haben eine große Bedeutung im religiösen und kulturellen Leben vieler Menschen; sie bieten Raum für Erholung und Kommunikation. Als grüne Inseln sind Friedhöfe aber auch Lebensraum für Pflanzen und Tiere und bieten dem Städter die seltene Möglichkeit zum Kontakt mit der Natur.

Die Stadt Ingolstadt unterhält vier Hauptfriedhöfe (Nord-, Ost-, Süd- und Westfriedhof) sowie sechs kleinere Friedhöfe in den Ortsteilen Dünzlau, Etting, Friedrichshofen Gerolfing Oberhaunstadt und Zuchering und mit insgesamt 36 Hektar Fläche und rund 24.300 Gräbern (Stand Oktober 2017).

Je nach Belegung und Bepflanzung wird unterschieden zwischen Waldabteilungen, Abteilungen oder Reihen. Innerhalb einer Abteilung besteht die Wahl zwischen Einzel- und Doppelgräbern, Platten- und Urnengräbern.

Auf den städtischen Friedhöfen werden folgende Grabarten angeboten:

  • Einfach-, Doppel, Dreifach- und Mehrfachgräber
  • Nischengräber (an drei Seiten von einer Hecke umschlossen)
  • Waldgräber in großzügigeren „Waldabteilungen“
  • Kindergräber
  • Grabstätte für Föten und Fehlgeburten
  • Urnengräber
  • Nischen in Urnenwandanlagen
  • Grabstätten im anonymen Urnengrabfeld
  • Grabstätten in den Urnengemeinschaftsanlagen
  • Urnenbaumgrabstätten

Informationen zu den Grabflächen

Seit den frühen 80er Jahren sind die Flächengrößen der Gräber genormt. Die vorgeschriebenen Größen können Sie folgender Tabelle entnehmen:

Grabarten Breite in cm Länge in cm
Einzelgrab 80 180
Doppelgrab 200 180
Einzelwaldgrab 100 200
Doppelwaldgrab 200 200
Urnengrab 100 100
Kindergrab 60 100

Gräber in den alten Abteilungen weichen von dieser Norm ab und müssen bei Neubelegung mit dem Friedhofsverwalter abgestimmt werden.

Im Nord- Ost- und Südfriedhof gibt es sogenannte ‘geschützte’ Abteilungen. ‘Geschützt’ bedeutet, dass auf die Größe der Ansichtsfläche des Grabmals zu achten ist.

Für eine hohe Recyclingquote werden alle Kränze, Gestecke und Schnittgut vom übrigen Abfall getrennt und kompostiert.

Alle Friedhöfe, bei denen keine Telefon- und Faxnummern angegeben sind, werden vom Nordfriedhof verwaltet.

Städtische Friedhöfe: der Nordfriedhof

An der Waldeysenstraße im Nordwesten von Ingolstadt bildet sich mit knapp 10 Hektar Größe der Nordfriedhof der Stadt Ingolstadt. Städtebaulich bildet er einen Puffer zwischen dem Gewerbegebiet des Güterverkehrszentrums und dem Wohngebiet Piusviertel. Mit seiner wallartigen dichten Einpflanzung bildet der Friedhof neben seiner eigentlichen Funktion eine grüne Oase für die Bewohner des Ingolstädter Nordwestens.

Das Netz aus Erschließungswegen besteht aus sternförmig wie auch radial angeordneten Wegen. Zentrum des Wegenetzes ist die Aussegnungshalle mit Glockenturm. Das schwarze Pyramidendach der Halle setzt ein markantes architektonisches Zeichen. Aus Kostengründen ist beim Bau der Anlage ein Tiefbaustützpunkt in den Gebäudekomplex integriert worden. Heckenpflanzungen mit Laubgehölzen unterteilen den Friedhof in unterschiedliche Grabfelder. Die Einzel- und Doppelgräber sind streng linienförmig angeordnet, Waldgräber dagegen sind in lockerer Struktur situiert und mit Bäumen überstanden.

In der Friedhofsanlage ist auch die Bestattung mit Gruftgräbern möglich. Außerhalb des Friedhofes sind zahlreiche durch Bäume beschattete Parkplätze vorhanden.

Der Friedhof ist 1979 eingeweiht worden, 1984 erfolgte eine erste Erweiterung in Richtung Westen. Eine Urnengemeinschaftsanlage wurde 1999 angelegt. Erweiterungsmöglichkeit des Friedhofes bietet sich noch in Richtung Osten an. Sie wird sich jedoch innerhalb des schon eingefriedeten Bereiches bewegen.

Tel.: 0841 305-2630
Fax: 0841 305-2639
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Städtische Friedhöfe: der Ostfriedhof

An der Nahtstelle der Stadtteile Mailing und Feldkirchen befindet sich der Ostfriedhof. Die Nähe zur Donau berücksichtigend, hat man sich bei der Anlage der Gehölzpflanzungen am Leitbild des Auwaldes orientiert. Die einzelnen Grabfelder werden durch Heckenpflanzungen unterteilt. Die Aussegnungshalle, gestaltet als schlichter Zweckbau, ordnet sich den auwaldartigen Bepflanzungen unter. Dafür ist der Eingang des Friedhofes repräsentativ gestaltet worden. Der Vorplatz ist mit einer geschnittenen Eibenhecke und Sitzbänken. Der Auwaldcharakter wird durch den gepflanzten Lindenhain angezeigt. Die Einweihung des Ostfriedhofes erfolgte 1977. Zwischen den Jahren 1983 und 1989 wurden drei Erweiterungen durchgeführt. Mit einer gegenwärtigen Größe von circa vier Hektar zählt der Ostfriedhof dabei zu den kleineren städtischen Friedhöfen.

Tel.: 0841 305-2630
Fax: 0841 305-2639

Städtische Friedhöfe: der Südfriedhof

Sie sind weitaus mehr als stumme Totenstädte, sie sind Orte der Besinnlichkeit und des Friedens, aber nicht ohne Leben: Friedhöfe haben eine große Bedeutung im religiösen und kulturellen Leben vieler Menschen; sie bieten Raum für Erholung und Kommunikation. Als grüne Inseln sind Friedhöfe aber auch Lebensraum für Pflanzen und Tiere und bieten dem Städter die seltene Möglichkeit zum Kontakt mit der Natur.

Konzipiert als „Grüner Friedhof“, ist der Südfriedhof ein "Aufenthaltsraum" im Freien, der vielfältige Nutzungen zulässt. Seine Lage im Süden der Stadt ist mit Bedacht gewählt: inmitten des zweiten Grünrings um die Kernstadt bildet er neben ehemaligen Vorwerken und Altarmen der Donau (Lohen) das grüne Zentrum des Ingolstädter Südens.

Herzstück des am 27.09.1965 eingeweihten Südfriedhofes ist die 14 Meter hohe Aussegnungshalle, ein freitragendes Kreuzgewölbe aus Sichtbeton und Betonglasfenstern, das eine Fläche von 256 bedeckt. Jede der vier freistehenden Sichtbetonfassaden wird durch ein ellipsenförmiges Betonglasfenster gerahmt und mit der Dachhaut verbunden. Die Fenster mit einer Fläche von 150 wurden von dem Ingolstädter Maler und Bildhauer Erich W. Torsten gestaltet. Die Betonreliefs im Halleninneren wurden von Knut Schnurrer als Negative in die Verschalungen eingebaut und gleichzeitig mit den Wänden gegossen. Der neben der Halle stehende Glockenturm aus Stahlbeton bildet die Form eines steilen, schlanken A.

Statistisches:

Der bisherige Ausbau erfolgte stufenweise, inzwischen sind bis heute vier Belegungsabschnitte gebaut: 

  • 1965: 1. Abschnitt 1.364 Gräber auf circa 20.700
  • 1973: 2. Abschnitt 743 Gräber auf circa 13.800
  • 1977: 3. Abschnitt 2.000 Gräber auf circa 33.000
  • 1989: 4. Abschnitt auf circa 19.100

Die einzelnen Grabfelder liegen entweder in "geschützten" oder "ungeschützten" Abteilungen. "Geschützt" bedeutet, dass besondere Gestaltungsvorschriften gelten, zum Beispiel die Größe des Grabmals oder ein Verzicht auf schwarze, hochglanzpolierte Steine mit Goldschrift oder auf steinerne Einfassungen.

Je nach Belegung und Bepflanzung wird unterschieden zwischen Waldabteilungen mit Einzelgräbern oder Reihen. Innerhalb einer Abteilung besteht die Wahl zwischen Einzel- und Doppelgräbern, Platten- und Urnengräbern.

Jährlich werden zum Gießen der Gräber circa 10.000 Wasser benötigt. Zu entsorgen sind neun Tonnen anorganischer Müll und über 100 Tonnen Grünabfälle. Für eine hohe Recyclingquote werden alle Kränze, Gestecke und Schnittgut vom übrigen Abfall getrennt und kompostiert.

Tel.: 0841 305-2650
Fax: 0841 305-2659
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Städtische Friedhöfe: der Westfriedhof

Bereits 1563 wurde auf Dekret des Herzogs aus Hygienegründen sowie aus Platzmangel im ehemaligen Friedhof an der Unteren Pfarr (Moritzkirche) außerhalb der Stadtmauern ein Friedhof vor dem Kreuztor angelegt, der heutige Westfriedhof. Erst 1803 wurde der Westfriedhof zum einzigen Friedhof der Stadt, wobei dieser 1892 um den Israelitischen Friedhof ergänzt wurde. Die erste Erweiterung erfolgte in den Jahren 1912 bis 25. Eine grundlegende Neugestaltung und Erweiterung des Westfriedhofs erfolgte 1933 bis 35 nach Entwürfen Dr. Schwäbels mit einer klassizistischen Aussegnungshalle und Einfriedungsmauern, überwiegend aus Naturstein.

Der Westfriedhof ist als charakteristischer Heckenfriedhof mit kreuzförmig ausgerichteten Wegen angelegt, begleitet von Alleen, Baumreihen und grabfeldüberstellenden Einzelbäumen überwiegend heimischer Arten wie Linde, Ahorn, Eiche oder Birke.

Er ist, was manchen überraschen mag, ein wertvolles Stadtbiotop, insbesondere für Brutvögel aller Art. Neben den Baumbeständen dienen die rund 6.400 Meter langen Hecken aus Hainbuche, Feldahorn, Hartriegel, Eibe usw., die zweimal im Jahr geschnitten werden, um ihre gliedernde und platzsparende Funktion zu erhalten, als Futter- und Nistmöglichkeit.

Bedingt durch das Alter des Friedhofes befinden sich auf dem Westfriedhof eine Vielzahl von Denkmälern vergangener Kriege. Besonders zu erwähnen ist der Ehrenhain nahe der Aussegnungshalle für die Gefallenen der beiden Weltkriege aber auch die zivilen Opfer dieser Zeit. Viele Persönlichkeiten und angesehene Familien aus Ingolstadt fanden hier ihre letzte Ruhestätte, so zum Beispiel der Komponist Adolf Scherzer, die Schriftstellerin Marieluise Fleißer, der Motorradweltmeister Hermann Müller, der letzte Scharfrichter Johann Ritzer und andere. Nicht wenige, heute als historisch zu bezeichnende Grabmale, gelten als wertvoll und bedürfen der Erhaltung für künftige Generationen.

Heute ist der Westfriedhof von Bebauung und Verkehrsstraßen vollständig umgeben, so dass künftig eine Erweiterung nicht mehr möglich ist. Als Bindeglied zwischen der freien Landschaft, dem Schuttertal, der angrenzenden Winklermühle (Winklerweiher) und dem Glacis stellt der Westfriedhof einen wesentlichen Bestandteil des vernetzten Grünsystems der Stadt Ingolstadt dar, das es zu erhalten und zu entwickeln gilt.

Diesen Friedhof als öffentliche Grünfläche zu pflegen und in seiner Grünstruktur vor allem für ältere Menschen als Ort der Besinnung und Erholung zu erhalten, ist wesentliche Aufgabe des Ingolstädter Gartenamts.

Sanierung der Wege im Westfriedhof

Auch der Westfriedhof als ältester Friedhof Ingolstadts kommt in die Jahre – nun soll daher das gesamte, rund 3,5 km lange Wegenetz saniert werden. Ziel ist vor allem der barrierefreie Ausbau, damit Bürgerinnen und Bürger, die auf Gehhilfen wie Rollatoren oder auf Rollstühle angewiesen sind, zukünftig uneingeschränkten Zugang zu allen Bereichen des Friedhofs haben.

Nach einer Testphase im Sommer 2012 hat das städtische Gartenamt mit der Wegesanierung begonnen: auf mehreren hundert Metern Länge wurde die bisher vorhandene Deckschicht aus Rundriesel abgetragen und durch eine spezielle wassergebundene Wegedecke ersetzt. Mit dieser strukturfesteren Oberfläche lassen sich die bestehenden Unebenheiten ausgleichen und eine deutlich verbesserte Begehbarkeit erreichen.

Auf den Wegen um die Kapelle wurde außerdem der historische Pflasterbelag wieder freigelegt. Damit die Höhenanschlüsse an die angrenzenden Grabfelder beibehalten werden können, war dies allerdings nur auf dem mittleren Wegestreifen möglich.

Tel.: 0841 305-2640
E-Mail schreiben
oder Kontaktformular
Fax: 0841 305-2649

Städtische Friedhöfe in den Ortsteilen

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Friedhof Dünzlau (PDF, 549 kB, 18.06.2019 | Dokument vorlesen)

Mühlackerweg
Telefon: 0841 305-2630

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Friedhof Etting (PDF, 2,9 MB, 18.06.2019 | Dokument vorlesen)

Ostenbrunnenstraße 13
Telefon: 0841 305-2630

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Friedhof Friedrichshofen (PDF, 2,1 MB, 18.06.2019 | Dokument vorlesen)

Kronkorbstraße 21
Telefon: 0841 305-2630

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Friedhof Gerolfing (PDF, 2 MB, 18.06.2019 | Dokument vorlesen)

Sanddornstraße 18
Telefon: 0841 305-2630

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Friedhof Oberhaunstadt (PDF, 2,3 MB, 18.06.2019 | Dokument vorlesen)

Weckenweg 6
Telefon: 0841 305-2630

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Friedhof Zuchering (PDF, 3,1 MB, 18.06.2019 | Dokument vorlesen)

Wallmeisterstraße 19
Telefon: 0841 305-2630

 

Kirchliche Friedhöfe

Träger dieser Friedhöfe ist die jeweilige Kirchengemeinde.

Tel.: 0841 36722
Tel.: 0841 82515
Tel.: 08450 7075
Tel.: 0841 72141

 

Adressen der Friedhöfe in Ingolstadt

Tel.: 0841 305-2630
Fax: 0841 305-2639
Tel.: 0841 305-2630
Fax: 0841 305-2639
Tel.: 0841 305-2630
Fax: 0841 305-2639
Tel.: 0841 305-2630
Fax: 0841 305-2639
Tel.: 0841 305-2630
Fax: 0841 305-2639
Tel.: 0841 305-2630
Fax: 0841 305-2639
Tel.: 0841 305-2630
Fax: 0841 305-2639
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Tel.: 0841 305-2650
Fax: 0841 305-2659
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Tel.: 0841 305-2640
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Fax: 0841 305-2649
Tel.: 0841 36722
Tel.: 0841 82515
Tel.: 08450 7075
Tel.: 0841 72141

 

Grabstätte & Grabart

Grabstätte

Wenn bereits ein Familiengrab vorhanden ist, sollte abgeklärt werden, ob dieses belegbar ist. Ist kein Grab vorhanden, kann man bei einer Friedhofsverwaltung das Nutzungsrecht für eine Grabstätte beantragen. Üblich ist es, ein Grab vor Ort auszusuchen. Auf den Friedhöfen der Stadt Ingolstadt  ist es auch möglich, das Nutzungsrecht an einem Grab vor dem Eintritt eines Sterbefalls zu erwerben.  

Grabarten

Auf den städtischen Friedhöfen werden folgende Grabarten angeboten:

  • Einfach-, Doppel, Dreifach- und Mehrfachgräber
  • Nischengräber (an drei Seiten von einer Hecke umschlossen)
  • Waldgräber in großzügigeren „Waldabteilungen“
  • Kindergräber
  • Grabstätte für Föten und Fehlgeburten
  • Urnengräber
  • Nischen in Urnenwandanlagen
  • Grabstätten im anonymen Urnengrabfeld
  • Grabstätten in den Urnengemeinschaftsanlagen
  • Urnenbaumgrabstätten

Beerdigung

Nach der Bayerischen Bestattungsverordnung muss jede Leiche spätesten 96 Stunden (ohne Samstage, Sonn- und Feiertage) nach der Feststellung des Todes beerdigt oder auf den Weg (ins Krematorium) gebracht sein.

Beim Friedhofsträger oder der Verwaltung des Friedhofs muss der Sterbefall deshalb möglichst frühzeitig angemeldet werden. Nur in Abstimmung mit dem Friedhof ist es möglich, den Beerdigungstermin festzusetzen, der z. B. bei der Organisation der Trauerfeier bereits feststehen muss. Es gilt ggf. Zeitungsanzeigen aufzugeben, Sterbebilder drucken zu lassen, die Trauerrede mit dem Priester abzustimmen, Verwandte und Freunde zu verständigen.

Besonderheiten nach Religionszugehörigkeit

Bezüglich der unterschiedlichen Beerdigungsriten können von Seiten der Verwaltung keine näheren Angaben gemacht werden. Auf den Friedhöfen der Stadt Ingolstadt finden überwiegend christliche Beerdigungen bzw. Beisetzungen statt. Auf die jeweiligen Anliegen persönlicher bzw. religiöser Natur und auf besondere Wünsche wird jedoch in jedem Fall so weit möglich und rechtlich zulässig Rücksicht genommen.
 
Auf dem Südfriedhof befindet sich eine besondere Abteilung für muslimische Beerdigungen. Selbstverständlich findet eine Beerdigung in dieser Abteilung für einen Angehörigen muslimischen Glaubens dort ausdrücklich auf Wunsch statt; ebenso kann frei – wie bei jedem anderen Bürger der Stadt Ingolstadt auch – jedes beliebige andere Grab auf jedem anderen städtischen Friedhof gewählt werden.

In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, dass als Ausfluss aus dem Bestattungsgesetz und der Bestattungsverordnung ein sogenannter Sargzwang besteht. Muslime werden in ihren Heimatländern traditionell ohne Sarg und nur in Leichentücher gehüllt beigesetzt. Dies ist jedoch bei uns nicht möglich.

Verabschiedungsräume

Im Nord- und im Südfriedhof befinden sich sogenannte Verabschiedungsräume, in denen es Angehörigen und Trauergästen möglich ist, in aller Ruhe (auf Wunsch und nach den Möglichkeiten des jeweiligen Einzelfalls auch am offenen Sarg) vom Verstorbenen Abschied zu nehmen soweit keine Gründe nach § 8 Abs. 4 der Friedhofssatzung der Stadt Ingolstadt entgegenstehen.

Bestattungsinstitute und ihre Angebote

Unmittelbar nach dem Tod eines nahen Angehörigen möchte sich kaum jemand mit der vollständigen Organisation einer Beerdigung belasten. Deshalb ist es üblich, dass die Angehörigen nach der Feststellung des Todes ein Beerdigungsinstitut nicht nur mit der Versorgung des Leichnams, sondern auch mit der Anmeldung beim Standesamt und der Organisation der Beerdigung beauftragen. Wenn dann die für die Beurkundung erforderlichen Unterlagen bereit liegen und die Grabangelegenheiten zu Lebzeiten geregelt sind, werden die Angehörigen durch die Organisation der Beerdigung nicht übermäßig belastet. Die Firmen sind auch an Wochenenden zu erreichen.

Angegeben sind die Anschriften und Telefonnummern der Hauptbüros der Firmen in Ingolstadt in alphabetischer Reihenfolge. Fragen Sie bei Bedarf nach Zweigstellen in Ihrer Nähe.

  • TrauerHilfe Denk
    Sacherstraße 24
    85049 Ingolstadt
    Tel. 0841 490650
    Fax: 0841 4906520
    E-Mail: ingolstadt@trauerhilfe-denk.de

  • Bestattungen Holzward
    Friedrich-Ebert-Straße 91
    85055 Ingolstadt
    Tel. 0841 1426681
    Fax: 0841 1426682
    E-Mail: info@bestattungen-holzward.de

  • Bestattungen Josef Huber
    Fauststraße 49
    85051 Ingolstadt
    Tel. 0841 9937828 
    E-Mail: bestattungen-huber@web.de

  • Infinitum Bestattungsdiscount GmbH                       
    Kopernikusstraße
    85057 Ingolstadt
    Tel. 0841 8857394
    Fax: 0841 59009
    E-Mail: info@bestattungen.in

  • Bestattungen Mayinger
    Richard-Wagner-Straße 39
    85057 Ingolstadt
    Tel. 0841  99325770
    Fax: 08463 9852
    E-Mail: info@mayinger-bestattungen.de

  • Bestattungen Joachim Männer
    Münchener Straße 145
    85051 Ingolstadt
    Tel. 0841 975323
    Fax: 0841 975325
    E-Mail: info@bestattungen-maenner.de

  • Bestattungen Wolfgang Männer
    Unterhaunstädter Weg 17
    85055 Ingolstadt
    Tel. 0841 955890
    Fax: 0841 59009
    E-Mail: info@wolfgang-maenner.de

Weitere Bestattungsinstitute finden Sie über die Suche im Netz oder im Telefonbuch.

 

Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.