Neuer Ausbildungskompass
Über 100 Ausbildungsbetriebe präsentieren ihre Angebote
Welcher Beruf passt zu mir? Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es in meiner Region? Und wie finde ich heraus, was mir wirklich liegt? Mit diesen Fragen beschäftigen sich viele Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben. Der Ausbildungskompass unterstützt sie bei der Berufsorientierung und zeigt ihnen konkrete Wege in die berufliche Zukunft.
Die vierte Ausgabe des Magazins haben die Projektpartner im Oktober an der Gnadenthal-Realschule in Ingolstadt ausgehändigt. Oberbürgermeister Michael Kern begrüßte die Schülerinnen und Schüler der neunten Jahrgangsstufe. Mit vor Ort waren auch Monika Uhl, Geschäftsführerin des Ausbildungskompasses, Vertreter der IFG Ingolstadt, die den Ausbildungskompass herausgibt, sowie die Projektpartner Agentur für Arbeit, IHK-Geschäftsstelle, Kreishandwerkerschaft, Bildungszentrum der Handwerkskammer sowie der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT. Sie gaben den Jugendlichen Einblicke in die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten der Region. Im Anschluss übergaben sie die Ausbildungskompass-Magazine an die Schülerinnen und Schüler.
Oberbürgermeister Kern betonte dabei: „Niemand muss schon in jungen Jahren ganz genau wissen, welchen Beruf er später ausüben möchte. Wichtig ist aber, neugierig zu bleiben, die eigenen Stärken zu entdecken und auch mal Neues auszuprobieren. Der Ausbildungskompass zeigt die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten, die unsere Region bietet, und hilft jungen Menschen dabei, ihren eigenen Weg zu finden.“
Mehr als 100 Ausbildungsbetriebe aus der Region präsentieren sich in der aktuellen Ausgabe des Ausbildungskompasses Ingolstadt und geben Einblicke in die unterschiedlichsten Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten. Ob Handwerk, Technik, Wirtschaft oder soziale Berufe – die Vielfalt zeigt, wie viele Wege nach der Schule offenstehen. Dabei geht es nicht nur darum, einen Ausbildungsplatz zu finden, sondern vor allem darum, herauszufinden, welcher Beruf zu den eigenen Interessen und Stärken passt.
Auch digital bietet der Ausbildungskompass Unterstützung: Auf der dazugehörigen Online-Plattform können Jugendliche ihre beruflichen Interessen und Stärken mithilfe eines Tests erkunden und passende Berufsfelder kennenlernen.
Wie wichtig solche Angebote sind, zeigt auch die Zusammenarbeit mit den Schulen. Der Ausbildungskompass wurde nicht nur an der Gnadenthal-Realschule übergeben, sondern auch an alle weiterführenden Schulen in Ingolstadt versandt. Dort kann das Magazin beispielsweise im Berufsorientierungsunterricht eingesetzt und direkt an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben werden. Damit steht den Jugendlichen ein praktisches Werkzeug zur Verfügung, das sie sowohl im Unterricht als auch bei ihrer persönlichen Berufswahl begleitet.
Die IFG Ingolstadt begleitet das Projekt seit Beginn und setzt sich gemeinsam mit den Projektpartnern dafür ein, Jugendliche und regionale Unternehmen zusammenzubringen. Der Ausbildungskompass schafft dabei eine Verbindung zwischen den Nachwuchskräften von morgen und den Betrieben, die ihnen berufliche Perspektiven eröffnen können.
Auch für Unternehmen bietet der Ausbildungskompass eine Möglichkeit, ihre Ausbildungsangebote sichtbar zu machen und potenzielle Nachwuchskräfte frühzeitig anzusprechen. Interessierte Ausbildungsbetriebe aus Ingolstadt und der Region, die bei der nächsten Ausgabe dabei sein möchten, können sich bereits über die Website des Ausbildungskompasses informieren und anmelden. Alternativ steht die IFG Ingolstadt als Ansprechpartnerin zur Verfügung.