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Bautagebuch

Update 09 - Juni 2022

Die Malereien bzw. Fresken auf dem historischen Putz in den oberen Geschossen des Kollegiengebäudes werden von den Restauratoren mittels Japanpapier gesichert, um die Oberfläche zu schützen. Ausserdem üben die Restauratoren beratende Funktion aus, wenn es um den Schutz der Fresken während der baulichen Tätigkeiten im Gebäude geht.

In der Goldknopfgasse und im Bereich des Zwischenbaus laufen die Zimmererarbeiten. Unter anderem wird ein Teil des Dachstuhls mit Hilfe von hydraulischem Werkzeug angehoben und verschiedene Hilfskonstruktionen eingebracht.

Anhebung Dachstuhl
© INKoBau

Anhebung Dachstuhl

Freskensicherung
© INKoBau

Freskensicherung

Anhebung Dachstuhl
© INKoBau

Anhebung Dachstuhl

Freskensicherung
© INKoBau

Freskensicherung

Update 08 - Mai 2022

Der Bauablaufplan sieht aktuell im Kollegiengebäude die Vorbereitung für die Bodenaufbauten vor. Parallel werden Aufzugswände und Zwischenwände gemauert sowie nicht benötigte Öffnungen zugemauert. Im Erdgeschoss werden der Medienkanal und der Aufzug bewehrt und betoniert, ebenso die Decke über dem Keller.

Weitere vor Ort tätige Gewerke sind Zimmererarbeiten, Fenstersanierung und technische Gewerke.

Medienkanal im Erdgeschoß
© INKoBau

Medienkanal im Erdgeschoß

Hilfskonstruktionen
© INKoBau

Hilfskonstruktionen

Es wird gemauert und betoniert
© INKoBau

Es wird gemauert und betoniert

Sanierte Balkenlage Kollegiengebäude
© INKoBau

Sanierte Balkenlage Kollegiengebäude

Update 07 - April 2022

Kollegiengebäude

Die archäologische Befundung des langgezogenenen Fundamentstreifens aus Ziegel im Erdgeschoss, der aus der Zeit vor der Erstellung des Collegianums stammt, wurde abgeschlossen und dokumentiert. Für die künftige Nutzung des Kollegiengebäudes wurde dort bereits der Medienkanal eingebaut.
In den darüberliegenden Stockwerken wurden die Decken für statische Überprüfungen und Ertüchtigungen geöffnet. Dabei treten zum Teil Ergänzungen aus vorherigen Umbauten zutage. Diese Elemente erfordern vom Statikbüro immer wieder neue Überlegungen und Berechnungen. Die alten Fensterflügel sind ausgebaut und werden gerade in der Werkstatt des Schreiners restauriert und energetisch ertüchtigt. In der Zwischenzeit werden die vorhandenen Rahmen der Katenfenster vor Ort aufgearbeitet und die Fehl- oder Schadstellen ergänzt.
Die bereits geräumten Kellergewölbe dienen als Zwischenlager für die Bodenbeläge aus Stein. Die ausgebauten Steinplatten sind nummeriert und werden im Zuge der Sanierung wieder an ihrem ursprünglichen Platz eingebaut.

Kapelle St. Peter und Paul

Im Keller der Kapelle wurde bereits alles zurückgebaut. Hier zeugt nur noch das Förderband durch die Öffnung des ehemaligen und eingelagerten Bierbrunnens von den abgeschlossenen Arbeiten. Der Ausbau startet aktuell.
Im Erdgeschoss der Kapelle mit dem Veranstaltungsraum sind die Arbeiten im letzten Bauabschnitt ab Ende des Jahres vorgesehen. Bis dahin sollen hier alle statischen Maßnahmen abgeschlossen sein.

Goldknopfgasse

Nach der Altlastensanierung konnte mit den Umbauten begonnen werden. Hier wird das Gebäude mit dem Kollegiengebäude barrierefrei über einen Aufzug und Verbindungsgänge verbunden. Somit entsteht eine Einheit für die universitäre Nutzung. Der Aufzugsschacht wächst aktuell im Gebäude in die Höhe.
Gleichzeitig wurde das Dach abgedeckt und die alte Dachkonstruktion statisch überprüft. An beschädigten Stellen wurde sie repariert und an statischen Fehlstellen mit Stahlträgern ergänzt.

Einbau Medienkanal
© INKoBau

Einbau Medienkanal

Zeugen früherer Umbauten
© INKoBau

Zeugen früherer Umbauten

Überarbeitung der Fensterrahmen
© INKoBau

Überarbeitung der Fensterrahmen

Steinplatten warten auf den Wiedereinbau
© INKoBau

Steinplatten warten auf den Wiedereinbau

Ehemaliger Bierbrunnen - Kapelle
© INKoBau

Ehemaliger Bierbrunnen - Kapelle

Dachsanierung - Goldknopfgasse
© INKoBau

Dachsanierung - Goldknopfgasse


Update 06 - März 2022

Zum Komplex des Georgianum gehört neben dem Kollegium und der Fasshalle auch das angrenzende Gebäude in der Goldknopfgasse. Hier wurde ebenso, wie in anderen Gebäudeteilen, die Schadstoff- und Asbestsanierung abgeschlossen. Der Dachstuhl wird momentan saniert. Wo notwendig, werden neue Holzbalken gegen alte getauscht und die Dachfläche wird neu eingedeckt.

Schreiner sind mit der Instandsetzung der Hohlbalkendecken in den beiden darunterliegenden Geschossen beschäftigt. Für die Barrierefreiheit sorgt künftig ein Aufzug, dessen Schacht geschalt und betoniert wird.

Dachsanierung - Goldknopfgasse
© INKoBau

Dachsanierung - Goldknopfgasse

Dachsanierung - Goldknopfgasse
© INKoBau

Dachsanierung - Goldknopfgasse

Sanierung Hohlbalkendecke - Goldknopfgasse
© INKoBau

Sanierung Hohlbalkendecke - Goldknopfgasse

Einbau Aufzugsschacht - Goldknopfgasse
© INKoBau

Einbau Aufzugsschacht - Goldknopfgasse

Update 05 - Februar 2022

Im Kollegiengebäude wurde bei den Freilegungen wieder ein unbekanntes altes Gewölbe freigelegt. Hier laufen gerade die Untersuchungen für die Sicherung.
Bei der Goldknopfgasse erkennt man den ersten Mauerausbruch und Grabungen für den Aufzugsschacht sowie die Verbindung zum Kollegiengebäude. Diese Arbeiten wurden, soweit räumlich möglich, mit technischer Unterstützung durch einen Minibagger ausgeführt.

Die Gewölbe unter der Fasshalle wurden vom Innenhof aus durch einen alten vermauerten Hofzugang begehbar gemacht und können dadurch beräumt werden.

Neu entdecktes Gewölbe
© INKoBau

Neu entdecktes Gewölbe

Mauerausbruch und Grabungen in der Goldknopfgasse
© INKoBau

Mauerausbruch und Grabungen in der Goldknopfgasse

Technische Unterstützung auch auf kleinstem Raum
© INKoBau

Technische Unterstützung auch auf kleinstem Raum

Beräumung unter der Fasshalle
© INKoBau

Beräumung unter der Fasshalle

Update 04 - Januar 2022

Im 1. OG des Kollegiengebäudes wurden die alten Böden kartiert und aufgenommen, damit sie später an gleicher Stelle wieder eingebaut werden können. Darunter sind historische Konstruktionen mit Deckenbalken und im rechten Winkel liegende Holzbalken zu Tage getreten. Hier fanden sich in den Hohlböden alte Füllungen, die im weiteren Verlauf noch untersucht werden.

Historische Konstruktionen mit Deckenbalken
© INKoBau

Historische Konstruktionen mit Deckenbalken

Historische Konstruktionen mit Deckenbalken
© INKoBau

Historische Konstruktionen mit Deckenbalken

Update 03 - Dezember 2021

Immer noch gleichen die Gebäude des Georgianums einer großen archäologischen Grabungsstätte. Laufend treten bis dato unbekannte Mauerreste und Bodenschichten zutage. Die neueste Befundung eines Fundamentstreifens im Erdgeschoss des Kollegiengebäudes ist noch nicht abgeschlossen, dieses stammt aus der Zeit vor der Erstellung des Collegianums.

Archäologische Grabungen im Georgianum
© INKoBau

Archäologische Grabungen im Georgianum

Update 02 - Oktober 2021

Bereits Ende 2019 ist im Zuge der vorbereitenden Untersuchungen zur Sanierung des Georgianums ein bedeutender Fund gemacht worden: Ein kleiner, über Jahrzehnte unbeachteter Raum wurde als Karzer identifiziert, eine Arrestzelle der damaligen Universität. Nach dem derzeitigen Stand ist davon auszugehen, dass der im Georgianum entdeckte Karzer der älteste bekannte in Deutschland ist.

Und immer wieder kommt weitere historische Bausubstanz im Innern des Georgianums ans Tageslicht und neue archäologische Fundstellen tun sich auf. So befindet sich im Erdgeschoss, neben den ehemaligen Räumen des Lions Club, bereits 20 cm unter der Geländeoberkante ein Lehmstampfboden. Die Archäologen vermuten aufgrund von Verziegelungsspuren eine Feuerstelle. Unter diesem Lehmstampfboden wurde ein sogenannter Humushorizont des 15. Jahrhunderts angetroffen. Nebenan gibt es gleich in mehreren Lagen übereinanderliegende Fußböden und eine bis dahin unbekannte Mauerstruktur aus Kalkstein und Ziegelbruch.

In einem weiteren Raum wurde wenige Zentimeter unter der Geländeoberkante ein etwa 1,5 qm großes Ziegeltonnengewölbe entdeckt. Lage und Ziegelformat lassen auf eine brauereizeitliche Entstehung (um 1830) schließen. Dieses Gewölbe deckt einen Brunnen ab, der vor der Bauzeit des Georgianums entstand. Die Wasseroberkante liegt bei minus 3,3 m.

Die Funde werden von den Archäologen mittels Fotografie und Fotogrammetrie dokumentiert. Sollten Befunde auf Bauendtiefe verbleiben, wird eine konservatorische Überdeckung in Absprache mit den Denkmalschutzbehörden notwendig und von den Fachleuten eingebracht.

Holzbalken mit Einritzungen im Karzer
© INKoBau

Holzbalken mit Einritzungen im Karzer

Freilegung eines Gewölbes
© INKoBau

Freilegung eines Gewölbes

Mehrere Lagen historische Fußböden
© INKoBau

Mehrere Lagen historische Fußböden

Ziegeltonnengewölbe über Brunnenschacht
© INKoBau

Ziegeltonnengewölbe über Brunnenschacht

Update 01 - September 2021

Die Sanierungsarbeiten des Georgianums benötigen eine umfangreiche Sicherung der Baustelle. Die Tatsache, dass das Georgianum als Baudenkmal nationaler Bedeutung eingestuft ist und prominent mitten in der Altstadt steht, veranlasste INKoBau zu einer Zusammenarbeit mit dem Ingolstädter Fotografen und Grafiker Marc Köschinger. Der Künstler übernahm die Verschönerung der Umzäunung, um aus einem sonst oftmals schnöden Bauzaun eine eindrucksvolle Dokumentationswand zu gestalten.

Marc Köschinger hat die Räume des Georgianums vor der Sanierung ausgiebig fotografiert. Viele der Fotografien, welche das Stadtmuseum Ingolstadt auch in einem Buch über das Georgianum veröffentlicht hat, sind auf dem mehr als 70 Meter langen Zaun ausdrucksstark in Szene gesetzt. Informative Texte und Fakten zur Geschichte runden das künstlerische Konzept der Dokumentationswand ab.

Das aufkommende allgemeine Interesse und viele positive Rückmeldungen freuen die an der Verschönerung Beteiligten sehr.

Georgianum Goldknopfgasse
© INKoBau

Georgianum Goldknopfgasse

Georgianum Hohe-Schul-Straße
© INKoBau

Georgianum Hohe-Schul-Straße

Georgianum Hohe-Schul-Straße
© INKoBau

Georgianum Hohe-Schul-Straße

Georgianum Hohe-Schul-Straße
© INKoBau

Georgianum Hohe-Schul-Straße