Gelebte Gemeinschaft
Jubiläumsfeier im Mehrgenerationenhaus
Das Bürgerhaus Ingolstadt feierte im September „20 Jahre Mehrgenerationenhaus“ mit einem großen Fest im Neuburger Kasten.
Oberbürgermeister Kern hatte für seine Rede eine Reihe von Zahlen vorbereitet, um die Leistung der Einrichtung zu würdigen: „Heute sind fast 170 Gruppen und Initiativen in den beiden Häusern beheimatet. Rund 21.000 Stunden pro Jahr werden die Räume für die unterschiedlichsten Angebote genutzt. Und mehr als 600 Ehrenamtliche engagieren sich im Mehrgenerationenhaus.“ Dabei betonte er, dass das Bürgerhaus mehr als nur ein Ort der Freizeitgestaltung sei, sondern auch ein Ort gelebter Demokratie: „Hier kommen Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten zusammen. Hier trifft Alt auf Jung. Hier verbringen Alteingesessene, Neuzugezogene und Menschen mit Migrationsgeschichte ihre Zeit miteinander. Hier kann man einander zuhören und voneinander lernen. Hier muss man aber auch Unterschiede aushalten und andere Meinungen respektieren. Und hier muss man zusammenhalten, um gemeinsam etwas zu bewegen.“
Einen Eindruck davon, welcher positive Geist im Mehrgenerationenhaus herrscht, erhielten die Besucherinnen und Besucher der Jubiläumsveranstaltung. Vor Ort waren die beiden Leiterinnen Wiltrud Nosse und Silvia Leithner, das Verwaltungsteam sowie zahlreiche ehrenamtliche Kursleiterinnen und Kursleiter. Auch der ehemalige Leiter Peter Ferstl war mit dabei. Bei den Mitmachaktionen konnten die Besucherinnen und Besucher die vielfältigen Angebote sowie zahlreiche ehrenamtliche Kursleiterinnen und Kursleiter kennenlernen.
Auf dem Programm der Jubiläumsfeier stand unter anderem das Befüllen einer Zeitkapsel. Darin wurden Wünsche und Visionen für die kommenden Jahre hinterlegt und anschließend von Oberbürgermeister Kern verschlossen. Geplant ist, die Zeitkapsel zum 40-jährigen Jubiläum des Mehrgenerationenhauses wieder zu öffnen.
Vor 20 Jahren sei die Idee der Mehrgenerationenhäuser noch ein Modellprojekt gewesen, so der Oberbürgermeister. Er erklärte: „Bis heute wurde aus der Idee ein Modell für das gesellschaftliche Zusammenleben. Und dieses Modell soll noch viele Jahre Bestand haben und mit ganz viel Leben gefüllt werden.“
