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KI unterstützt die Antragsbearbeitung

Erfolgreiche Testphase ebnet den Weg für den Praxiseinsatz

Künstliche Intelligenz (KI) wird nach und nach auch in der Stadtverwaltung zu einem wichtigen Hilfsmittel, insbesondere in der Bearbeitung von Anträgen. So wird gerade im Amt für Ausländerwesen und Migration getestet, wie die KI die Beschäftigten beim Antragsverfahren für einen „Befristeten Aufenthaltstitel“ unterstützen und Verwaltungsprozesse effizienter gestalten kann.
Dabei prüft die KI die Antragsunterlagen und Angaben auf Vollständigkeit und bereitet diese für die Sachbearbeitung einheitlich vor, sodass die prüfungsrelevanten Informationen schnell und übersichtlich vorliegen. Bei fehlenden Unterlagen und Daten soll die KI ein Nachforderungsschreiben vorbereiten, das vor der Versendung natürlich noch vom Sachbearbeiter überprüft wird.
Die Testphase hat bereits ergeben, dass die Arbeitsschritte mithilfe Künstlicher Intelligenz deutlich beschleunigt werden konnten.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Erprobungsphase beginnt nun der nächste Schritt. Die KI-Lösung wird im Arbeitsalltag des Amts für Ausländerwesen getestet. Dabei wird geprüft, ob die Anwendung auch unter realen Bedingungen zuverlässig, vertrauenswürdig und stabil arbeitet.

Die bisherigen Erfahrungen verdeutlichen das Potenzial von Künstlicher Intelligenz als unterstützendes Werkzeug in der Verwaltung. Die Verantwortung für die Bearbeitung und Entscheidung verbleibt aber weiterhin beim zuständigen Fachpersonal. Bewährt sich die Lösung im Praxistest, kann sie kontinuierlich weiterentwickelt sowie schrittweise auf weitere Antragsverfahren ausgeweitet werden. Damit schafft die Stadt Ingolstadt wichtige Voraussetzung für moderne, effiziente und bürgerorientierte Verwaltungsprozesse.