Seiteninhalt
30.09.2026

Lange Nacht der Demokratie

Ingolstadt feiert mit vielfältigem Programm 

Am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit feiert Ingolstadt die Demokratie. Am Freitag, 2. Oktober, zeigen Filmvorführungen, Lesungen, Ausstellungen, Diskussionen sowie Musik- und Mitmachangebote, wie lebendig und vielfältig Demokratie sein kann. In der Fronte 79 des Stadtjugendrings, der Volkshochschule, der Stadtbücherei im Herzogskasten und der Galerie im Theater gestalten rund 30 Gruppen, Schulen, Vereine und Einrichtungen das Programm.

In der Stadtbücherei im Herzogskasten geht es um 15 Uhr mit einer Lesung für Kinder ab vier Jahren los. Die Omas gegen Rechts lesen das Bilderbuch „Bestimmer sein – Wie Elvis die Demokratie erfand“ vor und vermitteln auf altersgerechte Weise, was Demokratie bedeutet und warum gemeinsames Entscheiden wichtig ist.

Um 18.45 Uhr folgt die Diskussionsveranstaltung „AfD-Verbot jetzt? Pro und Contra“ mit dem Politikwissenschaftler Marian Hummel. Die Gesprächsrunde bietet Raum für verschiedene Sichtweisen und lädt zur sachlichen Auseinandersetzung mit einem aktuellen politischen Thema ein.

Den Abschluss in der Stadtbücherei bildet um 20 Uhr die performative Lesung „Der Stand der Dinge“ mit Anna Ach. Die Stadtbücherei bleibt an diesem Abend bis 21 Uhr geöffnet.

Nebenan in der Volkshochschule in der Hallstraße startet die Lange Nacht der Demokratie um 18 Uhr mit dem Dokumentarfilm „Die Unbeugsamen“. Der Film erzählt die Geschichte von Frauen, die sich in der Bonner Republik ihren Platz in der Politik erkämpften – bewegend, unterhaltsam und zugleich hochaktuell.

Um 20 Uhr wird es musikalisch: Beim Mitsingkonzert mit dem Kammerensemble von Walter Kiesbauer sind alle eingeladen, gemeinsam bekannte Melodien rund um Freiheit, Gemeinschaft und Zusammenhalt zu singen.
Den Abschluss bildet um 21 Uhr der Dokumentarfilm „Wem gehört mein Dorf?“. Der Film beschäftigt sich mit Bürgerbeteiligung, kommunaler Entwicklung und der Frage, wie Demokratie ganz konkret vor der eigenen Haustür gestaltet werden kann.

In der Städtischen Galerie im Theater eröffnet Bürgermeister Christian De Lapuente im Beisein einer Delegation aus Murska Sobota um 16 Uhr die Ausstellung „Erweiterte Räume – Kunst aus der Partnerstadt Murska Sobota und der Region Pomurje“. Die Schau zeigt Werke von zwölf Künstlerinnen und Künstlern aus der Partnerstadt und der Region Pomurje im Nordosten Sloweniens.

Das gesamte Programm ist auf der Homepage des Stadtjugendrings einsehbar.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Lange Nacht der Demokratie findet alle zwei Jahre in bayerischen Kommunen statt und wird vom Wertebündnis Bayern organisiert. Ziel der Aktion ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und das Bewusstsein für demokratische Werte zu stärken. In diesem Jahr beteiligen sich bayernweit mehr als 50 Kommunen. Die Aktion ist zudem Teil der Interkulturellen Woche.