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Teams der Arbeitsvermittlung

Team für Jugendliche und junge Erwachsene

Die persönlichen Ansprechpartner/innen im Jobcenter stehen in engem Kontakt zu ihren Kundinnen und Kunden und entwickeln mit ihnen konkrete weiterführende Perspektiven für Arbeit und Beruf. Ein umfassendes Angebot an Hilfen und Leistungen unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf und junge Erwachsene nach Ausbildung und Beschäftigungsverlust bei der möglichst nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt.

Das Jobcenter kann (auch außerbetriebliche) Berufsausbildung fördern, die Teilnahme an einer arbeitsmarktbezogenen Qualifizierungsmaßnahmen ermöglichen oder eine betriebliche Trainingsmaßnahme zum Erwerb von praktischer Arbeitserfahrung anbieten – um nur einige Beispiele zu nennen.

Team für Alleinerziehende in Ingolstadt

Ein besonderes Augenmerk legt das Jobcenter auf die Alleinerziehenden, die Bürgergeld erhalten. Hier trifft oftmals eine hohe Motivation auf Probleme, wie z.B. eingeschränkte Arbeitszeit, fehlende berufliche Ausbildung oder Berufserfahrung, Doppelbelastung Beruf und Familie und ungeklärte Betreuungssituation der Kinder.

Um bei diesen immer wiederkehrenden Problemen eine qualifizierte Hilfe anbieten zu können wurde hierfür ein Team für Alleinerziehende ins Leben gerufen. Die Kolleginnen des Teams haben Kontakt zum Jugendamt, zu Kindergärten und unterschiedlichen sozialen Einrichtungen. Durch diese Bündelung von fachspezifischen Kenntnissen und durch das aufgebaute Netzwerk können die Mitarbeiterinnen oft schnell und unbürokratisch Hilfe anbieten und den Weg in ein aktives Berufsleben ebnen und neue Perspektiven eröffnen.

Für Alleinerziehende werden auch spezielle Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen in Teilzeit angeboten, bei welchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Überbrückung der Ferienzeit mit der Kinderbetreuung unterstützt werden können.

Eine Zusammenfassung wichtiger Informationen für Alleinerziehende finden Sie auf den Internetseiten "Alleinerziehend in Ingolstadt".

Bitte beachten: das Team hat seine Büros nicht im Sozialen Rathaus sondern am Heydeckplatz 1 (neben der Agentur für Arbeit).

Team für über 50-Jährige

Die intensive Betreuung von Leistungsberechtigten ab 50 Jahren findet ebenfalls in einem eigenen Team statt. Ältere Arbeitssuchende verfügen über eine lange Lebenserfahrung und mehrheitlich auch über eine lange Berufserfahrung, kämpfen aber auf der anderen Seite oftmals gerade wegen ihres Alters mit Vorurteilen.

Die persönlichen Ansprechpartner/innen im Team gehen auf altersspezifische Problemstellungen ein und helfen wieder neue und innovative Wege zu beschreiten, die als Ziel eine langfristige berufliche Integration haben.

Bitte beachten: das Team hat seine Büros nicht im Sozialen Rathaus sondern am Heydeckplatz 1 (neben der Agentur für Arbeit).

Team für anerkannte Flüchtlinge

Anerkannte Flüchtlinge haben Anspruch auf das Bürgergeld. Für die steigende Zahl der anerkannten Flüchtlinge wurde im Jobcenter Ingolstadt bereits im April 2016 ein eigenes Team eingeführt.

Das Team arbeitet mit dem Sachgebiet Asyl und dem Ausländeramt zusammen, um möglichst schnell die bestmögliche Hilfe anbieten zu können. Gleichzeitig verfügen die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner über spezielle gesetzliche Kenntnisse und sind mit verschiedensten Einrichtungen und Schulen sowie Betrieben vernetzt.

Auf Grund eines fehlenden Netzwerkes aus Familienangehörigen oder Freunden ist oftmals ein erhöhter Betreuungs- und Beratungsbedarf , z.B. bei verschiedenen Antragstellungen, Hinweisen auf Anlaufstellen oder Hilfen bei Sozialversicherungen, gegeben.

Vor allem kümmert sich das Team um den Spracherwerb, die Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen, den Schulbesuch und natürlich die Ausbildungs- und Arbeitssuche mit entsprechenden Unterstützungsangeboten.
Für anerkannte Flüchtlinge wurde vom Jobcenter Ingolstadt ein spezieller Kurzantrag für die Leistungen entwickelt. Zusätzlich werden Merkblätter in den speziell benötigten Sprachen bereitgestellt.

Beschäftigungsorientiertes Fallmanagement

Die Ursachen für Langzeitarbeitslosigkeit liegen meist in einer besonders schwierigen Lebenssituation mit komplexen Problemlagen (z.B. Sucht, Schulden, gesundheitliche Einschränkungen, fehlende Kinderbetreuung etc.) und einer großen Distanz zum Arbeitsmarkt. Die Mitarbeiter/innen im Fallmanagement sind speziell qualifiziert, verfügen über ein komplexes Fachwissen und ein umfangreiches Netzwerk.

Die Teilnehmer/innen im Fallmanagement erhalten eine intensive (ganzheitliche), bedarfsgerechte und stärkenorientierte Beratung, bei der alle potenziellen Unterstützungsleistungen gebündelt werden unter Zuhilfenahme der örtlichen Beratungsstellen sowie Selbsthilfegruppen und der kommunalen Dienstleistungen. 

Die Teilnahme im Fallmanagement ist freiwillig. Damit wird vorausgesetzt, dass die Betroffenen eigenes Interesse haben ihre Situation zu verändern und aktiv daran arbeiten die gemeinsam formulierten und gesteckten Ziele zu erreichen.