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Ideenwerkstatt "Reg10n der Zukunft"

Jugendliche gestalten Gesellschaft aktiv mit

Mit der Ideenwerkstatt „Reg10n der Zukunft“ bietet die Dienststelle der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West in Kooperation mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der Stadt Ingolstadt und dem Katharinen-Gymnasium Ingolstadt politisch und gesellschaftlich interessierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 die Möglichkeit, sich aktiv in aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen einzubringen.

Ziel der Ideenwerkstatt

Ziel der Ideenwerkstatt ist es, Jugendliche zu motivieren, gesellschaftliche Entwicklungen zu hinterfragen, eigene Standpunkte zu formulieren und in einem selbst erarbeiteten Workshop mit anderen Jugendlichen zu diskutieren. Begleitet werden die Teilnehmenden von erfahrenen Coaches der Universität, die inhaltliche und methodische Unterstützung leisten.

Die Ideenwerkstatt umfasst mehrere vorbereitende Veranstaltungen sowie eine zweitägige Abschlusstagung in Ingolstadt. Neben der Arbeit in den eigenen Teams erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in Moderations- und Präsentationstechniken und treten in direkten Austausch mit politischen Mandatsträgern und Fachleuten.

Die nächste Bewerbung für das Schuljahr 2026/27 wird rechtzeitig bekanntgegeben.


Schüler mit Visionen

Abschluss von „Reg10n der Zukunft“

In der Ideenwerkstatt „Reg10n der Zukunft“ setzten sich Zehntklässler der regionalen Gymnasien mit politischen Fragen auseinander. Das gemeinsame Projekt der Stadt Ingolstadt, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der Dienststelle der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West und des Katharinen-Gymnasiums startete im vergangenen Jahr. An den Abschlussworkshops im Mai nahmen 17 Schülerinnen und Schüler des Katharinen-Gymnasiums, des Reuchlin-Gymnasiums, des Gabrieli-Gymnasiums Eichstätt und des Descartes-Gymnasiums Neuburg teil.


Die Themen reichten von der GenZ im demografischen Wandel über den Einfluss von Social Media bis hin zu Schule und Mündigkeit. Ebenso gingen die Jugendlichen der Frage nach der Relevanz der Demokratie in der Schule nach. Die Ergebnisse der Workshops präsentierten die Schülergruppen zahlreichen Gästen am 17. Mai im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Rudolf-Koller-Saal in der Volkshochschule Ingolstadt, um sich im Anschluss mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Politik zu diesen Aspekten sowie weiteren politischen Fragestellungen auszutauschen. Dazu kamen auch die Kooperationspartner des Projekts: Von Seiten der Stadt Ingolstadt war der Referent für Kultur und Bildung, Marc Grandmontagne, vertreten, für die KU Eichstätt-Ingolstadt der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Klaus Meier. Ebenso nahmen Elena Eiber von der Dienststelle der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West sowie Dr. Matthias Schickel als Schulleiter des beteiligten Katharinen-Gymnasiums Ingolstadt an der Festveranstaltung teil.

Von der Dienststelle der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Oberbayern-West würdigte Elena Eiber bei der Zertifikatsverleihung an die teilnehmenden Schülergruppen das besondere politische Interesse und Engagement der Gymnasiasten. Dabei betonte sie: „Mit der Teilnahme am Projekt ‚Reg10n der Zukunft‘ zeigen unsere Zehntklässlerinnen und Zehntklässler eindrucksvoll, dass sie überlegt und ideenreich mit aktuellen Fragestellungen aus Politik und Gesellschaft umgehen und aktiv an der Gesellschaft teilhaben. So wird Demokratie gelebt!“

Kultur- und Bildungsreferent Marc Grandmontagne lobte den Einsatz der Schülerteams über den Unterricht hinaus: „Die engagierten Gymnasiastinnen und Gymnasiasten aus Eichstätt, Neuburg und Ingolstadt haben nach wochenlanger, intensiver Teamarbeit ihre selbst gewählten Themen präsentiert und ihre Ansichten in der Diskussionsrunde mit Mandatsträgern und Fachleuten dargelegt. Die Ergebnisse dieses Prozesses haben eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in unseren Kindern und Jugendlichen für die Zukunftsgestaltung steckt. Finden wir gemeinsam Wege, das zukünftig besser zu nutzen und binden wir die junge Generation mehr ein! Begabtenförderung wie durch das Projekt ‚Reg10n der Zukunft‘ ist daher eine wichtige und unerlässliche Investition in die Zukunft unserer Region.“
Prof. Dr. Klaus Meier ergänzte für die KU Eichstätt-Ingolstadt: „Universität und Gymnasium tragen gemeinsam Verantwortung für die nächste Generation. Die KU Eichstätt-Ingolstadt nimmt diese Verantwortung ernst – und will junge Menschen frühzeitig begleiten: mit Methoden, die sie weitertragen, und dem Bewusstsein, Teil einer demokratischen Stadtgesellschaft zu sein.“

„Die Schülerinnen und Schüler haben methodenreiche und inhaltlich gewinnbringende Workshops für die anderen Seminarteilnehmer ausgestaltet und so viele bereichernde Erfahrungen auch für die eigene Zukunft gesammelt“, so Dr. Schickel abschließend.

20.05.2026