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Erfolgreicher Abschluss des KIVI Projekts

Das vom BMDV geförderte Projekt „Künstliche Intelligenz im Verkehrssystem Ingolstadt“ (KIVI) demonstrierte die Potentiale der Künstlichen Intelligenz zur multimodalen Verkehrssteuerung im urbanen Verkehr. Dazu wurden mittels KI-Verfahren neue Steuerungen entwickelt, angewendet und im bestehenden Verkehrssystem der Stadt Ingolstadt im Realbetrieb getestet. Zum Abschluss des Projekts tauschten sich im Rahmen des durch die IFG organisierten Abschlussevents am 11. Juni über 60 Teilnehmer – darunter die Mitglieder des Konsortiums, Unternehmen sowie Vertreter anderer Städte und Kommunen – zu den gewonnenen Erkenntnissen aus und eruierten gemeinsam mögliche Anknüpfungspotentiale.

Nach der Begrüßung durch Stadtbaurätin Ulrike Wittmann-Brand und THI-Präsident Prof. Walter Schober berichteten die Projektpartner aus Ihren jeweiligen Arbeitspaketen und präsentierten die Projektergebnisse in den Bereichen multimodale Optimierung der Verkehrssteuerung, Verkehrssicherheit sowie Datengenerierung mit stationärer und mobiler Sensorik. Zudem wurden Konzepte für die Mobilität der Zukunft und Folgeaktivitäten für das Projekt diskutiert, etwa KI-Algorithmen zur Verkehrslageschätzung, intelligente Ampelanlagen, die automatisierte Auswertung von drohnenbasierten Kameradaten oder Konzepte zur Datenverwertung und Verstetigung für das KIVI Testfeld.

Zum Abschluss konnten die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen innovative Ansätze zur Verkehrsoptimierung praxisnah erleben. So zeigten die Partner beispielsweise die Datenerfassung durch Kameras und LiDAR-Stationen und an einer intelligenten Ampelanlage konnte die Kommunikation mit der trafficpilot-App ausprobiert werden. Das in KIVI aufgebaute High Definition Testfeld soll für künftige Forschungsprojekte weiterverwendet werden.