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17.05.2026

Regenbogenfahne für Vielfalt und Toleranz

Stadt hisst die Fahne am Alten Rathaus: Die Stadt setzt auch dieses Jahr wieder ein starkes Zeichen für die Grundwerte der Stadtgesellschaft, für Akzeptanz und gegen Diskriminierung. Am Sonntag, 17. Mai soll die Regenbogenfahne anlässlich des Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) am Rathaus wehen. Gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten Barbara Deimel und vielen Engagierten erklärt sie mit diesem Zeichen: Jeder Mensch soll selbstbestimmt, gleichberechtigt, diskriminierungsfrei, gewaltfrei und frei von Hass und Hetze in Ingolstadt leben können. Unabhängig von der geschlechtlichen Identität und unabhängig von der sexuellen Orientierung. Die Stadt will sich gegen Ausgrenzung – und für ein gutes, vielfältiges und respektvolles Miteinander positionieren.

Barbara Deimel freut sich, dass die Stadt ihre Solidarität mit queeren Menschen bekundet. Ihr ist wichtig: „Wir sind eine moderne und vielfältige Stadt. Es wichtig, dass die Stadt und das Rathaus zeigen, dass queere Menschen rechtlich und tatsächlich zur Mitte der Gesellschaft gehören. Wir wollen Solidarität mit allen zeigen, die leider noch immer Ausgrenzung, Hass und Gewalt erleben müssen.“

Der Verein Queer Ingolstadt e.V. zeigt sich dankbar darüber, dass mit dem Hissen der Pride-Flagge ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt gesetzt wird. Dieses Engagement mache Mut und zeige, dass Ingolstadt für Offenheit und die Recht aller Menschen einstehe.

Vor fast 60 Jahren haben mit dem „Stonewall-Aufstand“ Menschen in New York den Mut aufgebracht, sich gegen Diskriminierung zu wehren. Es war die Geburtsstunde der weltweiten Pride-Bewegung. Barbara Deimel ist überzeugt, dass der Einsatz für die Rechte von queeren Menschen weiter wichtig sei, denn die aktuelle Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes (BKA) zeigt einen starken Anstieg queerfeindlicher Straftaten. Deimel ist überzeugt, dass die große Mehrheit der Menschen queere Menschen als gleichwertigen Teil der Gesellschaft akzeptiert. Doch die zunehmenden Einschüchterungsversuche und Angriffe auf queere Menschen müssen ernst genommen werden. Die Antwort müsse mehr Solidarität und ein besserer Schutz vor Diskriminierung und Gewalt sein, findet Deimel.