Amina bricht das Schweigen
Film zum Tag gegen weibliche Beschneidung
Zum internationalen Tag gegen weibliche Beschneidung zeigt pro familia Ingolstadt in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Ingolstadt in der vhs Ingolstadt die Dokumentation „Amina bricht das Schweigen“. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 4. Februar von 18.30 bis 21.15 Uhr statt.
Als Kind wurde Amina Sharif Mahamed in Somalia Opfer von Genitalverstümmelung. Heute lebt sie in Darmstadt und setzt sich engagiert für Aufklärung ein, um andere Frauen zu unterstützen und Mädchen vor diesem Schicksal zu bewahren. Für ihr ehrenamtliches Engagement erhielt sie eine Auszeichnung des Landes Hessen.
Im Anschluss an den Film ist ein Austausch geplant. Zudem werden Speisen aus afrikanischen Ländern angeboten.
In Ingolstadt und den umliegenden Landkreisen sind rund 1.550 Frauen und Mädchen von Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht. Das Präventionsprojekt von pro familia will betroffenen Frauen helfen und über Bildungsprojekte von Beschneidung bedrohte Mädchen schützen.
Regelmäßig treffen sich Frauen aus den Prävalenzländern zum Erfahrungsaustausch. Ausgebildete Sprach- und Kulturmittlerinnen stehen als Dolmetscherinnen zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen von pro familia Ingolstadt informieren und unterstützen Fachkräfte die beruflich mit betroffenen Migrantinnen zu tun haben.
Die Gleichstellungsbeauftragte Anja Assenbaum übernimmt gerne die Schirmherrschaft für die Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen weibliche Beschneidung und dankt pro familia Ingolstadt e.V. für ihr Engagement bei diesem wichtigen Thema und der vhs Ingolstadt-Eichstätt für die Unterstützung bei der Durchführung der Veranstaltung.
