Schule ist eingeweiht
Mittelschule Süd-Ost wurde offiziell übergeben
Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe und einer Feierstunde ist die inklusive Mittelschule Süd-Ost in der Asamstraße offiziell eingeweiht worden. Ab dem 1. August wird sie den Namen Marieluise-Fleißer-Mittelschule tragen.
Im Beisein von Ehrengästen sowie Schülerinnen und Schülern haben Bürgermeister Franz Wöhrl, Schulleiterin Birgit Skiba-Schimang sowie Robert Kürz von Schwinde Architekten das neue Schulhaus eingeweiht. Die kirchliche Segnung übernahmen der katholische Dekan Clemens Hergenröder und der evangelische Pfarrer Peter Plack.
Der Neubau ist für insgesamt 33 Klassen und zwei Partnerklassen des Caritas-Zentrums St. Vinzenz ausgelegt. Auf dem neuen Areal ist auch der offene Jugendtreff der Diakonie untergebracht, der bisher an der Lessingschule angesiedelt war. Bürgermeister Franz Wöhrl erinnerte in seiner Rede daran, dass im Zuge der Planungen für die Mittelschule Süd-Ost der gesamte Schulsprengel geändert worden sei, um andere Schulen im Stadtgebiet zu entlasten. Vor allem die Gebrüder-Asam-Mittelschule, die überbelegt war. Wöhrl betonte, dass bereits die Lessing-Mittelschule eine der ersten Profilschulen mit Inklusion in Oberbayern gewesen sei und dieses Konzept am neuen Standort fortgesetzt würde. Somit würden zwei Partnerklassen vom Caritaszentrum St. Vinzenz mit Heilpädagogischer Tagesstätte an der neuen Schule unterrichtet.
Eine Besonderheit der Schule ist das Lernhauskonzept. Dabei handelt es sich um ein Modell, bei dem eine Schule in mehrere kleine Einheiten – sogenannte Lernhäuser – aufgeteilt wird. Ein Lernhaus umfasst mehrere Klassen eines Jahrgangs oder einen gesamten Zug sowie die dazugehörigen Unterrichts- und Aufenthaltsräume. Fachräume sowie zentrale Funktionen wie Verwaltung, Verpflegung und Aula sind in separaten Clustern organisiert.
Die Baumaßnahme umfasst den Neubau der inklusiven Mittelschule sowie den Neubau eines Jugendtreffs. Baubeginn war im ersten Quartal 2022. Die Gesamtkosten lagen bei 62,8 Millionen Euro, dabei betrug die Fördersumme für das Schulgebäude rund 16,2 Millionen Euro und die Förderung für den Jugendtreff rund 0,3 Millionen Euro.
