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Bürgerbeteiligung zum Neubau der Kammerspiele

Ab 2018/2019 wird die Stadt Ingolstadt die Kammerspiele neu errichten. Der Neubau soll nach der Generalsanierung des Großen Hauses dauerhaft als zweite Produktions- und Spielstätte dienen und das derzeitige Kleine Haus in der alten Aula an der Berufsschule ersetzen. Im neuen Gebäudekomplex sollen die aktuell fehlenden und dringend benötigten Werkstätten und Probebühnen integriert werden.

Nach ihrer Fertigstellung (geplant bis 2020/21) werden die Kammerspiele während der anschließenden, umfangreichen Theatersanierung vorübergehend Ausweichspielstätte sein. Der Freistaat Bayern wird die Sanierungs- und Neubaumaßnahmen des Stadttheaters Ingolstadt mit einem Fördersatz von 75 Prozent unterstützen.

Die Stadt Ingolstadt wird den Planungsprozess um den Neubau der Kammerspiele mit diversen Veranstaltungen im Rahmen der Bürgerbeteiligung begleiten.

Veranstaltung zum Neubau der Kammerspiele

Was ist bis jetzt geschehen?
Was folgt als nächstes?
Wie läuft das Wettbewerbsverfahren ab?

Mit diesen Themen beschäftigt sich die Bürgerinformation zum weiteren Planungsverfahren für den Neubau der Kammerspiele.
Jeder Interessierte Bürger ist herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

Letztes Jahr fanden rund um den Ideenwettbewerb „Kammerspiele“ viele Diskussions- und Workshop-Veranstaltungen zum Stadttheater und den Optionen, die mit dem Ausbau des Theaterbetriebs an diesem Standort verbunden sind, statt. Jetzt wird der zweite Planungsschritt in Angriff genommen: Ende August soll der Realisierungswettbewerb für den Neubau der Kammerspiele als Ersatz für das Kleine Haus und die für den Theaterbetrieb benötigten zusätzlichen Werkstatträume starten. Auch für die Nutzung der neuen Kammerspiele als Ausweichspielstätte für das Große Haus während der Sanierung des Stadttheaters muss im Rahmen des Realisierungswettbewerbs ein Vorschlag erarbeitet werden. Ein EU-weites Bewerbungsverfahren für Planungsbüros, die an dem Wettbewerb teilnehmen wollen, läuft bereits. Der Stadtrat hat dafür in seiner Sitzung am 28. Juni bereits grünes Licht gegeben.

Über Einzelheiten des diesjährigen Planungsverfahrens können sich interessierte Bürger und Bürgerinnen am Dienstag, 24. Juli, ab 18 Uhr im Großen Haus des Stadttheaters informieren. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Noch bis Mitte August können zusätzliche Anregungen in die bis zur offiziellen Auslobung geheime Aufgabenstellung eingearbeitet werden, im Stadtrat wird das Thema zwei Tage später auf der Tagesordnung stehen.

Warum ein nicht öffentliches Verfahren zwingend ist, welche Büros zum Wettbewerb eingeladen werden und welche Projekt- und Beteiligungsschritte folgen sollen – auch das wird am 24. Juli erläutert.

Zeitlicher Ablauf Realisierungswettbewerb

  • EU-weites Bewerbungsverfahren: Abgabe bis 31. Juli 2018
  • Bewerbungsschluss für Planungsbüros: 31. Juli 2018
  • Preisrichtervorbesprechung: 20.Juli 2018
  • Behandlung im Stadtrat: 26.Juli.2018
  • Ausgabe Auslobungsunterlagen: Ende August 2018
  • Abgabe Wettbewerbsentwürfe: bis Mitte November 2018
  • Preisgerichtsitzung: 14. Dezember 2018
  • Ausstellung Wettbewerbsentwürfe: ab Mitte Januar 2019

Projektfortschritt Mai 2018

Nach der regen Beteiligung und den vielen positiven Stimmen in den verschiedenen Bürgerveranstaltungen Ende letzten Jahres, hat der Stadtrat im Februar 2018 als zweite Planungsstufe einen europaweiten Realisierungswettbewerb beschlossen.

Die Wettbewerbsvorbereitungen haben inzwischen begonnen und nach erneuter Vorlage im Stadtrat soll die Auslobung voraussichtlich im August erfolgen, sodass mit einer Entscheidung des Preisgerichts bis Jahresende 2018 zu rechnen ist.

Neben den vier Preisträgern des Ideenwettbewerbs, sollen weitere Büros zugeladen werden, die aufgrund ihrer bisherigen Arbeiten als besonders geeignet erscheinen. Zusätzlich können sich Büros über ein EU-weites Bewerbungsverfahren für die Teilnahme am Wettbewerb bewerben.

Wie bereits im Rahmen des Ideenwettbewerbs, wird auch die zweite Stufe von Bürgerbeteiligungen begleitet werden. Noch vor der Auslobung sollen sich die Bürger über die Rahmenbedingungen und das Verfahren informieren können. Weitere Veranstaltungen und eine Ausstellung der Arbeiten folgen, sobald die Wettbewerbsergebnisse vorliegen.

Projektfortschritt November 2017

Die erste Planungsstufe zum Bau der Kammerspiele – die städtebauliche Untersuchung der Standortfrage durch 15 eingeladene international renommierte Architekturbüros – ist abgeschlossen: Nach der Entscheidung des Preisgerichts für eine Siegergruppe wird die Stadt nun in einen ausführlichen Dialog mit der Bürgerschaft über die Entwürfe treten. Mehrere Veranstaltungen bieten das Planungsreferat und das Kulturreferat in Kooperation mit dem Stadttheater dazu an.

Mittwoch, 29. November, 19 Uhr, Foyer des Stadttheaters:

1. Bürgerforum – Eröffnung der Ausstellung aller Entwürfe
Öffnungszeiten: täglich bis 9. Dezember zu den Kassen- und Vorstellungszeiten

Donnerstag, 30. November, Montag, 4. Dezember, Mittwoch, 6. Dezember, Donnerstag, 7. Dezember:

Kostenlose Führungen durch die Ausstellung jeweils um 16:30 Uhr
Anmeldungen zu Gruppenführungen unter Telefon: 0841 305-2112.

Samstag, 9. Dezember, 15:00 Uhr, Foyer des Stadttheaters

2. Bürgerforum – Dialog zu den Wettbewerbsbeiträgen und Standortqualitäten

Im ersten Bürgerforum stellen am 29. November Mitglieder des Preisgerichts die Wettbewerbsarbeiten vor und erläutern die Empfehlungen der Jury. Bis zum 9. Dezember können dann im Rahmen der Ausstellung alle eingereichten Entwürfe genauer betrachtet und studiert werden, wo die Planungsbüros im Umfeld des Theaters den geeignetsten Standort für den Neubau der Kammerspiele und der dringend notwendigen Werkstatterweiterungen vorschlagen. Dabei haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Meinung zu den Entwürfen in der Ausstellung darzulegen. Wichtig ist dabei: es geht noch nicht darum, den besten Architekturentwurf zu finden, sondern den besten Standort.

Noch detaillierter informieren kann man sich bei vier Führungen durch die Schau, die das Stadtplanungsamt und Stadttheater während der zehntägigen Ausstellungszeit anbieten. Vereine, Institutionen und Gruppen können bei Bedarf zusätzlich Führungen buchen.

Die öffentliche Debatte mündet in ein zweites Bürgerforum am Samstag, 9. Dezember. Ab 15:00 Uhr bis voraussichtlich 19:00 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich in verschiedenen Themengruppen an der Diskussion über die Entwürfe und die unterschiedlichen Standortqualitäten zu beteiligen sowie aus Bürgersicht Anforderungen an Standorte zu formulieren.

Sollten Wettbewerbsergebnisse und Bürgerdialog ergeben, dass die Kammerspiele im Umfeld des Stadttheaters gebaut werden können, obliegt es dem Stadtrat, als zweite Planungsstufe einen europaweiten Realisierungswettbewerb für den Theaterneubau auszuloben.

  • Bürgerbeteiligung Kammerspiele
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  • Bürgerbeteiligung Kammerspiele
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Projektfortschritt Mai / Juni / Juli 2017

An drei Terminen in dieser Spielzeit veranstalten das Stadtplanungsamt und das Stadttheater Ingolstadt Podiumsdiskussionen zu ausgewählten Themen mit Fachleuten (Architekten, Stadtplaner, Theaterschaffende, Politiker) unter Einbeziehung der Bürgerschaft.
Drei Theaterleiter mit unterschiedlichen Erfahrungen tauschen sich aus: In Augsburg musste das Theater von heute auf morgen auf Veranlassung der Feuerwehr geschlossen werden. Welche Interimslösungen wurden gefunden und wie sieht die Planung und das Konzept für die Zukunft aus? In Nürnberg wurde erfolgreich ein neues Schauspielhaus gebaut. Wie sind die Erfahrungen während der Bauzeit und welche Anforderungen an ein Theater für das 21. Jahrhundert wurden realisiert? In Ingolstadt sehen die Planungen einen Neubau der Kammerspiele vor als langfristigen neuen Produktionsort und als Ersatz für das derzeitige Kleine Haus. Kurzfristig dient es als alternative Spielstätte für das Große Haus während der Generalsanierung des Stadttheaters. Welche Herausforderungen gilt es aus Sicht des Theaters zu meistern?

Sonntag, 21. Mai, 11 Uhr, Theaterfoyer

Theater im 21. Jahrhundert – vor und nach dem Neubau oder der Sanierung: Theaterleute tauschen sich aus.
Mit: Juliane Votteler, Intendantin Theater Augsburg; Klaus Kusenberg, Schauspieldirektor Staatstheater Nürnberg; Knut Weber, Intendant Stadttheater Ingolstadt

Sonntag, 25. Juni, 11 Uhr, Theaterfoyer

Theater / Das Haus, der Stadtraum und die Entwicklungschancen – ein Gespräch mit Architekten und Stadtplanern
Mit: André Bideau, Architekt Zürich/Harvard; Prof. Ueli Zbinden, Architekt, Zürich; Marianne Mang, Architektin, Ingolstadt; Prof. Mathias Pfeil, Generalkonservator, München (angefragt)
Moderation: Prof. Karin Schmid, Architektin; Markus Omasreiter, Architekt, München

Sonntag, 9. Juli, 11 Uhr, Theaterfoyer

Theater / Das Haus, Geschichten und Erkenntnisse – ein Gespräch mit Zeitzeugen
Mit: Peter Schnell, Alt-Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt; Prof. Friedrich Kraft, Journalist, Ingolstadt; Stefan Zwicky; Innenarchitekt, Zürich (angefragt)
Moderation: Prof. Karin Schmid, Architektin; Markus Omasreiter, Architekt, München

Projektstart Februar 2017

Stadtrat am 21. Februar

Der Stadtrat hat sich einstimmig für die Errichtung der Kammerspiele im Umfeld des Stadttheaters entschieden. Die Umsetzung und der genaue Standort sollen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geprüft werden.

Veranstaltung am 15. Februar

In der Auftaktveranstaltung der Bürgerbeteiligung zum Neubau der Kammerspiele wurden die Überlegungen der Stadt, die Kammerspiele im Umfeld des Stadttheaters neu zu errichten, dargelegt.
Darüber informierten Stadtbaurätin Renate Preßlein-Lehle, Kulturreferent Gabriel Engert und der Intendant des Stadttheaters Knut Weber die Bürgerinnen und Bürger und standen für Fragen zur Verfügung.