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Literatur

Als Schauplatz der Literatur hat Ingolstadt nicht nur durch die Erwähnung in Mary Shelleys Roman über Frankenstein, sondern auch durch das großartige Werk der Dramatikerin Marieluise Fleißer Berühmtheit erlangt.
Diese Rubrik veranschaulicht, dass es darüber hinaus noch viel mehr im Bereich der schreibenden Kunst zu bieten hat. 

25. Ingolstädter Literaturtage vom 12. April bis 6. Mai

2018 steht das 25-jährige Jubiläum der Ingolstädter Literaturtage an. Zugleich jährt sich die Veröffentlichung des Romans „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ der Britin Mary Shelley zum 200. Mal – ein besonderer Anlass, das wegweisende Werk zu würdigen, in dem Ingolstadt Schauplatz zentraler Kapitel ist.

Um Viktor Frankenstein und seine Kreatur ranken sich viele Geschichten und die Ingolstädter Literaturtage nähern sich dem aufregenden und vielschichtigen Stoff auf unterschiedliche Weise. Nicht nur der - ins Deutsche übersetzte- Original-Roman spielt eine Rolle („Frankenstein - Lange Lesenacht im Arzneipflanzengarten“, 5. Mai, ab 19 Uhr), sondern auch Lesungen von zeitgenössischen Autor*innen (Thomas von Steinaecker „ Die Verteidigung des Paradieses“, 12. April im Altstadttheater, Michael Wildenhain „Das Singen der Sirenen“ am 21. April in der Studiobühne Herzogskasten), die die Thematik in ihren Werken aufgegriffen haben. Außerdem hält Literaturwissenschaftler Dr. Thomas Kraft einen Fachvortrag dazu, wie Mary Shelleys Romanklassiker nicht nur das Genre Literatur, sondern auch die Musik beeinflusst hat („Im Meer aus Eis“, 23. April im Deutschen Medizinhistorischen Museum)

Darüber hinaus finden sich im Programm dieses Jahr zwei junge Autorinnen (Ronja von Rönne „Heute ist leider schlecht“ am 14. April in der Neuen Welt; Stefanie Sargnagel „Statusmeldungen“, 20. April im Bürgerhaus/Diagonal) und eine musikalische Lesung speziell für Kinder und Erwachsene („Sams“-Erfinder Paul Maar „Schiefe Märchen und schräge Geschichten“ am 13. April im Kulturzentrum neun). Ein weiteres Highlight ist die Lesung des Marieluise Fleißer-Preisträgers des Jahres 2017 Christoph Ransmayr „Cox oder Der Lauf der Zeit“ am 24. April, ebenfalls im Kulturzentrum neun.

Die lokale Autorenszene, insbesondere der Ingolstädter Autorenkreis und die Förderung junger Schreibinteressierter durch Poetry Slam Workshops und den Schanzer Schülerschreibwettbewerb behalten ihren Platz in der Veranstaltungsreihe.

Karten sind zwischen fünf und elf Euro im Vorverkauf bei den Buchhandlungen Hugendubel und Stiebert sowie beim Donaukurier-Ticketservice erhältlich.
Ein ausführliches Programmheft liegt an den bekannten Stellen aus.

>> Hier können Sie das Programm der 25. Ingolstädter Literaturtage herunterladen

Bibliotheken, Büchereien und literarische Gruppen

Schanzer Schülerschreibwettbewerb

Im Rahmen der Literaturtage findet jedes Jahr ein Schülerschreibwettbewerb in den Altersgruppen 4. bis 12. Klasse zu unterschiedlichen Themen statt.

Die Jury setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die allesamt dem Berufsfeld Literatur angehören. Dieses Jahr lautet das Thema: „Von Monstern, Vampiren und Gespenstern: 200 Jahre Frankenstein – Schauergeschichten zum Jubiläum“. Die Teilnahmefrist für die Einsendung kreativer Beiträge läuft bis Ende März 2018. Am 6. Mai werden die Sieger in der Stadtbücherei gekürt.