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Allgemeine Infos & FAQs

Hier finden Sie allgemeine Informationen, Fragen und Antworten zu den Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt.

FAQs zu den Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt

Ich bin neu nach Ingolstadt gezogen und suche einen Betreuungsplatz für mein/e Kind/er. Wie ist das Vorgehen?

Bitte wenden Sie sich an die Kita-Platzkoordination der Stadt Ingolstadt (Montag bis Freitag von 08:30 bis 14:00 Uhr):
Per Mail an kita-platzkoordination@ingolstadt.de
Per Telefon 0841/ 305-45607

Hilfreich ist eine Meldung circa drei Monate, bevor der Platz benötigt wird. Eine Vermittlung ist nur mit einer gültigen Ingolstädter Meldeadresse möglich.

Wann und wo soll ich mein Kind anmelden?

Die Kita-Leiterinnen organisieren die Platzvergabe nach pädagogischen und gruppendynamischen Gesichtspunkten eigenverantwortlich.
Die Anmeldung am Tag der offenen Tür ist direkt in den jeweiligen Einrichtungen möglich, ebenso in der darauffolgenden Anmeldewoche.

Ich habe ein behindertes Kind und suche einen Integrationsplatz. Wie ist das Vorgehen?

In einer Kindertagesstätte mit Integrationsplätzen werden Kinder mit Behinderungen oder drohenden Behinderungen gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung an einem Teil des Tages betreut und gefördert. Es gibt Angebote für Kinder im Vorschulalter in Krippen und Kindergärten. Das Kind wird während seines Aufenthalts heilpädagogisch gefördert. Der Bezirk Oberbayern finanziert 50 Fachdienststunden pro Jahr. Die Eltern müssen sich nicht an den Kosten beteiligen und nur die reguläre Besuchsgebühr für die Krippe oder den Kindergarten entrichten.
Kinder, die einen integrativen Hortplatz belegen, haben Anspruch auf zusätzlich 50 Fachdienststunden heilpädagogischer Förderung pro Jahr.
Der Bezirk Oberbayern finanziert die Fördermaßnahmen für Kinder mit (drohenden) geistigen und/oder körperlichen Behinderungen.
Für Schulkinder mit einer seelischen Behinderung ist der zuständige Kostenträger das Amt für Jugend und Familie.

Finanzielle Hilfen - Übernahme von Kita-Gebühren

Eltern, die in Ingolstadt wohnen und deren Kind oder deren Kinder eine Kindertageseinrichtung (Kindergarten, Hort, Kinderkrippe) besu­chen, haben An­spruch auf eine vollständige oder teilweise Übernahme der Gebühren der Tages­einrichtung, wenn den Eltern und dem Kind die Auf­bringung der Mittel nicht zuzu­muten ist.

Die Anträge auf Übernahme der Gebühren müssen im Amt für Kinderbetreuung und vorschulische Bildung, Harderstraße 17 im 3. Stock, eingereicht wer­den.

Buchstabenbereich A - D:
Telefon: 0841 305-45634, Zimmer 303
Buchstabenbereich E - J:
Telefon: 0841 305-45635, Zimmer 302
Buchstabenbereich K - Ph:
Telefon: 0841 305-45633, Zimmer 302
Buchstabenbereich Pi - Z:
Telefon: 0841 305-45632, Zimmer 303

Antrags­formulare gibt es in jedem Kindergarten, Hort bzw. jeder Kinder­krippe.

                                                                                                                                                                                    

Ferienschließzeiten (trägerübergreifend) des laufenden Kindergarten-/Schuljahres

Jeweils Ende Oktober/ Anfang November des neuen Kindergarten-/Schuljahres werden die Ferienschließzeiten aktualisiert.

Elternbefragung in Ingolstädter Kitas 2015 (trägerübergreifend)

Eltern bestätigen wiederholt die gute Arbeit mit der Note 2+

Das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Ingolstadt führte in Kooperation mit allen Ingolstädter Kindertageseinrichtungen und unter sozialwissenschaftlicher Begleitung des Institutes für Soziale und Kulturelle Arbeit Nürnberg (ISKA Institut) zum zweiten Mal nach 2011 eine gemeinsame Befragung der Eltern durch, deren Kinder Tageseinrichtungen in Ingolstadt besuchen.
Die Fragebögen wurden vom ISKA Institut erfasst und ausgewertet. Um eine Vergleichbarkeit zur Befragung von 2011 herzustellen, wurde nach Rücksprache mit den Trägervertretern der gleiche Fragebogen wie im Jahr 2011 verwendet.

Die Ergebnisse liegen nun in Form von Tabellenbänden vor, mit Vergleichszahlen zum Jahr 2011.
Zum einen gibt es einen Tabellenband mit den Ergebnissen für alle Einrichtungen und zum anderen einen Tabellenband für jede Einrichtung, der nur die auf die jeweilige Tagesstätte bezogenen Ergebnisse enthält. In dieser Ergebnisdarstellung ist auch jeweils der Durchschnitt der Gesamtergebnisse zu sehen. Den einrichtungsbezogenen Tabellenband erhält nur der jeweilige Träger.

Beteiligung

Von den 5498 Eltern, denen Fragebögen übergeben wurden, gaben 3581 befragte Eltern ihre Fragebögen zurück, was einer guten Rücklaufquote von 65 Prozent entspricht. Im Jahr 2011 lag die Rücklaufquote bei 68 Prozent. 

Wie gerne ist das Kind in der Einrichtung

Auf die Frage, wie gerne das Kind in die Einrichtung geht, antworteten wie im Jahr 2011 wieder fast 90 Prozent „gern“ oder „sehr gern“. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 1,6 ergibt die Rückmeldung der Eltern eine 2+.

Information über die Situation des Kindes

Über 80 Prozent der Eltern mit einer durchschnittlichen Benotung von 1,9 fühlen sich „gut“ bis „sehr gut“ darüber informiert, wie es dem Kind in der Einrichtung geht.

Erziehungsziele

Auch die Umsetzung der Bildungsziele von Unterstützung/Erlernen der Selbstständigkeit über die Bewegungserziehung bis hin zum Übergang von der Kinderkrippe in den Kindergarten oder dem Kindergarten in die Schule bewerten die Eltern mit „Noten“ zwischen 1,6 und 2,0. Am besten schneidet aus Sicht der Eltern die Erziehung zur Selbstständigkeit ab und am schlechtesten – soweit man bei 2,0 von schlecht reden kann – die Medienerziehung.
Insgesamt bewerten die Eltern das Erreichen der Erziehungsziele positiv, wie bereits im Jahr 2011. Eine weitere Steigerung der Zufriedenheit ist im Bereich der Förderung der persönlichen Entwicklung und in der religiösen/ethischen Bildung zu vermerken. Nachbesserungsbedarf sehen die Eltern hingegen bei der gesundheitlichen Erziehung (z. B. gesunde Ernährung, Zähneputzen).  

Information der Eltern und Zusammenarbeit mit den Eltern

Auch bezüglich der Information der Eltern werden „Noten“ zwischen 1,6 und 2,0 vergeben. Im Vergleich zu 2011 ist bei den Eltern der Wunsch nach Einbindung und Informationen über Aktivitäten der Einrichtung oder Entwicklung ihres Kindes gestiegen.

Mitwirkung der Eltern

Die Mitwirkungsmöglichkeiten der Eltern in den Einrichtungen werden insgesamt mit einer Note von 1,8 bewertet.  

Ausstattung der Einrichtung

Die Raumausstattung, die Außenanlage und das Lern- und Spielmaterial werden ebenfalls mit Noten zwischen 1,6 und 1,7 bewertet. Im Bereich Raumausstattung und Außenanlage kann ein leichtes Plus zum Jahr 2011 verbucht werden. Die hochwertige und umfassende Ausstattung wird hier von den Eltern gewürdigt.  

Öffnungs- und Schließzeiten sowie Ferienregelungen

Zwischen 81 und 94 Prozent der Eltern sind mit den Öffnungszeiten, den Bring- und Abholzeiten, der Flexibilität der Zeitbuchung sowie den Ferienzeitregelungen/Schließzeiten „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ (am höchsten: Öffnungs- und Bringzeiten, am niedrigsten: Ferienregelung).
Während das Gros der Eltern mit den Öffnungszeiten kein Problem hat gibt es durchaus Eltern, bei denen die Öffnungszeiten insbesondere in den Ferien Probleme verursachen. Immerhin nutzen 22 Prozent andere Betreuungsangebote und melden 30 Prozent zusätzlichen Betreuungsbedarf aus beruflichen Gründen in den Ferienzeiten an. Der Betreuungsbedarf während der Ferienzeiten hat seit 2011 zugenommen (Steigerung von drei Prozent).

Elternbeiträge

Die Höhe des Elternbeitrages ist für zwei Drittel der Elternschaft gerechtfertigt und wurde ähnlich wie 2011 mit 2,8 bewertet.  

Gesamtbewertung

Die Atmosphäre der Einrichtung wird von den Eltern mit 1,6, die pädagogische Arbeit und die Einrichtung insgesamt mit 1,7 bewertet. Diese Ergebnisse sind zu 2011 auf sehr hohem positivem Niveau annähernd gleichgeblieben, bei der Atmosphäre der Einrichtung haben sie sich sogar leicht verbessert.
 
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Eltern den Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt mit einer 2+ wieder ein gutes Zeugnis ausgestellt haben.
Verbesserungspotentiale gibt es bei einzelnen Einrichtungen. Bezüglich der Bedarfe berufstätiger Eltern gibt es noch Anpassungsbedarf, vor allem während der Ferienzeiten.
In der vergleichenden Gesamtauswertung von 2011 und 2015 zeigt sich bei den Eltern insgesamt ein steigendes Interesse an der pädagogischen Arbeit der Kindertageseinrichtung gesamt und auf das jeweilige Kind bezogen.