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Kita Am Nordpark

In der städtischen Kita Am Nordpark werden 68 Kinder von null bis sechs Jahren in einer Krippen- und zwei Kindergartengruppen betreut.

Die Kita liegt in idyllischer Lage im Nordosten von Ingolstadt, zum einen mit optimaler Verkehrsanbindung und zum anderen in grüner Umgebung direkt am Nordpark, der für Spaziergänge genutzt wird.

 

Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit ist von 07:00 bis 09:00 Uhr.

Die Abholzeit richtet sich nach der Stundenbuchung.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten

Tag/Zeitraum Grund der Schließung
Fr., 02.11.2018 Brückentag

Mo., 24.12.2018 bis

Fr., 04.01.2019

Weihnachten

Mo., 15.04. bis

Do., 18.04.2019

Ostern

Mi., 19.06. bis

Fr., 21.06.2019

Pfingsten

Mo., 19.08. bis

Fr., 06.09.2019

Sommerferien

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Während der Sommerferien hat immer mindestens eine städtische Kindertageseinrichtung geöffnet, so dass Kindergartenkinder (ausgenommen Krippenkinder) bei Bedarf in einer anderen städtischen Kita betreut werden können.

Tagesablauf

Vormittag

Bringzeit

Eine aufmerksame Begrüßung der Kinder und deren Familien sowie die zugewandte Gestaltung des Übergangs von Familie in die Kita, leiten den Tag für das Kind ein.

Gleitende Brotzeit

Die Mahlzeit findet in einer wertschätzenden Atmosphäre statt und die individuellen Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt.

Morgenkreis in den Stammgruppen

Der Morgenkreis fördert das Zugehörigkeitsgefühl und bietet Orientierung. Lieder, Geschichten, Spiele und Gespräche über den Verlauf des Tages, über die Ideen und Themen der Kinder, finden statt.

Freie Lern- und Spielzeit

Die Pädagogen/-innen beobachten aufmerksam und feinfühlig die Spielsituationen und lassen sich aktiv von den Kindern in ihr Spiel einbinden. Auf der Basis dieser Beobachtungen setzt die Fachkraft Impulse zu weiteren Entwicklungsschritten.

Gezielte Aktivitäten

Lerninhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und fokussieren unterschiedliche Bildungsbereiche, wie z. B. Schulvorbereitung oder Bewegung. Die Pädagogen/-innen motivieren und begleiten.

Projektarbeit

Der Fokus liegt auf den Fragen der Kinder. Pädagogen/-innen greifen die Interessen der Kinder auf, geben Impulse und ermutigen dadurch weiter an einem Thema zu forschen. Ein Projekt entsteht.

Gartenzeit und Spaziergänge

Aktivitäten außerhalb der Kita geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und die Umwelt zu erweitern. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung der Kinder bedeutsam. Der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes wird viel Raum gegeben.

Begleitung der Körperpflege

Die Körperpflege und das Wickeln der Kinder finden in liebevollem Umgang statt und werden begleitet von einer respektvollen Haltung und sprachlichem Dialog.

Mittagszeit

Gemeinsames Mittagessen

Mahlzeiten bieten den Kindern die Möglichkeit zur Begegnung und zur Bildung. Eine angenehme Atmosphäre bei Tisch entsteht, wenn Kinder selbstbestimmt für sich und für die Tischgemeinschaft agieren können.

Ruhe- / Schlafenszeit

Eine Ruhezeit ist für die Entwicklung der Kinder unabdingbar. Ruheinseln und feste Schlaforte bieten Antworten für die individuellen Bedürfnisse der Kinder. In dieser Zeit ist eine Abholung nicht sinnvoll.

Begleitung der Körperpflege*

Nachmittag

Freie Lern- und Spielzeit / Gezielte Aktivitäten / Projektarbeit / Gartenzeit und Spaziergänge / Gemeinsame Brotzeit / Begleitung der Körperpflege*

* wie beschrieben

Abholzeit je nach Buchung

Ein kurzer Austausch zwischen Erzieherin, Kind und Abholberechtigten gibt die Möglichkeit Wichtiges zu übermitteln.

Team

Das Team der Kindertageseinrichtung setzt sich, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, zusammen aus einer Leitung, einer stellvertretenden Leitung, pädagogischen Fachkräften, pädagogischen Ergänzungskräften sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Räumlichkeiten

In der Kita Am Nordpark gibt es drei Gruppen, die auf verschiedenen Ebenen im Haus untergebracht sind. Die Krippengruppe befindet sich im Erdgeschoss. Eine Kindergartengruppe hat ihren Gruppenraum in der oberen Etage, die zweite Kindergartengruppe in der unteren Etage des Hauses.

Jedem Gruppenraum sind ein Materialraum sowie ein Intensivraum angegliedert. Die Gestaltung der Räume wird je nach Bedürfnissen und Interessen gemeinsam mit den Kindern angepasst. Die Kindergartenkinder können im jeweiligen Schlafraum nach dem Mittagessen, das in den Gruppen eingenommen wird, zur Ruhe kommen.
Der Krippengruppe sind ein Wickelraum und ein Schlafraum angegliedert.

Zusätzlich verfügt die Kita über eine Turnhalle mit Materialraum, einen Flurbereich mit verschiedenen Spielmöglichkeiten und zwei Sanitärbereiche. 

Außenanlage

Der Garten erstreckt sich über zwei Ebenen. Ein Krippengarten ermöglicht den jüngeren Kindern ein überschaubares Ankommen während der Eingewöhnungszeit.
Neben der natürlich gestalteten Gartenanlage mit Hügeln, Bäumen und Sträuchern stehen den Kindern auch Sandkästen mit einer Matschanlage, Klettermöglichkeiten, Schaukeln, Wippen, ein Rutschenturm für Krippenkinder sowie Fahrzeuge für die verschiedenen Altersgruppen zur Verfügung. Jeder Garten ist mit altersgerechtem Spielmaterial ausgestattet.

Der angrenzende Nordpark und die öffentlichen Spielplätze in der Umgebung werden für Spaziergänge und Entdeckungstouren genutzt.

Die gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel wird für Ausflüge im Stadtgebiet, z. B. Innenstadt, Klenzepark, Stadttheater, Bauerngerätemuseum, Museum für Konkrete Kunst, Bauernhofbesuche, u.v.m. genutzt.

Kooperation & Vernetzung

Zusammenarbeit mit der Schule

Die Kindertageseinrichtung pflegt einen engen Kontakt zur Grundschule im Stadtteil.
Die Kooperationspartner der Einrichtung besprechen gemeinsame Aktivitäten, die den Übergang für die Vorschulkinder erleichtern sollen. Erzieher/-innen und Grundschullehrer/-innen tauschen sich regelmäßig aus, die Einwilligung der Eltern vorausgesetzt.
Der Seh- und Hörtest und die Vorschuluntersuchung durch das städtische Gesundheitsamt finden jährlich in der Kindertageseinrichtung statt.

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit mobilen Fachdiensten, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Ärzten zusammengearbeitet.

Kontakte im Umfeld

Die Kindertageseinrichtung Am Nordpark ist eng mit der Grundschule An der Pestalozzistraße und der Grundschule Gotthold-Ephraim-Lessing vernetzt.

Die städtische Simon-Mayr-Sing- und Musikschule bietet als externer Anbieter „Musikalische Frühförderung“ in den Räumen der Kita an.

Zudem besteht ein enger Kontakt zu folgenden Einrichtungen:

  • Stadtbücherei
  • Stadttheater

Essen & Trinken

Frühstück

Die Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit. Milch für Müsli steht den Kindern täglich zur Verfügung.

Jeden Donnerstag bereiten die Gruppen ein gesundes Frühstück gemeinsam zu. Die benötigten Lebensmittel werden vorab von den Kindern ausgewählt und entweder gemeinsam mit der Gruppe eingekauft oder nach Absprache von den Eltern abwechselnd mitgebracht.

Mittagessen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

Die Kinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit.

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden. In den Wintermonaten wird zusätzlich ungesüßter Tee angeboten.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Über den Tag verteilt essen die Kinder zu den meisten Mahlzeiten entweder frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte.

Pädagogische Konzeption

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B.Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der UN Kinderrechtskonvention (1989) und der UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mit gestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu, eine in Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen, anregende Umgebung die eine gute Voraussetzung für Lernen und Entwicklung darstellt. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre kann sich das Kind seinem individuellen Stand entsprechend entwickeln.

Partizipation (Teilhabe, Mitbestimmung, nicht Ausgrenzung Einzelner) bedeutet für uns, die Kinder aktiv am Kita-Alltag zu beteiligen. Ihre Ideen, Vorstellungen und Wünsche wahr- und ernst zu nehmen. Uns ist es wichtig, Aushandlungsprozesse mit den Kindern zu gestalten, sowie ihnen altersgemäße Mitwirkung und Verantwortung zu ermöglichen. Wir vertrauen darauf, dass die Kinder sehr gut für ihre Belange und Wünsche einstehen  und in Konfliktsituationen selbst gute Ideen entwickeln können. Die Kinder sehen wir als kompetente Akteure der eigenen Entwicklung. Wir akzeptieren das Kind als gleichwertigen und aktiven Partner. Wir sind für die Kinder Ansprechpartner*in, Moderator*in und Unterstützer*in.

Die Kinder erfahren dadurch, dass sie wertgeschätzt werden, ihre Meinungen und Einstellungen Gehör finden und dass ihre Ideen wertvoll sind. Sie erleben, dass sie Konflikte und Probleme selbst bewältigen und lösen können. Sie können ihre Gefühle zulassen und bewusst wahrnehmen. Sie erleben sich als kompetent und können Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln. All dies sind Fähigkeiten, die sie in ihrem weiteren Leben brauchen und die nur durch ein  bewusst wahrnehmendes, begleitendes und wertschätzendes Umfeld erworben werden können.

Die Eingewöhnungszeit

Mit der Aufnahme in eine Kindertageseinrichtung hält sich ein Kind oft zum ersten Mal ohne seine Eltern in einer neuen Umgebung auf. Das Kind verbringt künftig einen bedeutsamen Teil seines Alltags in der Kindertageseinrichtung und für die Eltern ist dies vielleicht der erste Kontakt mit einer Institution, der sie Ihr Kind anvertrauen.

Neue Erfahrungen sammeln, Beziehungen zu anderen Kindern und Erwachsenen knüpfen und seinen Platz in der Gruppe finden - in diesen Herausforderungen liegen bereichernde und entwicklungsfördernde Möglichkeiten für ein Kind.

Damit der Übergang Familie - Kita gut gelingt, braucht das Kind eine Atmosphäre von Sicherheit, Vertrauen und Akzeptanz. Der gelingende und vom Kind positiv erlebte Start in die neue Lebensphase ist die Basis für das dauerhafte Wohlbefinden des Kindes in der Einrichtung und der Erfolg der pädagogischen Arbeit.

Bei der Aufnahme eines Kindes wird zwischen den Eltern und der Kindertageseinrichtung ein Betreuungsvertrag geschlossen. Dieser dient als Grundlage einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Im Gespräch erhalten die Eltern grundsätzliche Informationen über die Kita, den ersten Krippentag und die Eingewöhnungszeit. Auch wird über den bisherigen Tagesablauf des Kindes, Gewohnheiten und Rituale gesprochen. Am Informationselternabend für neue Familien erhalten Sie eine Broschüre über alle Abläufe in der Kita, die Tagesstruktur, sowie eine genaue Beschreibung des Berliner- und Münchener Modells, sodass Sie für den Kita Start Ihres Kindes bestens Vorbereitet sind.

Eingewöhnung in die Krippe

Der Übergang von zu Hause in die Krippe kann für Kinder eine große Herausforderung bedeuten, bei welcher es lernt, sich an eine fremde Umgebung, neue Erwachsene und Kinder zu gewöhnen. Im Krippenalter spielt der Aufbau der Bindungsfähigkeit eine große Rolle. Ist der Aufbau der ersten tragfähigen Bindung zu den Bezugspersonen ( in der Regel die Eltern ) gut gelungen, hat das Kind die Fähigkeit erworben,  Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und zu halten.

Mit dem Eintritt in die Krippe wird es zu dem Betreuungspersonal eine Beziehung aufbauen. Krippenkinder sind in der Lage diese Aufgabe zu meistern und brauchen dazu eine ihm vertraute Person (meist Mutter oder Vater), welche das Kind während dieser sensiblen Zeitbehutsam begleitet und ihm einen sicheren Rückzugsort bietet; einen sicheren Hafen, den das Kind ansteuern kann um langsam an Sicherheit zu gewinnen und ein Gefühl zu bekommen, für diese neue, fremde Situation. Zunächst bietet der begleitende Elternteil Trost und Schutz. Erst allmählich beginnt die Trennung. Das Kind sucht sich einen weiteren Vertrauten aus dem Kreis der pädagogischen Kräfte und kann schon bald ohne die Eltern am Gruppengeschehen teilhaben.  Auch die Eltern müssen sich an die neue Situation gewöhnen. Die schrittweise Eingewöhnung nach dem Berliner Modell, bietet allen Beteiligten ausreichend Zeit Fragen zu stellen, Antworten zu bekommen und sich gegenseitig kennen zu lernen.

Eingewöhnung in den Kindergarten

Bei der Eingewöhnung in den Kindergarten orientieren wir uns am Münchner Modell. Dabei wird eine schrittweise, schonende Eingewöhnung angestrebt. Da die Eingewöhnung der Grundstein unserer erziehungspartnerschaftlichen Zusammenarbeit ist, nehmen wir uns zur Eingewöhnung Ihres Kindes individuell so viel Zeit, wie es braucht, um sich im Kita-Alltag wohl und sicher zu fühlen. 

Angebote vor dem Eintritt in den Kindergarten / Krippe

  • Tag der offenen Tür
  • Informationsveranstaltung
  • Aufnahmegespräch mit Abschluss des Betreuungsvertrages
  • Persönliche Ansprechpartner* in der Kita
  • Schriftliches Informationsmaterial zum Thema Eingewöhnung

Angebote bei Eintritt in den Kindergarten / Krippe

  • Die Eltern begleiten ihr Kind während der Eingewöhnungszeit und sind aktiv beteiligt. Die Kinder sollen im Beisein einer Bezugsperson das Betreuungspersonal und die Einrichtung kennen lernen. Die Dauer dieser Phase richtet sich nach den Bedürfnissen des Kindes.
  • Gestaffelte Aufnahme, d.h. die neuen Kinder werden nacheinander aufgenommen, damit ausreichend Zeit ist, sich um das einzelne Kind und seine Eltern zu kümmern
  • Während der Eingewöhnungszeit findet ein intensiver Austausch mit den Eltern statt
  • Die Mitarbeiterinnen beobachten und nehmen die Bedürfnisse der neuen Kinder wahr, gehen individuell auf jedes Kind entsprechend zu
  • Eltern erhalten schriftliches Informationsmaterial
  • Sicherheit und Orientierung erhält das Kind durch Lieder, Geschichten, Spiele zum Thema Eingewöhnung
  • Die Eingewöhnungsphase ist abgeschlossen wenn das Kind leicht Abschiednehmen kann, den Tagesablauf und die Gruppenregeln kennt und interessiert am Gruppengeschehen teilnehmen kann

Nach Abschluss der Eingewöhnungsphase findet ein Elterngespräch statt.

Vom Kindergarten in die Schule

Der Wechsel in die Schule ist eine weitere herausfordernde Aufgabe für das Kind und für die Eltern. Die Kinder sind in der Regel hoch motiviert, dennoch geht dieser Übergang auch mit Unsicherheiten einher. Ziel ist es diesen Übergang für das Kind erfolgreich zu gestalten, die Veränderung bzw. den Verlust bestehender Beziehungen verarbeiten und neue Beziehungen aufbauen zu können.

Unsere Aktionsbereiche hierzu sind:

  • Vorschularbeit: Ab dem Zeitpunkt der Aufnahme in unseren Kindergarten bis zum Schuleintritt bereiten wir das Kind auf die Schule vor. Dabei beachten wir den individuellen Entwicklungsstand des Kindes. Alle Kinder sind demnach „Vorschulkinder“. Im Jahr vor Schuleintritt findet eine spezielle Bildungsarbeit statt, die besonders schulnahe Kompetenzen fördert wie z. B. Kommunikationsfähigkeit, Problemlösungsfertigkeiten, positive Einstellung zum Lernen, Selbstvertrauen, Sprachentwicklung, mathematische Grundkompetenzen, Selbständigkeit und umfassende motorische Kompetenzen.
  • Einwilligung der Eltern zum Austausch mit der Schule
  • Lernen im Projekt
  • Hören, Lauschen, Lernen
  • Ausflüge z. B. Theaterbesuch
  • Gerolfinger Verkehrsgarten
  • Gezielte Sprachförderung, Vorkurs Deutsch
  • Schultütenbasteln
  • Schulbesuche
  • Schuleingangsscreening durch das Gesundheitsamt
  • Elterngespräch zum Schwerpunkt: Schuleintritt
  • Informationselternabend zum Thema: Schulreife

Beteiligung der Vorschulkinder an der Planung der Vorschulzeit Vorschulverabschiedung

Pädagogischer Schwerpunkt

Sprachbildung

„Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, sowie für eine Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben.“

In unserer Kindertageseinrichtung leben Kinder unterschiedlicher Herkunftskulturen zusammen. Interkulturelle Situationen und Begegnungen zwischen Kindern und Erwachsenen finden täglich und selbstverständlich statt. Es gehört zu unseren Aufgaben, das interkulturelle Zusammenleben als wechselseitiges Lernen aller Kulturen aktiv zu unterstützen. Vor allem die Muttersprache spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Sie ist für Kinder sehr wichtig, es ist ihre Erstsprache, die Sprache, mit der sie sich identifizieren und die zu Hause gesprochen wird. Die Kinder lernen diese wichtige Sprache wertzuschätzen. Daher sind in unserer Kita alle Sprachen herzlich willkommen und wir versuchen diese in den Kita-Alltag zu integrieren. Wenn die Kinder sicher in ihrer Muttersprache sind, gelingt es ihnen leichter, eine Zweitsprache zu erlernen.

Für alle Kinder ist das Thema Sprachentwicklung  ein lebenslanger Prozess, der nicht mit drei oder vier Jahren abgeschlossen ist. Uns ist es wichtig, jeder Sprache wertschätzend gegenüberzutreten und somit wird man in unserer Kita viele Sprachen hören und erleben.

Unterschiedliche Formen, miteinander in Kontakt zu treten, sind  im Alltag allgegenwärtig. Verständigung findet anfangs mit Händen und Füßen statt. In der Krippe wird lange Zeit nonverbal kommuniziert, die Kinder teilen uns ihre Bedürfnisse durch Mimik und Gestik mit. Auch Kinder mit einer anderen Muttersprache bedienen sich anfangs dieser Form der Kommunikation.

Diese Situation fordert uns dazu heraus, unterschiedliche pädagogische Konzepte und Methoden  anzuwenden, um den Kindern die Sprache zu entlocken und sie dazu anzuregen, Freude am Sprechen zu entwickeln. Es geht nicht darum, wie das Kind etwas sagt, sondern darum, dass es etwas sagt.

Sprachentwicklung findet in allen Alltagsituationen und bei allen Angeboten für jedes Kind statt. Der wichtigste Punkt hierbei ist uns, den Kindern Partizipation zu ermöglichen. Die Kinder haben die Möglichkeit sich aktiv an ihrem Alltag zu beteiligen, Entscheidungen mitzutreffen, Wünsche und Ideen zu äußern und eigene Vorstellungen zu realisieren. Bei all diesen Tätigkeiten findet Sprachentwicklung statt. Die Kinder brauchen eine Sprache, die verstanden wird, um ihre Wünsche mitzuteilen, ihre Ideen einzubringen, Entscheidungen zu treffen, Diskussionen zu führen und in Konfliktsituationen Lösungen zu finden.

Nur dadurch werden sie angeregt, sich mitzuteilen, sich verständlich zu machen, zu reden. Die Kinder haben somit ausreichend Gelegenheiten, Sprache zu entwickeln und zu benutzen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, Beziehung zum Kind aufzubauen, das Kind wahrzunehmen und die Absichten des Kindes zu verstehen.

Umsetzung im pädagogischen Alltag:

  • Partizipation
  • Über Gefühle sprechen
  • Konflikte aushalten und selbst lösen
  • Offenes Raumkonzept und gruppenübergreifendes Lernen,
  • Beteiligung und Planung an allen, die Kinder betreffenden Angelegenheiten
  • Rituale, Gesprächskreise, Kinderkonferenzen, Kinderrat
  • Beschwerdeverfahren und Kindersprechstunde
  • Gemeinsame Feste erleben
  • Übertragung von Aufgaben
  • Verantwortung für sich und andere übernehmen
  • Achtung aller Religionen und Kulturen
  • Das Fachpersonal ist sich seiner Vorbildfunktion bewusst
  • Das Fachpersonal moderiert die Lern,- Prozesse für die Kinder

Das Fachpersonal arbeitet mit einer „Dialogischen Grundhaltung“

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Kinder sind darauf angewiesen, vertrauensbildende Grunderfahrungen zu erleben. Eine erzieherische Grundhaltung, die durch Echtheit, Wertschätzung und Einfühlungsvermögen geprägt ist, gibt den Kindern Handlungssicherheit. Gegenseitiges Vertrauen stärkt die Kinder für die Übernahme von Verantwortung. Die Art und Intensität zwischenmenschlicher Beziehungen prägen das Selbstbild eines Kindes und sein Bild von der Welt.

Sinnhafte Erfahrungen fordern die Kinder heraus, über diese zu berichten. Die Kinder werden dadurch angeregt, ihre gesammelten Eindrücke mitzuteilen und zum Ausdruck zu bringen. Erlebnisse bieten den Kindern die Möglichkeit, Geschichten zu erzählen, eigene Gefühle in Worte zu fassen und Handlungsabläufe wieder zu geben.

Sprach- und medienkompetente Kinder

Es ist wichtig, als erwachsenes Sprachvorbild die Sprache sehr achtsam zu nutzen und den Kindern eigene Handlungen zu erklären und Handlungen der Kinder sprachlich zu beschreiben und zu begleiten. Auf Fragen der Kinder antworten wir wertschätzend, um den Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Die Kinder entwickeln ein Gespür für Grammatik und lernen diese entwicklungsgemäß anzuwenden. Medienkompetenz ist heute unabdingbar,  um am kulturellen und sozialen Leben teilnehmen zu können bzw. diese mitzugestalten.

Umsetzung im pädagogischen Alltag:

  • Themenbezogene Nutzung von Video, DVD, Internet, Diktiergerät, Kamera
  • Gespräche über die Inhalte der Fernsehsendungen, welche die Kinder Zuhause anschauen und gegebenenfalls Aufarbeitung des Gesehenen
  • Nutzung von Lexika
  • Besuche der Stadtbibliothek
  • Nutzung des Internet
  • Nutzung von CD-Player
  • Theaterpädagogik

Fragende und forschende Kinder

Kinder zeigen ein hohes Interesse an Alltagsphänomenen der belebten und unbelebten Natur und der Technik. Sie sind bestrebt nachzuforschen und herauszufinden wie die Dinge funktionieren. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Grundwissen über die Zusammenhänge der verschiedenen Elemente ist dafür Voraussetzung.

Umsetzung im pädagogischen Alltag:

  • Experimente zu den verschiedenen Elementen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten z. B. mit Wasser, Magnetismus
  • Jahreszeitorientierte Lernangebote z. B. Blätter sammeln, sortieren, benennen und natürliche Vorgänge kennen lernen, Gespräche über das Wetter
  • Bilderbuchbetrachtungen, Lieder, Spiele zum Thema
  • Einsatz von Naturmaterialien

Regelmäßiger Einsatz von Schulungsmaterial (MINT, Leuchtpol, Haus der kleinen Forscher)

Künstlerisch aktive Kinder

Durch die Auseinandersetzung mit Kunst und Musik haben die Kinder die Möglichkeit ihr kreatives Potential zu entfalten. Es ist neben der Sprache ein weiteres wichtiges Ausdrucksmittel. Die Kinder lernen, eigene Bedürfnisse und Gefühle zum Beispiel durch malen oder musizieren auszudrücken. Über die Musik treten sie mit anderen Kindern in Kontakt. Sie kommen über die Musik zur Ruhe oder zur Bewegung. Das gemeinsame Musizieren stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe.

Umsetzung im pädagogischen Alltag:

  • Die verschiedenen Ausdruckmittel der Kunst kennen lernen
  • Gemeinschaftsarbeiten an einem Kunstwerk
  • Theateraufführungen besuchen
  • Besuch des Museum für konkrete Kunst
  • Teilnahme an diversen Workshops z. B. Töpferwerkstatt
  • Singen in der Gruppe Turnen mit Musik

Starke Kinder

Das Kind soll lernen selbstbestimmt Verantwortung für sein eigenes Wohlergehen, seinem Körper und seiner Gesundheit zu übernehmen.

Bewegung hat in der Entwicklung von Kindern einen besonderen Stellenwert. Sie haben von Beginn ihres Lebens ein natürliches Bedürfnis nach Bewegung. Lernen in der Bewegung und durch die Bewegung heißt Lernen mit allen Sinnen.

Umsetzung im pädagogischen Alltag:

  • Turnangebote, Bewegungsbaustelle in der freien Spiel-und Lernzeit
  • Turnen als gezieltes Lernangebot
  • Spaziergänge
  • Täglicher Gartenaufenthalt bei (fast) jedem Wetter
  • Tanzen
  • Psychomotorik
  • Die Getränke stehen für die Kinder bereit, sie bedienen sich nach ihren Bedürfnissen.
  • Die Kindergartenkinder entscheiden selbständig darüber, wie sie sich im Außengelände kleiden.
  • Die Kinder haben das Recht selbst zu entscheiden ob, was und wie viel sie essen.
  • Gemeinsam achten wir auf ein angemessenes Hygieneverhalten z. B. Hände waschen vor und nach dem Essen.
  • Jährlicher Zahnarztbesuch
  • Abwechslungsreiche, gesunde Mahlzeiten, täglich frisches Obst
  • Einmal in der Woche „Gesundes Frühstück“
  • Hauswirtschaftliche Angebote (Gemeinsames Kochen, Backen)
  • Kinderkonferenz zum Thema „Mittagessen“ (Die Kinder entwickeln den wöchentlichen Speiseplan)
  • Wochenmarktbesuche, Einkäufe begleiten

Aspekte speziell für die Krippenkinder:

  • Da das Anziehen der Kinder unterschiedlich schnell  stattfindet, gehen die Kinder  selbständig in den Krippengarten.
  • Das Treppensteigen wird mit den Krippenkindern bewusst geübt,  sobald sie dies beherrschen, bewegen sich die Kinder im gesamten Haus z. B. nehmen sie an der Brotzeitsituation der Kindergartenkinder teil.
  • Der Gruppenraum gibt Platz für Bewegung und Umgestaltung.
  • Regelmäßige und ausreichend Pflege- und Wickelzeiten für die Krippenkinder. Die Kinder werden auf Pflegemaßnahmen vorbereitet.
  • In Absprache mit den Eltern und erst auf Signale des Kindes hin, beginnen wir mit der Sauberkeitserziehung.
  • Das Kind bestimmt den Zeitraum der Sauberkeitserziehung, jedes Kind hat sein  individuelles Tempo.
  • Die Kinder werden bei den Toilettengängen begleitet, sie erhalten Hilfe zur Selbstständigkeit.
  • Auch die hygienischen Aspekte wie z. B. das Hände waschen, werden mit einbezogen.
  • Krippenkinder kennen am Wickeltisch ihre Schublade, können durch Benutzung einer Treppe den Wickeltisch selbst hinaufsteigen.
  • Wir unterstützen die Kinder im selbständigen schöpfen des Essens und geben ihnen die Lernchance ihre Mahlzeit selbst zusammen zu stellen und nachzuspüren wann sie satt sind.

Beteiligung der Kinder

Teilhabe ermöglicht den Kindern, sich aktiv an der Ausgestaltung ihres Kita-Alltags zu beteiligen. Je mehr die Kinder beteiligt werden, desto mehr sprechen sie. Sprache kann nur gebildet werden, wenn man auch gefragt wird und wenn eigene Ideen auch gehört werden. Die Kinder lernen, dass ihre Ideen ernst genommen werden. Sie sind nicht passiv dabei, sondern aktiv am Geschehen beteiligt, sie übernehmen Verantwortung und sie handeln Entscheidungsprozesse mit aus. Das Kind kommuniziert nicht nur mit Worten, sondern auch mit Mimik und Gestik. Wir interessieren uns dafür, was das Kind sagt, nicht wie. Uns ist es wichtig, die Absicht des Kindes zu verstehen. Dadurch entwickeln sie nicht nur Sprache, sondern zahlreiche Fähigkeiten, die sie für ihr weiteres Leben brauchen.

So werden sie zu einem mündigen Bürger, der Verantwortung für sein Handeln übernimmt und eine eigene Meinung vertreten kann. Auch präventiv ist Partizipation ein wichtiger Aspekt, da sich dort, wo kindlichen Bedürfnissen Rechnung getragen wird, die Entstehung von Aggression, Frustration und Delinquenz eingeschränkt werden kann.

In folgenden Entscheidungsgremien haben die Kinder die Möglichkeit sich über ihre eigenen Belange auszutauschen und Entscheidungen zu treffen:

  • Kinderkonferenzen in den Gruppen
  • Kinderrat ( besteht aus Delegierten der Kindergartengruppen )
  • Gruppensprecher
  • Kinderkonferenzen zu diversen Themen (Mittagessen, gesundes Frühstück, Lernen im Projekt,…)

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Wir schaffen für die Kinder eine Atmosphäre, in der sie sich mit ihren Anliegen und Beschwerden direkt an uns wenden können. Wir achten auf verbale und nonverbale Äußerungen, Reaktionen und Gefühle der Kinder und nehmen eine für Beschwerden der Kinder gegenüber offene Haltung ein und unterstützen den Dialog der Kinder. Die Mitarbeiterinnen sind dazu angehalten, die Kinder während des Tagesgeschehens und im Rahmen einer Kindersprechstunde zu ermuntern und aufzufordern, ihre Meinung offen zu äußern, selbst dann, wenn sich die Meinung des Kindes gegen die soeben geäußerte Meinung der Fachkraft richtet. Die Mitarbeiter beschaffen sich durch konkretes nachfragen und hinterfragen einen Überblick über die Beschwerde. Die Kinder haben das Recht sich über alle sie betreffenden Situationen, Abläufe, Gespräche, Entscheidungen und Instanzen, sowie den sie betreffenden Umgang von Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen in der KiTa zu beschweren.

Ebenso haben die Kinder das Recht, ihre Beschwerde, bei allen ihnen bekannten Instanzen (Träger, Leitung, Team, Eltern, andere Kinder, Elternbeirat, Kinderkonferenz, Kinderrat, Kooperationsfirmen der Kita, Kindersprechstunde) vorzubringen. Wir nehmen die Beschwerden der Kinder wahr und bringen den Kindern die notwendige Ernsthaftigkeit, Wertschätzung und Achtsamkeit für deren Beschwerden entgegen.

Die Dokumentation der Beschwerde oder des Anliegens erfolgt für die Kinder sichtbar, zeitnah und an einem fest dafür vorgesehenen Platz. Für die Verständlichkeit der Kinder bestimmten diese über die Verwendung von Symbolen, zur bildlichen Darstellung der Beschwerde, mit.

Das Team hat sich darauf geeinigt, sich regelmäßig in konkrete Situationen einzumischen und eine Einmischung zuzulassen. In regelmäßigen Team- und Selbstreflexionen wird die eigene Haltung zum Beschwerdeverfahren überdacht. Für ein lösungsorientiertes Ergebnis einigen wir uns darauf, im Dialog zu bleiben und uns gegenseitig Hilfestellungen anzubieten und diese auch anzunehmen.

Zur konkreten Umsetzung haben wir in unserer KiTa ein Beschwerdeverfahren für Kinder entwickelt, welches in regelmäßigen Abständen im Dialog der Teamsitzung überprüft wird.

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und  auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und  ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen  den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)“.

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann. Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

Spiel ist die ureigene Ausdrucksform des Kindes. Von Anfang an setzt sich das Kind über das Spiel mit sich und seiner Umwelt auseinander. Im Spiel wird eine eigene Realität im Denken und Handeln konstruiert – bis zu den Grenzen der eigenen Fantasie ist alles möglich. In vielen ihrer Spiele spielen Kinder symbolisch und vereinfacht das Leben in Ausschnitten nach, die Erwachsenen- und Medienwelt liefern hierfür Vorlagen.

Spielen und Lernen sind keine Gegensätze, sondern eng miteinander verknüpft. Freie Spielprozesse sind immer auch Lernprozesse. Spiel ist die elementarste Form des Lernens. Im Rahmen der Projektarbeit verwischen die Grenzen zwischen der Freispielphase und der geplanten und gezielten Lernaktivität.

Beim Rollenspiel hat das Kind die Möglichkeit, eigene Ideen und Erlebnisse in einer spielerischen Tätigkeit umzusetzen. Dadurch lernen die Kinder neben Sprache auch soziale Fähigkeiten und den Umgang mit ihren Gefühlen. Sie entwickeln Fantasie und erkunden spielerisch die Welt. Sie erkennen, warum Regeln sinnvoll und notwendig sind.

Wir haben die Aufgabe, sie in diesem Prozess zu begleiten und ihnen die Materialien und die Zeit zur Verfügung zu stellen, die sie brauchen.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Damit die Eltern einen Einblick in die pädagogische Arbeit mit den Kindern erhalten, werden viele alltägliche und auch außergewöhnliche  Aktionen dokumentiert, z. B.

  • Dokumentation in Form von Bildern und Aushängen von:
  • Spontan entstandenen Projekten
  • Gruppenaktivitäten
  • Festen und Feiern
  • Ausflügen
  • Kinderkonferenz, Kinderrat und Kindersprechstunde zu diversen Themen
  • Tagesaktivitäten
  • Im Eingangsbereich der KiTa finden Sie eine ständig wachsende Jahreschronik zum Ansehen für Kinder und Eltern
  • Elternbriefe
  • Aushänge wichtiger Informationen, zeitnah Digitale Bilderrahmen mit aktuellen Eindrücken aus dem KiTa-und Gruppengeschehen

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Die Kinder zu beobachten ist eine wichtige Voraussetzung, um Bedürfnisse der Kinder zu erkennen und Spielräume entsprechend zu gestalten. Alle oben genannten Schwerpunkte können nur umgesetzt werden, wenn die Kinder gezielt beobachtet werden, um ihnen dann Beteiligung zu ermöglichen, Erlebnisse zu schaffen, Erfahrungen machen zu lassen und Gelegenheit zum Spiel zu geben.

Zusätzlich ist die Beobachtung und Dokumentation der Entwicklungsschritte der Kinder  ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit um Fortschritte, Veränderungen,  und Verzögerungen bemerken zu können und dann gegebenenfalls konkrete Fördermaßnahmen einzuleiten. Sie dienen als Grundlage für die regelmäßigen Entwicklungsgespräche mit den Eltern.

  • Durchführen regelmäßiger Beobachtungen und schriftliches Dokumentieren zum gesamten Entwicklungsverlauf nach Beller (in der Krippe), Kompik, Seldak und Sismik (im Kindergarten).
  • Screening zur Prävention der Lese- Rechtschreibschwäche (Hören-Lauschen-Lernen, in Zusammenarbeit mit der Erziehungsberatungsstelle)
  • jährliche Elterngespräche zum Entwicklungsstand ihres Kindes
  • Zusammenarbeit mit Fachdiensten
  • Vorkurs 240 in Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Zusammenarbeit mit den Eltern

INFORMATION

  • Aufnahmegespräche, Erstellen des Betreuungsvertrages
  • Elternbriefe, Aushänge
  • Regelmäßige Elterngespräche zum Entwicklungsstand des Kindes
  • Informationselternabende
  • Hospitationen während der Eingewöhnungsphase
  • Hospitationen während des laufenden Kitajahres

Details zu unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.

 

  • Kindertageseinrichtung - Rucksäcke
  • Kita "Am Eichenwald" in Gerolfing
  • Kita Südwind
  • Kita Südwind
  • Krippen & Kitas
  • Qualität und Finanzierung