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Kita Am Retzbachweg

In der städtischen Kita Am Retzbachweg werden 61 Kinder von null bis sechs Jahren in jeweils drei Krippen- und einer Kindergartengruppe betreut.

Die Kita liegt in idyllischer Lage im Norden von Ingolstadt, zum einen mit optimaler Verkehrsanbindung und zum anderen in grüner Umgebung, die zum Erkunden einlädt.

 

Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit ist von 07:00 bis 08:30 Uhr.

Die Abholzeit richtet sich nach der Stundenbuchung.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten

Tag/Zeitraum Grund der Schließung
Fr., 02.11.2018 Teamtag

Mo., 24.12.2018 bis

Fr., 04.01.2019

Weihnachten

Fr., 19.04. bis

Mi., 24.04.2019

Osterferien

Do., 25.04. bis

Fr., 26.04.2019

Konzeptionstage
Fr., 31.05.2019 Brückentag
Fr., 21.06.2019 Brückentag
Fr., 19.07.2019 Planungstag

Mo., 12.08. bis

Fr., 30.08.2019

Sommerferien

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Während der Sommerferien hat immer mindestens eine städtische Kindertageseinrichtung geöffnet, so dass Kindergartenkinder (ausgenommen Krippenkinder) bei Bedarf in einer anderen städtischen Kita betreut werden können.

Tagesablauf

Vormittag

Bringzeit

Eine aufmerksame Begrüßung der Kinder und deren Familien sowie die zugewandte Gestaltung des Übergangs von Familie in die Kita, leiten den Tag für das Kind ein.

Gleitende Brotzeit

Die Mahlzeit findet in einer wertschätzenden Atmosphäre statt und die individuellen Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt.

Morgenkreis

Der Morgenkreis fördert das Zugehörigkeitsgefühl und bietet Orientierung. Lieder, Geschichten, Spiele und Gespräche über den Verlauf des Tages, über die Ideen und Themen der Kinder, finden statt.

Freie Lern- und Spielzeit

Die Pädagogen/-innen beobachten aufmerksam und feinfühlig die Spielsituationen und lassen sich aktiv von den Kindern in ihr Spiel einbinden. Auf der Basis dieser Beobachtungen setzt die Fachkraft Impulse zu weiteren Entwicklungsschritten.

Gezielte Aktivitäten

Lerninhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und fokussieren unterschiedliche Bildungsbereiche, wie z. B. Schulvorbereitung oder Bewegung. Die Pädagogen/-innen motivieren und begleiten.

Projektarbeit

Der Fokus liegt auf den Fragen der Kinder. Pädagogen/-innen greifen die Interessen der Kinder auf, geben Impulse und ermutigen dadurch weiter an einem Thema zu forschen. Ein Projekt entsteht.

Gartenzeit und Spaziergänge

Aktivitäten außerhalb der Kita geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und die Umwelt zu erweitern. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung der Kinder bedeutsam. Der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes wird viel Raum gegeben.

Begleitung der Körperpflege

Die Körperpflege und das Wickeln der Kinder finden in liebevollem Umgang statt und werden begleitet von einer respektvollen Haltung und sprachlichem Dialog.

Mittagszeit

Gemeinsames Mittagessen

Mahlzeiten bieten den Kindern die Möglichkeit zur Begegnung und zur Bildung. Eine angenehme Atmosphäre bei Tisch entsteht, wenn Kinder selbstbestimmt für sich und für die Tischgemeinschaft agieren können.

Ruhe- / Schlafenszeit

Eine Ruhezeit ist für die Entwicklung der Kinder unabdingbar. Ruheinseln und feste Schlaforte bieten Antworten für die individuellen Bedürfnisse der Kinder. In dieser Zeit ist eine Abholung nicht sinnvoll.

Begleitung der Körperpflege*

Nachmittag

Freie Lern- und Spielzeit / Gezielte Aktivitäten / Gartenzeit / Gemeinsame Brotzeit / Begleitung der Körperpflege*

* wie oben beschrieben

Abholzeit je nach Buchung

Ein kurzer Austausch zwischen Erzieherin, Kind und Abholberechtigten gibt die Möglichkeit Wichtiges zu übermitteln

Team

Das Team der Kindertageseinrichtung setzt sich, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, zusammen aus einer Leitung, einer stellvertretenden Leitung, pädagogischen Fachkräften, pädagogischen Ergänzungskräften sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Räumlichkeiten

Die Kita Am Retzbachweg besteht aus drei Krippengruppen und einer Kindergartengruppe. Neben jedem Gruppenraum befindet sich ein Schlafraum, der im Kindergarten auch als zusätzlicher Spielraum genutzt wird. Das Haus verfügt über einen großen Spiel- und Bewegungsflur sowie zwei Sanitärbereiche mit Wickelmöglichkeit.

Außenanlage

Es gibt einen gemeinsamen Garten mit altersgerechtem Spielmaterial. Den Kindern stehen ein Sandkasten mit Matschanlage, ein Klettergerät mit Tunnel und Rutsche, ein Spielschiff sowie Fahrzeuge für die verschiedenen Altersgruppen zur Verfügung.

Die öffentlichen Spielplätze in der Umgebung sowie Spazierwege durch die Wohngebiete, Felder und Flur werden regelmäßig genutzt.

Kooperation & Vernetzung

Zusammenarbeit mit der Schule

Die Kindertageseinrichtung pflegt einen engen Kontakt zur Grundschule im Stadtteil.
Die Kooperationspartner der Einrichtung besprechen gemeinsame Aktivitäten, die den Übergang für die Vorschulkinder erleichtern sollen. Erzieher/innen und Grundschullehrer/innen tauschen sich regelmäßig aus, die Einwilligung der Eltern vorausgesetzt.
Der Seh- und Hörtest und die Vorschuluntersuchung durch das städtische Gesundheitsamt finden jährlich in der Kindertageseinrichtung statt.

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit mobilen Fachdiensten, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Ärzten zusammengearbeitet.

Kontakte im Umfeld

Die Kindertageseinrichtung Am Retzbachweg ist eng mit der Grundschule Etting vernetzt.

Die städtische Simon-Mayr-Sing- und Musikschule bietet als externer Anbieter „Musikalische Frühförderung“ in den Räumen der Kita an.

Zudem besteht ein enger Kontakt zur Feuerwehr.

Essen & Trinken

Frühstück

In der Krippe und im Kindergarten gibt es ein gemeinsames Frühstücksbuffet. Die Eltern bringen die Lebensmittel nach Absprache abwechselnd mit.

Mittagessen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

Für die Nachmittagsbrotzeit wird ein Brotzeitbuffet vorbereitet. Die Lebensmittel bringen die Eltern in Absprache abwechselnd mit.

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden. In den Wintermonaten wird zusätzlich ungesüßter Tee angeboten.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Über den Tag verteilt essen die Kinder zu den meisten Mahlzeiten entweder frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte.

Pädagogische Konzeption

Die Stadt Ingolstadt ist als Träger der Städtischen Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und der Horte verantwortlich für die Betriebsführung, die Finanzierung und die Qualitätssicherung der Häuser.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B.Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der  UN Kinderrechtskonvention (1989) und der  UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mitgestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu eine, in Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen, anregende Umgebung, die eine gute Voraussetzung für Lernen und Entwicklung darstellt. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre kann sich das Kind seinem individuellen Stand entsprechend entwickeln.

Unser Bild vom Kind

Wir alle kommen als wertvolle, wissbegierige kleine Menschen zur Welt und beginnen unmittelbar nach der Geburt unsere Umwelt zu erkunden und mit ihr in Austausch zu treten.

Jedes Kind ist ein Individuum, das seine Umgebung und alles, was es darin zu entdecken gibt wie ein Schwamm aufsaugt.

Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung von Geburt an mit. Sie lernen immer und überall, sind neugierig forschend, kreativ und kompetent.

Jedes Kind unterscheidet sich durch seine Persönlichkeit und Individualität (einzigartige Besonderheiten, Temperament, Anlagen, Stärken) von anderen Kindern und bestimmt durch Eigenaktivitäten sein eigenes Entwicklungstempo.

Das Kind kommt in die Krippe

Wenn ein Kind in die Krippe der KiTa „Am Retzbachweg“ kommt, ist dies in der Regel die erste längere Trennungserfahrung, die es macht. Für ein Kleinstkind bedeutet dies, sich in einer fremden Welt mit fremden Menschen zurechtzufinden. Auch für die Eltern beginnt ein Prozess des Loslassens, der viele Emotionen hervorbringt. Unser pädagogisches Personal unterstützt diesen Prozess durch einen individuellen Bezugs- und Vertrauensaufbau und geht den Weg gemeinsam mit Eltern und Kind.

Dabei orientieren wir uns am Berliner Eingewöhnungsmodell und stimmen uns mit den Signalen des Kindes ebenso wie denen der Eltern ab.

Bevor ein Kind jedoch den ersten Tag bei uns in der KiTa „Am Retzbachweg“ verbringt, haben Eltern bereits mehrere Möglichkeiten, Informationen über unsere Einrichtung und die Abläufe zu erhalten. Am jährlich stattfindenden Tag der offenen Tür können die Räumlichkeiten besichtigt werden und das Personal steht für Fragen zur Verfügung. Im Frühjahr / Sommer findet jeweils ein Info-Elternabend statt, zu dem alle Eltern eingeladen werden, deren Kinder im nächsten Kita-Jahr die Einrichtung besuchen werden. Hier werden gezielt die wichtigsten Informationen gegeben, die die Eltern in einer Info-Mappe mit nach Hause nehmen können. Außerdem werden erste Kontakte zum Betreuungspersonal sowie anderen Eltern geknüpft.

In einem Aufnahmegespräch, das die Eltern mit der Gruppenerzieherin führen, können Eltern gezielt Informationen über ihr Kind weitergeben und mit der Erzieherin alles besprechen, was ihnen für die Betreuung ihres Kindes wichtig ist. Darüber hinaus wird bei diesem Termin der Betreuungsvertrag zwischen Einrichtung und Eltern geschlossen.

Das Kind kommt in den Kindergarten

Der Eintritt in den Kindergarten ist ein Ereignis, das die persönliche Entwicklung des Kindes voranbringt und Freude und Neugier auf das Neue weckt, aber auch mit Unsicherheiten und Ängsten einhergehen kann. Deshalb unterstützen wir Eltern und Kinder gezielt um sie bestmöglich auf den Übergang vorzubereiten. Schon vor dem Kindergartenbeginn informieren wir die Eltern beim Info-Elternabend ausführlich über unsere pädagogische Arbeit, den Verlauf der Eingewöhnungszeit und darüber, was ihr Kind für den Start alles braucht.

Im Sommer bieten wir Schnuppertage an. Das Kind kann sich bei dieser Gelegenheit mit den Örtlichkeiten vertraut machen und erste Kontakte zu anderen Kindern und den künftigen Bezugspersonen knüpfen.

Kinder, die aus unserer Krippe in die Kindergartengruppe wechseln, kennen den Raum schon aus der „Maxikinder“-Gruppe. Außerdem dürfen sie bereits ab dem Sommer regelmäßig zum Schnuppern in die Kindergartengruppe kommen.

Wir nehmen die neuen Kinder ab September gestaffelt auf, damit wir für Eltern und Kinder ausreichend Zeit haben.

Auch unsere „Großen“ spielen bei der Eingewöhnung eine wichtige Rolle. Sie übernehmen die Patenschaft für ein Kind, d. h. sie helfen den „Kleinen“ oder „Neuen“. Dazu gehört das Zurechtfinden im Haus, Hilfestellung beim An- und Ausziehen, Begleitung bei Ausflügen und als zur Seite stehender Spielpartner.

Die Eingewöhnung orientiert sich immer an den Bedürfnissen des Kindes.

Auf Tür- und Angelgespräche legen wir in dieser Phase großen Wert. Besonders in den ersten Wochen ist es für Eltern und Erzieherinnen gleichermaßen wichtig, Informationen auszutauschen. Somit kann sichergestellt werden, dass das Kind sich gut einlebt.

Nach Abschluss der Eingewöhnung bieten wir ein Reflexionsgespräch zwischen Erzieherin und Bezugsperson zur Eingewöhnung an.

Vom Kindergarten in die Schule

Da die Einschulung für Eltern und Kinder ein wichtiges Ereignis ist, gestalten wir diesen Übergang intensiv mit, indem wir bereits mit Beginn eines neuen Kindergartenjahres anfangen, die künftigen Schulkinder und deren Eltern auf diesen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten. Im Alltag werden fördernde Elemente zur Vorschularbeit eingebaut und durch verschiedene Aktionen, von Seiten der Schule, erste Kontakte geknüpft. Dazu gehören beispielsweise eine gemeinsame Faschingsfeier in der Schule, ein Vorlesetag der Erstklässler in der Kita oder auch eine gemeinsame Sportstunde. Bei gemeinsamen Aktivitäten mit den Vorschulkindern der Städtischen KiTa „Siebenstein“ lernen sich die künftigen Klassenkameraden darüber hinaus besser kennen.

Entwicklungsgespräche über die Schulfähigkeit zwischen Erzieherinnen und den Eltern finden vor der Schuleinschreibung statt. Bei Unsicherheiten, Problemen oder gezieltem Förderbedarf vermitteln wir die Eltern an die entsprechenden Fachdienste.

Ein Austausch der Erzieherin mit der Lehrerin über das einzelne Kind findet nur mit dem schriftlichen Einverständnis der Eltern statt und konzentriert sich ausschließlich auf Informationen, die dem Wohl des Kindes dienen. Es ist erwünscht, dass die Eltern bei diesem Gespräch mit anwesend sind.

Besonders schön finden wir es, wenn am ersten Schultag alle ABC-Schützen mit ihren Schultüten und Schultaschen vorbeikommen und uns von ihrem ersten Tag berichten.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Uns selbst und unseren Körper als wertvoll und schützenswert anerkennen, ebenso wie unser Gegenüber und unsere Umwelt, ist eine Grundlage für ein respektvolles Miteinander.

Ganz zu Beginn stehen bei uns das Ankommen in der Gruppe, das Einnehmen einer festen Position im Gruppengefüge und das Kennenlernen der Gruppenregeln. Klare Regeln, fest umrissene Grenzen und unsere Vorbildwirkung tragen dazu bei, dass die Kinder Achtung vor Menschen, Tieren, Pflanzen und Dingen entwickeln. In der KiTa machen Kinder meist die ersten Erfahrungen im außerfamiliären Beziehungsaufbau – Freundschaften mit anderen Kindern schließen und Vertrauen zu Betreuungspersonen aufbauen. Das benötigt gerade am Anfang Unterstützung, Ermutigung und gute Vorbilder. Dabei bleiben Konflikte natürlich nicht aus - Konflikte gehören zum Alltag. Positiv bewältigte Konflikte machen Kinder stark, denn aus ihnen gehen viele Lernerfahrungen hervor. Bei schwierigen Situationen stehen wir den Kindern unterstützend zur Seite. Dennoch ist es uns wichtig die Kinder in ihrem Konfliktmanagement zu fördern und wenn es die Situation erlaubt, weitestgehend eigenständig agieren zu lassen.

Wir unterstützen die Kinder  in der Entwicklung ihres eigenen Selbst und der Einordnung in ihren Alltag durch viele Rituale und gemeinsame Feiern und Feste. Zu den täglichen Ritualen gehören unsere festen Abläufe und Zeiten, der Morgenkreis mit seinen Liedern, Spielen und Aufgaben oder auch der Tischspruch beim Mittagessen. Bei den vielen Gelegenheiten zum gemeinsamen Feiern – in der Gruppe, gruppenübergreifend oder auch gemeinsam mit den Eltern – erleben die Kinder ein prägendes Gemeinschaftsgefühl. Beispiele für Feste sind Geburtstage, Nikolaus, Ostern oder auch das Sommerfest. Dieses Gesamtpaket macht den Alltag für die Kinder planbar und gibt ihnen emotionalen Halt.

Sprach- und medienkompetente Kinder

Der Spracherwerb ist eine Schlüsselqualifikation, die für die Kinder spielerisch in den Kita-Alltag miteinfließt. Sprachförderung findet hauptsächlich im alltäglichen miteinander sprechen statt. Wir versuchen jeden Tag eine liebevolle und respektvolle Gesprächsatmosphäre zu schaffen, in der sich jeder Einzelne einbringen darf.

Zusätzlich zu dieser Sprachförderung, die sehr ungezwungen und für die Kinder als unbewusste Lernsituation stattfindet, erarbeiten wir das Thema Sprache auch mit gezielten Angeboten. Dabei achten wir auf altersgerechte Methoden und Materialien ebenso, wie auf die unterschiedlichen Interessensgebiete von beispielsweise Krippen- oder Kindergartenkindern. Durch gemeinsames Singen, themenbezogene Fingerspiele oder Reime und dem Betrachten und Erschließen von Bilderbüchern oder später auch längerer Geschichten wird das Thema Sprache für die Kinder immer wieder neu in den Fokus gesetzt. Durch die gezielte Wiederholung bestimmter Elemente erhalten die Kinder Sicherheit und stellen ihren Lerneffekt selbst fest.

Ebenso erhalten die Kinder in der Kita gezielt Kontakt mit verschiedenen Medien. Dabei stellt das Buch an sich sicherlich nach wie vor das am häufigsten verwendete und am besten zugängliche Medium für die Kinder dar. Von der Krippe bis ins Vorschulalter begleitet es den Alltag der Kinder, liefert Informationen zu verschiedensten Themen und kann von den Kindern selbstständig genutzt werden. Hinzu kommt der gezielte Kontakt zu Medien, wie beispielsweise der Digitalkamera zum Festhalten besonderer Ereignisse, dem Laptop zur gemeinsamen Informationsbeschaffung im Internet, dem CD-Player für Hörspiele oder Musik oder – wenn es zu der aktuellen Thematik der Kindergartengruppe passt – ein Film oder Clip. Auch der Beamer ist ein beliebtes technisches Hilfsmittel, mit dem beispielsweise Bilderbücher, kurze Filme von Veranstaltungen oder Fotos an die Wand projiziert und gemeinsam von der Gruppe betrachtet und besprochen werden.  Dabei spielen die sinnvolle Nutzung von Medien, ein gutes Maß, wann und wie oft ein Medium genutzt wird und die Begleitung durch einen Erwachsenen eine zentrale Rolle.

Fragende und forschende Kinder

Wie funktioniert die Welt und warum ist das so? Bereits von Geburt an begegnen Kinder Alltagsphänomenen, denen sie auf den Grund gehen wollen. Das beginnt im U3-Bereich mit für Erwachsenen ganz banalen Dingen, wie:

  • Materialerfahrungen: alles will angefasst und am liebsten auch mit dem Mund befühlt werden, was ist hart / weich; warm / kalt; flexibel / starr; wie wirkt sich das auf meinen Körper / auf andere Körper oder auf Gegenstände aus?
  • Physikalische Phänomene: Rotationen, schiefe Ebene, Öffnen/ Schließen; Kippmechanismen, Schwerkraft, Flüssigkeiten
  • Die Veränderung der eigenen Umwelt – unterschiedliche Jahreszeiten, Wetter
  • Mathematik: Formen, viel / wenig, wie viele Kinder gehören zur Gruppe? Wie viele Teller brauchen wir?

Die Erzieherin arrangiert den Raum so, dass er für die Kinder anregend ist, neue Erfahrungen zu machen, Dinge zu erforschen und Erkenntnisse zu gewinnen. Dabei orientiert sie sich am Alter und den Interessen der Kinder. Auch werden bereits in der Krippe Sachgespräche zu aktuellen Themen geführt.

Im Kindergarten wird auf den Grunderfahrungen der ersten drei Lebensjahre aufgebaut. Das zur Verfügung gestellte Material ist anspruchsvoller, die Kinder fragen (genauer) nach, Themen werden tiefgehender besprochen. So haben die Kinder die Möglichkeit bis zur Einschulung ganz nebenbei im Spiel aber auch in gezielten Angeboten oder längeren Projekten, ein Grundverständnis ihrer Umwelt zu entwickeln an dem die Grundschule anknüpft.

Künstlerisch aktive Kinder

Kinder erschließen und erkunden von Geburt an ihre Umwelt mit allen Sinnen. Bereits Säuglinge lassen sich von Musik beruhigen und genießen es, wenn ihnen vorgesungen wird. Auch in der Krippe und im Kindergarten können wir feststellen, dass Kinder Freude am gemeinsamen Musizieren haben. Gemeinsam singen, Instrumente kennenlernen, Geschichten mit Klängen begleiten oder auch einfach nur verschiedene Geräusche erkunden – Kinder aller Alltagsstufen haben daran Freude und öffnen sich über die Musik anderen Lernbereichen. Beispielsweise Liedtexte, mit denen man Zählen, Buchstaben oder die Wochentage lernt. Oder das soziale Miteinander in der Gruppe, weil ich beim gemeinsamen Singen auf die anderen achten muss. Sprache, Rhythmik, Verknüpfung von Melodie und Wort, laut und leise – viele Dinge werden über die Musik ganz nebenbei gefördert. In unserer Kita findet Musik in verschiedenen Bereichen ihren Platz:

  • Lieder sind ein fester Bestandteil des Morgenkreises
  • In gezielten Angeboten werden neue Lieder gelernt, Instrumente gespielt oder Klanggeschichten gemeinsam gestaltet
  • Gemeinsam einen Rhythmus als Gruppe finden – durch Klatschübungen, Patschverse oder auch gezielten Übungen zum Grundschlag ist das mit ein wenig Übung bereits bei unseren U3-Kindern möglich
  • Auch Musik von der CD ist in unseren Gruppen willkommen – und wenn es gerade passt, tanzen wir gerne dazu
  • Kindergartenkinder können von ihren Eltern zum Musikunterricht einer Musiklehrerin der städtischen Musikschule angemeldet werden
  • Gemeinsame musikalische Auftritte untermalen unsere Feste und Feiern
  • Neben der Musik leben Kinder ihre Kreativität sehr stark in künstlerischen
  • Aktivitäten aus. Dabei versuchen wir immer eine gute Mischung aus gezielten Angeboten und freiem Gestalten zu finden. Entsprechend der Entwicklung der Kinder und angepasst auf die verschiedenen Altersgruppen wenden wir eine Vielzahl verschiedener Techniken an (z. B. Kartoffeldruck, Malen mit Fingern, Händen oder Füßen, Nass in Nass …)

 Unterschiedliche Materialien, wie z. B.

  • Verschiedene Stifte und Farben
  • Verschiedene Papiere
  • Scheren und Stanzer
  • Kleber
  • Glitzersteine, Pailletten
  • Pompons, Federn, Pfeifenputzer, Wackelaugen
  • Wolle und Stoffe
  • Knete,

die die Kinder in den Gruppen finden, regen an zum eigenen kreativ und künstlerischem aktiv werden.

Die kleinen Kunstwerke können in der Kita bewundert werden – sie verschönern die Gruppen und werden im Flur ausgestellt. Anschließend dürfen die Künstler sie entweder gleich mit nach Hause nehmen oder sie kommen in den Portfolio-Ordner.

Durch Theater- oder Museumsbesuche erhalten die Kinder darüber hinaus Einblick in ihre kulturelle Umwelt.

Starke Kinder

Gesundheit ist mehr als nur das Freisein von Krankheit. In unserer täglichen Arbeit mit den Kindern zielen wir darauf ab, die Grundlagen für ein körperliches Wohlbefinden und einen positiven Bezug zum eigenen Körper zu schaffen. Für den kindlichen Körper ist es grundlegend einen angemessenen Wechsel zwischen Bewegung und Entspannung, sowie einen gesunden Bezug zur Ernährung zu lernen.

Wir unterstützen den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder, durch die tägliche Bewegung in unserem Spieleflur, im Garten, auf den nahegelegenen Spielplätzen und bei Spaziergängen. Darüber hinaus gestalten wir gezielte Bewegungsangebote, wie Sport in der Turnhalle oder auf dem angrenzenden Sportplatz, Bewegungsbaustellen, Bewegungsgeschichten …  Gleichzeitig unterstützen wir die Kinder darin, die Signale ihres Körpers wahrzunehmen und auch Ruhepausen zuzulassen. Mittags haben alle Kinder die Möglichkeit zu schlafen oder zu ruhen. Auch die größeren Kindergartenkinder, die keinen Mittagsschlaf mehr benötigen, haben in dieser Zeit eine Ruhepause, in der beispielsweise eine Geschichte gelesen wird oder ruhigere Beschäftigungen im Gruppenraum angeboten werden. Bei Entspannungsgeschichten, gegenseitigen Massagen oder Traumreisen lernen die Kinder kennen, wie angenehm auch das Herunterfahren des eigenen Körpers sein kann.

„Essen“ ist bei uns in der Kita „Am Retzbachweg“ mehr als nur Nahrungsaufnahme – Essen ist ein pädagogisches Angebot. Bei den Mahlzeiten lernen die Kinder die motorischen Grundfertigkeiten vom ersten Löffelhalten bis hin zum selbstständigen Essen mit  Messer und Gabel. Sie dürfen selbst entscheiden, was und wieviel sie essen wollen und sich auch, wann immer es möglich ist, selbst bedienen. Durch unseren abwechslungsreichen Speiseplan, den wir mit den Kindern gemeinsam gestalten, regen wir an, verschiedene Dinge zu probieren. Auch unser von den Eltern bestücktes, wechselndes Frühstücksbuffet regt die Kinder an, Neues zu probieren. Ernährung ist ein ständig wiederkehrendes Thema, bei dem verschiedene Aspekte – u. a. Hygiene, Gesundheit, Zubereitung und Verwertung von Lebensmitteln – aufgegriffen werden.

Immer wieder wird das Bewusstsein für den eigenen Körper in verschiedene Themen eingebettet, wie beispielsweise eine Hygiene- oder auch eine Wellnesswoche. Dabei lernen die Kinder ihren eigenen Körper wahrzunehmen, wertzuschätzen und seine Signale richtig zu verstehen.

Beteiligung der Kinder

Entsprechend ihres jeweiligen Alters und Entwicklungsstandes beteiligen wir die Kinder in demokratischer Weise am pädagogischen Alltag und lassen sie ihre Belange betreffend mitentscheiden. Dies beginnt bereits im Krippenalter bei kleinen Entscheidungen, wie beispielsweise: „Was möchtest du auf deinem Teller haben?“ „Möchtest du die Nudeln mit Soße oder lieber ohne?“ Ebenso bieten wir den Kindern, je nach motorischer Entwicklung, die Möglichkeit, sich selbst am Essen zu bedienen, Wasser einzugießen oder auch ihr Brot zu streichen. Je älter die Kinder werden und je mehr sie sich auch sprachlich äußern können, umso weiter kann die Beteiligung gehen, so dass die Kinder auch an der Gestaltung von Festen, der Planung des Speiseplans und der Themenauswahl von Projekten miteinbezogen werden.

Das Kind beteiligt sich an Entscheidungen, die sein Leben in der Einrichtung betreffen, dies nennt man Partizipation. Es entwickelt Bereitschaft Verantwortung seinem Alter entsprechend, zu übernehmen. Es lernt Einfluss nehmen zu können und erwirbt mit der Zeit Fähigkeiten zur demokratischen Teilhabe.

Die Kinder lernen bei Gruppenaufgaben gemeinsam einen Weg zu finden, diese zu lösen. Die Kinder lernen Abstimmungsregeln, sowie Gesprächsregeln und können diese bei den Kinderkonferenzen und Gesprächskreisen anwenden.

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Kinder sollten die Möglichkeit haben, ihre Meinung frei zu äußern, zu vertreten und selbstbewusst aufzutreten. Kinder sind soweit partizipiert, dass sie Beschwerden (Unzufriedenheit und Unmut) loswerden dürfen und ihre Gefühle, Bedürfnisse, Interessen und Wünsche von den Erzieherinnen aufgenommen werden.

Kindern soll gezeigt werden, dass sie ihre Beschwerden angstfrei äußern können. Sie werden ernst genommen und es wird ihnen Respekt entgegengebracht. Die Pädagogen/innen suchen anschließend zusammen mit den Kindern individuelle Lösungen und versuchen diese bestmöglich umzusetzen.

In der Praxis bedeutet dies, dass die Mitarbeiter*innen bei uns in der Kita „Am Retzbachweg“ annehmen und wahrnehmen, wenn einem Kind ein Angebot nicht gefällt, das Mittagessen nicht schmeckt oder es den Morgenkreis langweilig findet. Wir begleiten das Kind sprachlich so weit, dass es lernt diese Gefühle zu benennen und anzunehmen (z. B.: „Du verziehst aber dein Gesicht! Schmeckt dir das Essen heute nicht?“).

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)“

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann.

Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

Der Bereich „Lernen“ ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Das Kind lernt beiläufig mit allen Sinnen, Emotionen und geistigen Fähigkeiten. Lernprozesse sind immer auch freie Spielprozesse, in denen das Kind beiläufig durch das Spiel elementare und grundlegende Formen des Lernens erwirbt.

Die Spielmaterialien in den Gruppen sind den Kindern größtenteils frei zugänglich, so dass die Kinder selbst entscheiden können, mit was sie sich beschäftigen. Die Kinder werden ermutigt, auch neue Dinge auszuprobieren und mit verschiedenen Kindern aus der Gruppe in Kontakt zu treten.

Bei uns in der Kita arbeiten wir unter anderem mit folgenden Methoden und Arbeitsinstrumenten, um die Kinder ganzheitlich zu fördern:

  • Gezielte Angebote – bei denen die Kinder frei entscheiden, ob sie teilnehmen wollen oder nicht
  • Projekte nach Interesse der Kinder
  • Themenschwerpunkte (Hygiene, Wellness, Musik…), die für einen bestimmten Zeitraum hausübergreifend, aber abgestimmt auf die einzelnen Gruppen,  gezielt ein Thema aus dem BEP herausnehmen, das unter verschiedenen Aspekten aufgearbeitet wird
  • Funktionsecken (Rollenspiel, Bauen, Bewegung…) in der Kindergartengruppe und im Bewegungsflur, die regelmäßig neu erarbeitet werden
  • „Lerntabletts“ – auf einfachen Tabletts eingerichtete Arbeitsplätze, auf denen Übungen zu verschiedenen Bereichen eingerichtet sind (Schüttübungen, Sortierübungen, Farbspiele…)
  • Ausflüge und Spaziergänge in der näheren Umgebung
  • Altershomogene Gruppenarbeit (Vorschulkinder, „Maxikinder“)
  • Kinderkonferenzen
  • Präsentation von Werken der Kinder

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Die Dokumentation unserer täglichen Arbeit mit den Kindern ist uns sehr wichtig. Wenn wir das Spielverhalten der Kinder beachten, diese bildlich und schriftlich festhalten, erkennen wir individuelle Stärken des Einzelnen. Nur so können wir jedem Kind entsprechend weitere, geeignete Impulse für die individuelle Entwicklung bieten. Aber auch im Sinne einer konstruktiven Kooperation mit den Eltern, legen wir großen Wert auf die Transparenz der pädagogischen Arbeit.

Dokumentationsprozesse sind:

  • Tagesinformation (Krippe und Kindergarten) und Wochenrückblick (Krippe)
  • Aktuelle Aushänge
  • Portfolioarbeit
  • Elterngesprächsprotokolle
  • Beobachtungsbögen (u. a. Beller, Sismik, Seldak, Kompik)
  • Übergabelisten
  • Digitaler Bilderrahmen
  • Ressourcensonne

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Ein Kind entwickelt sich täglich weiter. Am Anfang seines Lebens können Eltern das sehr gut wahrnehmen, da es sich die Basiskompetenzen explosionsartig aneignet: es lernt krabbeln, laufen, sprechen, essen und unendlich viele Dinge mehr, die es vom Baby zum Kleinkind und schließlich zum Kind werden lässt. Auch danach erschließt es sich die Welt auf seine eigene Art und Weise, vergrößert täglich sein Wissen und Können, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten und entwickelt seinen Charakter. Die Prozesse, die dazu in unserer Kita stattfinden, werden von den Pädagoginnen beobachtet, unterstützt und festgehalten. In Tür- und Angelgesprächen haben die Eltern täglich die Möglichkeit zu einem kurzen Austausch über Geschehnisse zuhause oder in der Kita. In unseren Portfolio-Ordnern – die wir für jedes Kind anlegen – halten wir Entwicklungsschritte, Geschehnisse und Geschichten aus dem Kita-Alltag sowie Kunstwerke, Lieder oder Fingerspiele der Gruppe fest. Die Ordner gehören dem Kind und dürfen von ihm jederzeit betrachtet oder gezeigt werden. Auch die Eltern sind eingeladen, den Ordner gemeinsam mit dem Kind zu betrachten und sich erzählen zu lassen. Am Ende der Kita-Zeit darf der Portfolio-Ordner als wertvolles Erinnerungsstück mit nachhause genommen werden.

Um einen gezielten Austausch über die Entwicklung des einzelnen Kindes seiner Stärken und Schwächen und unserer Wahrnehmung von ihm zu ermöglichen bieten wir mehrere Elterngespräche an. Das erste ist nach dem Ende der Eingewöhnung, um die Schritte der Eingewöhnung nach zu besprechen,  sich über das gegenseitige Empfinden dieser Zeit auszutauschen und zu klären, wie es dem Kind nun in der Kita geht und was sich eventuell zuhause verändert hat. Danach folgen in der Kita-Zeit gezielte Entwicklungsgespräche anhand von Beobachtungsbögen, die die Erzieherin im Vorfeld ausfüllt sowie Gespräche über Stärken und Schwächen des Kindes anhand einer „Ressourcen-Sonne“ die die Eltern und die Erzieherin getrennt voneinander ausfüllen und dann besprechen. Natürlich haben die Eltern auch jederzeit die Möglichkeit, einen Termin für ein Gespräch zu vereinbaren, wenn es für sie Anlass dazu gibt, ebenso, wie das die Erzieherinnen tun. Über jedes Elterngespräch wird ein Protokoll geschrieben, das einmal die Eltern mit nachhause bekommen und einmal in der Kinderakte verbleibt.

Beteiligung der Eltern

Gemeinsam gestalten wir die Übergänge des Kindes vom Elternhaus in den Kindergarten oder Krippe, von der Krippe in den Kindergarten und vom Kindergarten in die Schule und wünschen uns einen kooperativen Austausch. Zum einen möchten wir die Erziehungskompetenz der Eltern stärken, indem wir Einzelgespräche führen, pädagogisches Informationsmaterial auslegen und Themenabende anbieten. Zum anderen unterstützt uns das Expertentum der Eltern, um das Kind während der Kindergartenzeit auf seinem Weg gut begleiten zu können. Uns ist wichtig, dass ein Informationsaustausch in gemeinsamer Verantwortung stattfindet. Wir als KiTa informieren gerne, sind aber auch mit Blick auf jedes einzelne Kind auf die Dialogbereitschaft der Eltern angewiesen. Die Teilnahme der Eltern am Alltag der Kita ist erwünscht und willkommen. Dies kann durch die Begleitung an Ausflügen, der Beteiligung an Projekten, dem Backen oder Kochen mit den Kindern und durch die Mithilfe bei der Planung, Organisation und Durchführung von Festen, passieren.

Zu Beginn eines Kita-Jahres wird der Elternbeirat für dieses Kita-Jahr gewählt. Dieser hat die Möglichkeit, an den regelmäßig stattfindenden Elternbeiratssitzungen aktiv mit der Leiterin und / oder Teammitgliedern ins Gespräch zu gehen. Themen, die die Eltern beschäftigen werden angesprochen und geklärt, Feiern werden gemeinsam geplant, gestaltet und durchgeführt und die Kommunikation zwischen Eltern und Team gefördert. Die Sitzungen sind öffentlich. Die Termine werden in der Kita ausgehängt, die Sitzung dürfen jederzeit auch von anderen Eltern besucht werden.

Die Elternbeiräte der Kindertagesstätten der Stadt Ingolstadt haben sich zu einem Gesamtelternbeirat zusammengeschlossen. Auch dieser trifft sich regelmäßig um übergreifende Themen zu diskutieren und mit der Trägerseite in Kontakt zu treten. Die Protokolle der Sitzungen werden regelmäßig in der KiTa augehängt.

Die jährlich stattfindende Elternbefragung, welche die Akzeptanz der Eltern zu den verschiedensten Bereichen, wie beispielsweise Pädagogik, Ausstattung und Mittagsessen, sowie die Bedarfe zu den Öffnungszeiten und Schließzeiten abfragt, unterstützt unsere qualitative Weiterentwicklung und Details über unsere jeweils aktuelle Elternbefragung finden Sie hier.

 

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