Seiteninhalt

Kita Blauland

In der städtischen Kita Blauland werden 57 Kinder von null bis sechs Jahren betreut.

Die Kita liegt in idyllischer Lage im Nordwesten von Ingolstadt, mit optimaler Verkehrsanbindung und Parks in der Umgebung, die zum Erkunden einladen.

 

Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit ist in beiden Häusern von 07:00 bis 08:30 Uhr.

Die Abholzeit richtet sich nach der Stundenbuchung.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten

Tag/Zeitraum Grund der Schließung

Mo., 24.12.2018 bis

Fr., 04.01.2019

Weihnachten

Do., 07.03.2019 bis

Fr., 08.03.2019

Konzeptionstage
Fr., 31.05.2019 Brückentag

Mo., 17.06.2019 bis

Fr., 21.06.2019

Pfingstferien

Mo., 19.08.2019 bis

Fr., 06.09.2019

Sommerferien

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Während der Sommerferien hat immer mindestens eine städtische Kindertageseinrichtung geöffnet, so dass Kindergartenkinder (ausgenommen Krippenkinder) bei Bedarf in einer anderen städtischen Kita betreut werden können.

Tagesablauf

Vormittag

Bringzeit

Eine aufmerksame Begrüßung der Kinder und deren Familien sowie die zugewandte Gestaltung des Übergangs von Familie in die Kita, leiten den Tag für das Kind ein.

Gleitende Brotzeit

Die Mahlzeit findet in einer wertschätzenden Atmosphäre statt und die individuellen Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt.

Morgenkreis in den Stammgruppen

Der Morgenkreis fördert das Zugehörigkeitsgefühl und bietet Orientierung. Lieder, Geschichten, Spiele und Gespräche über den Verlauf des Tages, über die Ideen und Themen der Kinder, finden statt.

Freie Lern- und Spielzeit

Die Pädagogen/-innen beobachten aufmerksam und feinfühlig die Spielsituationen und lassen sich aktiv von den Kindern in ihr Spiel einbinden. Auf der Basis dieser Beobachtungen setzt die Fachkraft Impulse zu weiteren Entwicklungsschritten.

Gezielte Aktivitäten

Lerninhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und fokussieren unterschiedliche Bildungsbereiche, wie z.B. Schulvorbereitung oder Bewegung. Die Pädagogen/-innen motivieren und begleiten.

Projektarbeit

Der Fokus liegt auf den Fragen der Kinder. Pädagogen/-innen greifen die Interessen der Kinder auf, geben Impulse und ermutigen dadurch weiter an einem Thema zu forschen. Ein Projekt entsteht.

Gartenzeit und Spaziergänge

Aktivitäten außerhalb der Kita geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und die Umwelt zu erweitern. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung der Kinder bedeutsam. Der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes wird viel Raum gegeben.

Begleitung der Körperpflege

Die Körperpflege und das Wickeln der Kinder finden in liebevollem Umgang statt und werden begleitet von einer respektvollen Haltung und sprachlichem Dialog.

Mittagszeit

Gemeinsames Mittagessen

Mahlzeiten bieten den Kindern die Möglichkeit zur Begegnung und zur Bildung. Eine angenehme Atmosphäre bei Tisch entsteht, wenn Kinder selbstbestimmt für sich und für die Tischgemeinschaft agieren können.

Ruhe-/Schlafenszeit

Eine Ruhezeit ist für die Entwicklung der Kinder unabdingbar. Ruheinseln und feste Schlaforte bieten Antworten für die individuellen Bedürfnisse der Kinder. In dieser Zeit ist eine Abholung nicht sinnvoll.

Begleitung der Körperpflege*

Nachmittag

Freie Lern- und Spielzeit* / Gezielte Aktivitäten* / Projektarbeit* / Gartenzeit * / Gleitende Brotzeit* / Begleitung der Körperpflege*

* wie oben beschrieben

Abholzeit je nach Buchung

Ein kurzer Austausch zwischen Erzieherin, Kind und Abholberechtigten gibt die Möglichkeit Wichtiges zu übermitteln.

Team

Das Team der Kindertageseinrichtung setzt sich, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, zusammen aus einer Leitung, einer stellvertretenden Leitung, pädagogischen Fachkräften, pädagogischen Ergänzungskräften sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Räumlichkeiten

 

Die Kindertageseinrichtung Blauland wurde im Rahmen des Siedlungsmodells Permoserstraße 2 im März 1999 eröffnet. Auf Initiative der Eltern der Siedlung entstanden zwei Kindergarten- und eine Krippengruppe. Im Jahr 2010 wurde die Einrichtung aufgrund von Bedarfsverschiebungen im Stadtteil umstrukturiert. Nun befinden sich zwei Krippengruppen und eine Kindergartengruppe in den Räumen der Einrichtung. Seit September 2017 dürfen wir zusätzlich eine Krippengruppe der Kita Krumenauerstraße in den Räumlichkeiten unterbringen.

Die Einrichtung ist in drei Reihenhäusern der Siedlung integriert. Auf jeder Etage befinden sich ein Gruppen- und ein Gruppennebenraum, eine Garderobe und der Flur. Der Gruppenraum der Kita Krumenauerstraße, die Küche und ein Speiseraum grenzen an den Raum der Kindergartengruppe. Die Garderobe und der Schlafraum auf der unteren Etage werden auch von der Kindergartengruppe genutzt. Die Räumlichkeiten der Krippengruppen sind mit einem Wickelraum, einer Garderobe und einem Gruppenraum ausgestattet.

Außenanlage

 

Zur Kita gehört ein Garten, der über einen Zebrastreifen auf der anderen Straßenseite erreichbar ist. Den Kindern stehen ein Sandkasten, eine Schaukel mit integrierter Kleinkindschaukel, eine Rutsche, ein Holzspielhaus und Klettermöglichkeiten zur Verfügung.
Des Weiteren gibt es einen angrenzenden kleinen Garten mit Sandkasten für die Krippenkinder.

Die öffentlichen Spielplätze in der Umgebung sowie Spazierwege durch das Wohngebiete, Felder und Flur werden regelmäßig genutzt.

 

Kooperation & Vernetzung

Zusammenarbeit mit der Schule

Die Kindertageseinrichtung pflegt einen engen Kontakt zur Grundschule im Stadtteil.
Die Kooperationspartner der Einrichtung besprechen gemeinsame Aktivitäten, die den Übergang für die Vorschulkinder erleichtern sollen. Erzieher/innen und Grundschullehrer/innen tauschen sich regelmäßig aus, die Einwilligung der Eltern vorausgesetzt.
Der Seh- und Hörtest und die Vorschuluntersuchung durch das städtische Gesundheitsamt finden jährlich in der Kindertageseinrichtung statt.

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit mobilen Fachdiensten, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Ärzten zusammengearbeitet.

Kontakte im Umfeld

Die Vernetzung im Stadtteil Nordwest findet durch die Kooperation mit den umliegenden städtischen Kindertageseinrichtungen, Kindergärten und Schulkindergärten statt. Die Zusammenarbeit mit dem Seniorenzentrum „Bienengarten“ erfolgt in Form von Besuchen und gemeinsamen Aktionen.

Zudem besteht ein enger Kontakt zu folgenden Einrichtungen:

  • Stadtbücherei
  • Gartenamt
  • Feuerwehr

Essen & Trinken

Frühstück

Die Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit, für Müsli steht Milch zur Verfügung.
In allen Gruppen gibt es jeweils eine Obst- und Gemüseschale, die von Eltern abwechslungsreich befüllt und zur Ergänzung der Brotzeit genutzt wird.

Mittagessen

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

Die Kinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit.

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden. In den Wintermonaten wird zusätzlich ungesüßter Tee angeboten.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Über den Tag verteilt essen die Kinder zu den meisten Mahlzeiten entweder frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte.

Pädagogische Konzeption

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der UN Kinderrechtskonvention (1989) und der UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mitgestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu eine in Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen  anregende Umgebung, die eine gute Voraussetzung für Lernen und Entwicklung darstellt. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre kann sich das Kind seinem individuellen Stand entsprechend entwickeln.

Das Kind kommt in die Krippe

Nachdem Sie eine schriftliche Zusage von uns erhalten haben, laden wir jede Familie zu einem Informationsgespräch ein.

Dieses Gespräch beinhaltet folgende Gesprächspunkte:

  • Klärung und Abschluss des Vertrages
  • Vereinbarung des ersten Krippentages
  • Erläuterung des Tagesablaufes in der Krippe
  • Erläuterung der Infomappe für neue Familien
  • Rundgang durch das Haus mit Erläuterungen der Pädagogik / Infowände sowie Abläufe
  • Einführung in  das Berliner – Eingewöhnungsmodell „Ohne Eltern geht es nicht!

Hier eine Kurzinfo zur Eingewöhnungszeit:

Es gibt immer eine gemeinsame Eingewöhnungszeit für Kinder und Eltern, für die 2 - 4 Wochen vorgesehen sind. Diese wird nach den Bedürfnissen des Kindes ausgerichtet. Die Aufnahme im September erfolgt gestaffelt, so dass für jedes Kind eine individuelle und zeitintensive Eingewöhnung möglich ist.

In dieser Anfangszeit der Eingewöhnungsphase begleitet eine Bezugsperson aus der Familie das Kind in den Gruppenraum und nimmt am Gruppenalltag teil. Bei den Krippenkindern bleibt die Bezugsperson während der ersten Trennungsphasen jederzeit in der Einrichtung erreichbar. Das Eingewöhnungskonzept sieht eine schrittweise und individuell abgestimmte Verlängerung des Aufenthalts des Kindes in der Krippe vor.

Die Erzieherin macht das Kind in angemessener Weise mit allen Aspekten seiner neuen Umgebung vertraut. Es lernt Personen, Räume, Materialien und Spielmöglichkeiten, den Tagesablauf sowie die Routine und Regeln in der Gruppe kennen.

Um die Trennungsphase zu erleichtern, dürfen die Kinder ein besonders geliebtes Stofftier oder Schmusetuch von zu Hause mitbringen. Eine erfolgreiche Eingewöhnungszeit erkennen wir daran, dass sich das Kind von der Erzieherin trösten, wickeln und füttern lässt, es Körperkontakt wünscht und sich an die Erzieherin wendet, wenn es Geborgenheit und Schutz sucht.

Das Kind kommt von der Krippe in den Kindergarten

Beim Übergang von der Krippe in den Kindergarten stellen wir zwischen allen Beteiligten, Eltern, den Fachkräften von Krippe und Kindergarten, Klarheit über die jeweiligen Erwartungen und die Übergangsgestaltung im Rahmen eines gemeinsamen Gesprächs her. Mit einer Abschiedsfeier werden die Kinder aus der Krippengruppe verabschiedet.

Da sich Kindergarten und Krippe im gleichen Gebäude befinden, beginnen wir früh mit der Eingewöhnung z. B. besuchen die Krippenkinder  den Kindergarten in regelmäßigen Abständen. Dabei steht das gemeinsame Spielen im Vordergrund. In dieser Besuchszeit können sich die Kinder mit den Unterschieden zwischen Kindergarten und Krippe auseinandersetzen z. B. neue Bezugspersonen, Gruppengröße, neue Gruppenstruktur, Geräuschpegel, Mobilität, andere Sprache, anderer Tagesablauf. Gegenseitige Einladungen zu Festen und Feiern von Kinderkrippe und Kindergarten fördern zudem die Eingliederung in die Gruppe.

Für Eltern bedeutet der Wechsel in den Kindergarten ein Abschied nehmen vom Kleinkindsein ihres Kindes, dem damit verbundenen Loslassen und die Freude auf die wachsende Selbständigkeit des Kindes.

Für alle Eltern, deren Kind in den Kindergarten wechselt, findet ein Informationselternabend statt. Die Themen decken sich, bis auf das Eingewöhnungsmodell, mit denen aus der Krippe.

Das Kind kommt aus der Familie in den Kindergarten

Das ist der entscheidende Schritt, in dem sich das Kind jeden Tag für einige Stunden von seiner Familie löst und eigene Wege in eine neue Umgebung geht. Dies bedeutet eine Herausforderung für das Kind, aber auch für die Eltern, sowie für die pädagogischen Fachkräfte. Sie sind gefordert, durch Akzeptanz und gegenseitige Offenheit die gemeinsame Verantwortung zu übernehmen und diese neue Übergangssituation individuell zu gestalten. Der Übertritt vom Elternhaus in unsere familienergänzende Einrichtung wird in folgenden Schritten erreicht:

Einladung zu einem Informationsgespräch mit folgenden Themen:

  • Klärung und Abschluss des Vertrages
  • Vereinbarung des ersten Kindergartentages
  • Erläuterung des Tagesablaufes
  • Erläuterung der Infomappe für neue Familien
  • Rundgang durch das Haus mit Erläuterungen der Pädagogik / Infowände sowie Abläufe
  • Einführung in  den Ablauf der ersten Tage im Kindergarten

Zu Beginn des Kindergartenjahres werden die Kinder gestaffelt aufgenommen, damit wir ausreichend Zeit haben uns um jedes einzelne Kind und seine Eltern zu kümmern. Anfänglich bleibt das Kind nur kurze Zeit in der Einrichtung. Die Anwesenheit wird dann nach und nach bis zur gebuchten Stundenzahl gesteigert. Dabei ist es uns wichtig, dass die Eltern bei Bedarf jederzeit erreichbar sind.

Das Kind kommt vom Kindergarten in die Schule

Für einen gelungenen, fließenden Übertritt der Kinder vom Kindergarten in die Grundschule arbeiten die Erzieherinnen und die Lehrer eng zusammen.

Die Vorbereitung auf die Schule beginnt bereits am ersten Kindergartentag und wird im letzten Kindergartenjahr intensiviert. Ab Oktober des Vorschuljahres findet in der Einrichtung für die 5- und 6-Jährigen eine gezielte Förderung statt, die dem Kind dabei helfen soll Basiskompetenzen und schulnahe Fähigkeiten vollständig zu erwerben und zu vertiefen. Gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten wird während des Kalenderjahres in Form eines Elterngesprächs die Schulfähigkeit des Kindes besprochen. Hierbei fließen die Ergebnisse des vom Gesundheitsamt Ingolstadt durchgeführten Hör- und Sehtests mit ein. Im Frühjahr erfolgt die Einschreibung ihres Kindes in die Schule des zugehörigen Sprengels sowie der zweite Teil der Vorschuluntersuchung. Jede Sprengelschule bietet normalerweise während des Jahres ein Kooperationstreffen an, bei dem sich Lehrer und Erzieher über Organisatorisches, den ersten Schulbesuch und Möglichkeiten des gegenseitigen Austausches besprechen. In Zusammenarbeit mit der Schule findet zum Abschluss des Kindergartenjahres ein erster Schulbesuch der Vorschulkinder in der Schule statt. Das vermittelt den Kindern einen ersten Eindruck von der Schule und weckt ihre Vorfreude.

Ein intensiver Austausch zwischen Erzieherinnen und Lehrern zu einzelnen Kindern ist nur mit Einwilligung und idealerweise im Beisein der Eltern möglich.

Pädagogische Schwerpunkte

Fördern der personalen und sozialen Kompetenz

Leitfaden unserer pädagogischen Arbeit ist es, jedes Kind da abzuholen wo es steht, um die individuelle Entfaltung seiner Persönlichkeit zu ermöglichen. Um an den persönlichen sensiblen Phasen des Kindes ansetzen zu können, schaffen wir zunächst eine gute Atmosphäre, die Geborgenheit und Angenommen sein ausstrahlt. Bald wird sich das Kind dann seiner eigenen Person und des Umfeldes der Kindergruppe bewusst. Es beginnt soziale Fertigkeiten im Umgang miteinander zu erlernen.

Fördern der Sprachkompetenz

Unsere Einrichtung besuchen Kinder von 0 – 6 Jahren, sowie Kinder aus unterschiedlichsten Nationen und Kulturen. Deshalb ist für uns die Gestaltung einer die Sprachentwicklung anregenden Umgebung unabdingbar, um die Kinder zum Sprechen und damit zum Erlernen der deutschen Sprache zu motivieren. Jeder Fortschritt in der Sprachkompetenz ist ein Schritt zu mehr Selbstständigkeit des Kindes und hilft ihm, sich in einer komplizierten Welt zurechtzufinden.

Wir beachten die unterschiedlichen Wertvorstellungen der einzelnen Kulturen und versuchen den Kindern, die nötige Toleranz gegenüber anderen Vorstellungen zu vermitteln. Erst in diesem wertneutralen Rahmen kann sich Sprache und Bildung frei entwickeln.

Fördern der lernmethodischen Kompetenz

Das Kind ist von Natur aus aktiv und möchte lernen. Es benötigt dazu Personen, die es  in seiner Einzigartigkeit wahrnehmen und dem ihm eigenen Spiel- und Lernrhythmus beachten. Dem Kind bewusst machen  wie es lernt, ist ein Prozess, der Grundvoraussetzung für das weitere Lernen in der Schule und im Alltag ist (Lernen wie man lernt).

Fördern der Resilienz

Kinder sind von sich aus fähig und kompetent, ihre Entwicklungsaufgaben auch unter schwierigen Bedingungen mitzugestalten und aktiv zu lösen. Dies gelingt ihnen, wenn sie in emotional belastender Situation von vertrauten Personen unterstützt und bestärkt werden. Die Entwicklung dieser Widerstandsfähigkeit ist die Grundlage für Gesundheit, Wohlbefinden und hohe Lebensqualität. Die Kinder sollen lernen, mit Veränderungen und Schwierigkeiten in ihrem Leben kompetent umzugehen und diese als Herausforderung und nicht als Belastung zu begreifen.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Jedes Kind ist ein einzigartiges Individuum. Es hat ein Recht darauf als solches anerkannt zu werden. In der Tageseinrichtung lernen Kinder, dieses Recht für sich zu beanspruchen und anderen zu gewähren. Die Kinder lernen in der Gruppe zusammenzuhalten und sich füreinander einzusetzen. Um diese Solidarität zu vollbringen, achten die pädagogischen Fachkräfte in unserer Einrichtung stets auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder, die bei der Planung und Durchführung der pädagogischen Schwerpunkte berücksichtigt werden.

Ebenso steht die Tageseinrichtung in der besonderen Verantwortung, die Kinder auf das Leben in einer demokratischen Gesellschaft vorzubereiten. Das bedeutet, dass Kinder z. B. Entscheidungsfindung und Konfliktlösung auf demokratischem Weg lernen. Diese werden durch Gespräche, faire Kompromissfindungen und durch Abstimmungen durchgeführt.

Sprach- und medienkompetente Kinder

Jedes Kind versucht von Anfang an mit seiner Umwelt in Kontakt zu treten. Der Austausch mit anderen Menschen, ist somit grundlegend für die individuelle Entwicklung der kindlichen Sprache. Je mehr sprachliche Kompetenzen ein Kind entwickelt, desto leichter fällt es ihm, seine Umwelt zu verstehen und zu strukturieren. Es kann sich gemäß seinen eigenen Interessen, mit entsprechenden Angeboten, z. B. in den Medien, auseinandersetzen.

Damit die Kinder bereits im Krippenalter Freude am Sprechen und am Dialog entwickeln können, ist eine angenehme, sprachanregende Atmosphäre notwendig. In dieser lernen die Kinder angstfrei und unbeschwert zu sprechen, zuzuhören und sich sprachliches Wissen durch die Verwendung von Büchern, Geschichten und Hörspielen anzueignen. Durch gezielte Angebote im Kindergarten erfahren die Kinder nach und nach die Bedeutung von Mimik und Gestik und entwickeln ihre eigene Körpersprache. Damit drücken sie ihre Gefühle aus und lernen anschließend, ihre Gedanken mitzuteilen. Das Interesse an den Äußerungen anderer, die Fähigkeit aktiv zuzuhören und die Freude am Gespräch entstehen. Das Sprachvorbild des pädagogischen Fachpersonals sowie das des Elternhauses spielt hier eine wesentliche Rolle.

Das spielerische Erlernen der Sprache wird insbesondere durch den „Vorkurs Deutsch“, der im letzten Kindergartenjahr in Zusammenarbeit mit den Grundschulen angeboten wird vertieft. An diesem „Vorkurs Deutsch“ nehmen Kinder mit Migrationshintergrund teil, denen nach einem Sprachtest empfohlen wird, die Deutschkenntnisse vor der Einschulung noch zu vertiefen. Hierbei greifen wir im Kindergarten die Bereiche Artikulation, Wortschatz, Grammatik sowie Sprachverständnis auf. Die Kinder lernen Laute richtig auszusprechen, ihnen unbekannte Begriffe durch ihr Vorwissen herzuleiten, den Satzbau zu beachten, längeren Erzählungen zu folgen, den Bezug von Text und eigenen Erfahrungen herzustellen oder eine Geschichte zusammenhängend zu erzählen.

Eine wichtige Grundlage für eine differenzierte Sprachförderung ist die Begleitung der Sprachentwicklung, wie z. B. durch den Beobachtungsbogen „SISMIK“, der speziell für Migrantenkinder entwickelt worden ist.

Literacy-Erziehung steht für vielfältige Erfahrungen und Lernchancen rund um Buch-, Erzähl-, Reim- und Schriftkultur sowie Erfahrungen, die für die Sprachentwicklung, die Lesekompetenz und die Bildungschancen von Kindern von großer Bedeutung sind.

Die Bilderbuch-Betrachtung sowie das Erzählen und Vorlesen sind Kernelemente der Literacy-Erziehung und werden bereits den unter 3-Jährigen täglich angeboten. Insbesondere das Bilderbuch bietet die vielfältige Möglichkeit des Wiederholens, welches ein Grundprinzip der Sprachförderung darstellt. Erzählen, z. B. im Erzählkreis nach dem Wochenende, fördert das intensive Zuhören, die Phantasie und die Konzentration auf eine rein sprachlich vermittelte Botschaft. Im Kindergartenalter erweitert sich diese Handhabung um die Aktivitäten rund um das Buch, durch Laut- und Sprachspiele, durch Rollenspiele und das spielerische sowie entdeckende Erfahren von Schrift. Deshalb gehören z. B. Leseecken, das Verwenden von Bilderbüchern, Sachbüchern, Hörspielen, Besuche in der Stadtbücherei, Fingerspiele, Reime, Zungenbrecher, Sprichwörter, Handpuppenspiele wie das Einrichten einer Schreibecke oder die attraktive Aufbereitung von Buchstaben zum Kindergartenalltag. Ein weiterer Bestandteil Sprache im Alltag zu fördern, findet sich in unserem Mittagskreis. So erarbeiten die Kinder gemeinsam, was Sie während des Tages alles erlebt, mit wem Sie gespielt oder gelernt haben. Gemeinsam werden die pädagogischen Angebote reflektiert und für die Eltern festgehalten.

All diese Aktivitäten gestalten wir so, dass sie für Kinder mit Migrationshintergrund eine Wertschätzung ihrer Familiensprache und – Kultur bedeuten und gleichzeitig für alle Kinder Lernchancen im Sinne einer Förderung von kultureller Aufgeschlossenheit, sprachlicher Neugierde und Sprachbewusstsein eröffnen.

Kinder kommen von klein auf mit Medien, ob es nun Tonmedien (Radio), Bildmedien (Fotos) oder Bild-Ton-Medien (Fernsehen) sind, in Berührung. Sie haben zugleich ein hohes Interesse daran.

In der Erziehungspraxis werden die Kinder Medien als Informationsquellen zur Wissens- und Kompetenzerweiterung, als Mittel der Bildung und kulturellen Mitgestaltung und als eigenständigen Bildungsinhalt kennen lernen. Sie können zum Beispiel erlernen, wie man ein Hörspiel produziert oder wie bewegte Bilder entstehen.

Während sich die Krippenkinder mit den Medien beschäftigen und sie ausprobieren wollen, erzählen Kinder ab 3 Jahren sehr viel über ihre Erfahrungen mit Medien. Ihre Erlebnisse werden im Rollenspiel aufgegriffen, in Bewegung umgesetzt oder in Kleingruppen besprochen und eventuell in einem Projekt aktiv behandelt. Gemeinsam über Medien zu sprechen bzw. sie zu nutzen, stärkt zudem die sozialen Fähigkeiten wie auch die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme und demokratischen Teilhabe.

Fragende und forschende Kinder

Für die Kinder ist die Welt voller Fragen - und kaum ist eine Frage beantwortet, entstehen neue Fragen. Es ist wichtig für uns, die vorhandene, ursprüngliche Neugierde, Motivation und Entdeckerlust der Kinder zu unterstützen und zu fördern. Wir vermitteln den Kindern spielerisch ganzheitliche Lernerfahrungen in Bezug auf Mathematik, Naturwissenschaft und Umwelt. Die Kinder erwerben und entwickeln dabei grundlegende mathematische und kognitive Kompetenzen, wie z. B. differenzierte Wahrnehmung, Denkfähigkeit, Gedächtnis, Problemlösefähigkeit, Phantasie und Kreativität. Den Erzieherinnen geht es darum, eine anregende und geeignete Lernumgebung zu schaffen, die Kinder auf ihrem Weg zu begleiten, ihr Handeln und Planen zu unterstützen und zu fördern. Im gemeinsamen Erkunden lernen die Kinder miteinander zu kommunizieren, zu kooperieren, ihre Meinung vertreten, Interessenskonflikte zu bewältigen und andere Einstellungen zu tolerieren.

Die Mathematik schärft den Blick für die Welt, lässt Dinge klarer erkennen, intensiver wahrnehmen und vermittelt Beständigkeit, Verlässlichkeit und Wiederholbarkeit. Bereits in der Krippe lenken wir die Aufmerksamkeit der Kinder auf mathematische Aspekte: spielerisches Erfassen geometrischer Formen mit allen Sinnen, Zahlen, Mengen, Größen, Gewicht, Raum, Rhythmen. Dies geschieht vor allem in Alltagssituationen und im Spiel. Beim Aufräumen lernen die Kinder das Vergleichen, Klassifizieren und Ordnen von Objekten bzw. Materialien und ein grundlegendes Verständnis von Relationen.

Mit zunehmendem Alter der Kinder werden diese mathematischen Vorkenntnisse immer differenzierter und umfangreicher. Wir fördern die Kinder durch gezielte Spiele, Geschichten, Lieder und interessante Bewegungsspiele und Mathematik – Spiele.

Wichtig ist auch, dass Kinder ihre Welt mit guten Gefühlen verbinden und sich ihr gerne und mit Ausdauer zuwenden. Ihre Fragen signalisieren uns ihre Wissbegier über Weltvorgänge und ihre Motivation, die für sie noch unerklärlichen Dinge in ihrer Umgebung zu verstehen. Sie haben Spaß und Freude am Beobachten von Phänomenen der belebten und unbelebten Natur, am Experimentieren und Forschen: z. B. verschiedene Naturmaterialien sammeln, sortieren, ordnen, benennen und beschreiben; Vorgänge in der Natur beobachten, vergleichen, beschreiben und mit ihnen vertraut werden (z. B. Wetterveränderungen, Jahreszeiten, Naturkreisläufe …)

Dadurch entwickeln die Kinder ein gesundes Bewusstsein für die Umwelt, werden sensibel für alle Lebewesen und die natürlichen Lebensgrundlagen, lernen ihr eigenes Verhalten zu überprüfen und können Verantwortung für ihre Welt übernehmen, wie z. B. Müllvermeidung, Mülltrennung ….

Mindestens einmal im Jahr arbeiten die Kindergartenkinder an einem großen Projekt. Das Thema richtet sich dabei immer an den Interessen der Kinder oder ist Ergebnis einer Kinderkonferenz. Die Kinderkonferenzen zeigen den Kindern, dass sie durch ihr Mitspracherecht in ihrer Welt etwas bewegen und verändern können. Der Verlauf des Projekts wird von den Kindern bestimmt und von den Erziehern festgehalten. Bei der abschließenden Fertigstellung der Dokumentation denken die Kinder noch einmal über ihre Arbeit nach. Dabei wird ihnen, mit Unterstützung der Erzieherin bewusst, was und wie sie etwas gelernt haben. Je mehr Lernerfahrungen die Kinder machen, desto besser sind sie den Anforderungen in der Schule und im Beruf gewachsen.

Künstlerisch aktive Kinder

Durch vielseitige Anreize lernt das Kind spielerisch mit seiner Phantasie und Kreativität umzugehen. Unterstützt von den Erziehern entwickeln sich in einer wertschätzenden Umgebung künstlerische Kompetenzen. Diese wirken sich positiv auf die Persönlichkeits- und Intelligenzentwicklung des Kindes aus. In ihren Bildern zeigen uns die Kinder ihre Sicht der Welt und teilen sich uns so mit.

Anregend für Phantasie und Kreativität ist aber auch Musik. Kinder handeln von Geburt an musikalisch, haben Freude daran den Geräuschen, Tönen und Klängen in ihrer Umgebung zu lauschen, diese selbst zu produzieren und Klangeigenschaften von Materialien aktiv zu erforschen. Die Musik verfügt neben ihrer ästhetischen Selbstwert über weit reichende entwicklungsphysiologische Effekte und fördert und fordert die gesamte Persönlichkeit des Kindes. So können sich Kinder durch sie mitteilen, Gefühle und Gedanken äußern und auch emotionale Belastungen abreagieren.

Gemeinsames Singen und Musizieren in Morgenkreisen oder musikalischen Angeboten stärken die Kontakt und Teamfähigkeit und die Bereitschaft, soziale Mitverantwortung zu übernehmen. Soziale Kompetenzen bilden sich heraus, Kinder lernen einander zuzuhören, aufeinander zu reagieren, Erfahrungen zu teilen, Regeln oder gemeinsame Vereinbarungen einzuhalten, zu einem Gleichklang oder Rhythmus zu finden, zusammen etwas Neues zu kreieren. All dies erfordert ein hohes Maß an sozialen Handlungen und gegenseitiges Verstehen. Die Fähigkeit einmal zurück zu stehen und nach einiger Zeit den dominanten Platz zu übernehmen, können die Kinder hier gut einüben.

Starke Kinder

Im frühen Kindesalter sind Bewegungserfahrungen nicht nur für die Gesundheit und die Bewegungsentwicklung, sondern auch für die Entwicklung der Wahrnehmung sowie für die kognitive und soziale Entwicklung entscheidend.

Aufgrund der Tatsache, dass viele Kinder heutzutage mehr sitzen als sich bewegen, sowie mehr Stress und größerer Umweltbelastung ausgesetzt sind als früher, ist es für uns in der Kindertageseinrichtung unerlässlich, den Bewegungsbedürfnissen der Kinder nachzukommen, um sie in ihrem kindlichen Entwicklungsprozess nicht einzuschränken. Ein Kind, das lernt, sich selbstständig ohne Hilfe fortzubewegen, steigert seinen Erlebnisraum und kann neue Erfahrungen machen.

Bewegung, Spiel wie auch Tanz gehören zu den elementaren menschlichen Ausdrucksformen. Für das Kleinkind ist es wichtig, dass es greifen und krabbeln, Gegenstände und Räume untersuchen, auf Objekte klettern und auch gehörte Musik in spontane Bewegung umsetzen kann. Bei Kindern, die über drei Jahre alt sind, verlagert sich der Schwerpunkt auf Bewegungs- und Turnstunden. Wir bieten Geräteparcours, Bewegungslandschaften, angeleitete Sporteinheiten mit Klein- oder Großgeräten, elementaren Tanz oder auch Rhythmik an. Wir sind offen für Anregungen und Ideen der Kinder und nehmen sie in die Bewegungsangebote auf. Durch unser über 3 Etagen reichendes Haus haben die Kinder zusätzlich einen Bewegungsanreiz, wenn sie von einer Gruppe in die andere wollen. Desweitern nutzen wir regelmäßig eine nahegelegene Turnhalle in der die Kinder Ihren natürlichen Bewegungsdrang zusätzlich ausleben können. Die Verbindung von Naturerfahrungen und Bewegung ermöglichen wir den Kindern durch die täglichen Besuche des Gartens bzw. des angrenzenden Spielplatzes.

Ein guter Gesundheitszustand ist ein entscheidender Bestandteil der Lebensqualität. Die Voraussetzungen für Gesundheit sind neben äußeren Faktoren, wie z. B. Umweltbelastungen, im persönlichen gesundheitsorientierten Verhalten gelegen, welches wir stärken. Ihr Kind lernt, selbst bestimmt Verantwortung für sein eigenes Wohlergehen, seinen Körper und seine Gesundheit zu übernehmen, indem es z. B. die Signale des eigenen Körpers wie Hunger, Durst, Angst wahrnimmt. Damit die Kinder einen Bezug zu frischem Obst und Gemüse bekommen, bieten wir den Kindern täglich einen bunten Teller mit frischem Obst oder Gemüse an. Die Kinder sollen selbst wahrnehmen, wann sie eine Pause brauchen, wann sie erschöpft sind oder wie sie sich im Verkehr verhalten müssen, um sicher über die Straße zu gelangen. Dies trägt wesentlich zu einem positiven Selbstkonzept bei und stärkt das Vertrauen in die Selbstwirksamkeit des Kindes.

Beteiligung der Kinder

Uns ist wichtig die Kinder an Entscheidungen z. B. in Form von Kinderkonferenzen zu beteiligen Diese Mitwirkung der Kinder am Bildungs- und Einrichtungsgeschehen nennt man „Partizipation“. Solch eine Mitgestaltung und Mitbestimmung basiert auf dem partnerschaftlich demokratischen Erziehungsstil und setzt den „Dialog“ zwischen den Personen voraus.

Um dieses Kriterium zu verfolgen gehen wir bei der Planung und Durchführung unserer pädagogischen Arbeit von den Bedürfnissen der Kinder aus und arbeiten somit nach dem „situationsorientiertem Ansatz“. Daraus ergeben sich als Grundlagen des Lernens die vielfältigen Erlebnisse und Alltagserfahrungen der Kinder, ihre Bedürfnisse und sozialen Bedingungen. Dadurch sollen die Kinder soziale Kompetenzen erwerben, demokratische Teilhabe erfahren, Selbstständigkeit, Handlungskompetenz und praktische Fähigkeiten erlangen. Sie sollen sich aktiv und tätig mir ihrer Umwelt auseinandersetzten können.

Die Kinder sind bei der Gestaltung der Gruppenräume, bei Alltagsgesprächen, im Morgenkreis  durch Aufgreifen bestimmter Situationen und daraus resultierenden Kinderkonferenzen und durch die Projektarbeit am Alltag im Kindergartengeschehen aktiv beteiligt.

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Kinder haben ein Recht sich zu beschweren.

Dieser Leitsatz findet in unserer täglichen Arbeit mit den Kindern, sowohl in Krippe als auch Kindergarten viel Raum.

Die Umsetzung in der Praxis sieht wie folgt aus:

  • Beschwerden können angstfrei geäußert werden – die Kinder finden Gehör und suchen gemeinsam mit den Fachkräften nach Lösungswegen
  • Den Kindern wird Respekt und Wertschätzung entgegengebracht – Anliegen, Ideen, Sorgen oder Probleme werden ernst genommen
  • Eltern werden als Sprachrohr und Vermittler  für die Kinder gesehen ( z. B. im täglichen Tür- und Angelgespräch/ durch den Elternbeirat)

Reflexion der erzieherischen Haltung um die Beschwerdemöglichkeiten der Kinder zu kräftigen und auszubauen bzw. eigene Fehleinschätzungen einzugestehen und zu verbessern

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und  auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und  ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen  den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)“.

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann. Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

Das Spiel ist für Kinder von 0-6 Jahren die wichtigste Möglichkeit sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. So können sie im Rollenspiel Handlungen Erwachsener nachspielen und verschiedene Fähigkeiten bzw. Fertigkeiten aneignen.

Daher ist das freie Spielen für die Kinder von großer Bedeutung. Im Zusammenspiel mit anderen Spielkameraden erhöht sich die Spielqualität. Die Zweierkonstellation fordert Kinder heraus, Regeln und Vorgehensweisen ihres Spiels gemeinsam auszuhandeln, über ihr Vorgehen zu sprechen und es miteinander zu reflektieren. Die Kinder entscheiden selber mit wem, wo und was sie spielen und setzen sich somit ganz aktiv und intensiv mit ihren Interessen auseinander.

Anregende Lernumgebungen die Kindern kombinationsreiches Spiel und strukturiertes Erforschen ermöglichen, sind auch Miniaturversionen alltäglicher und außeralltäglicher Handlungsfelder d. h. Lernbereiche wie Puppenecken, Funktionsspiele z. B. Puzzle, Würfelspiele, Memory, Bauecken, Funktionsräume z. B. Atelier. So werden in der Puppenecke vorwiegend Rollenspiele, in der Bauecke Konstruktionsspiele und Funktionsspiele gespielt. Im Atelier haben die Kinder die Möglichkeit mit verschiedene Materialien (Papier, Stifte, Schere, Kleber, Knete, Farben)zu hantieren und zu experimentieren.

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Die Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen bildet eine wesentliche Grundlage für das pädagogische Handeln in unserer Arbeit. Sie vermittelt Einblicke in das Lernen und in die Entwicklung von Kindern. Sie helfen die Qualität von pädagogischen Angeboten zu sichern und weiter zu entwickeln.

Unsere Beobachtungen sind Basis und Anlass für das Gespräch mit Kindern und für regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Eltern. Im Zuge der Elterngespräche werden gemeinsame Zielvereinbarungen getroffen, um eine bestmögliche Entwicklung des Kindes in partnerschaftlicher Zusammenarbeit anzustreben.

Durch die regelmäßigen Beobachtungen können wir einen möglichen Förderbedarf z. B. bei Entwicklungsverzögerung oder Hochbegabung frühzeitig erkennen und die Eltern an entsprechende Fachdienste verweisen. Wir arbeiten zum Beispiel mit der Erziehungsberatungsstelle, dem Gesundheitsamt, dem „Mobilen heilpädagogischen Fachdienst“ und der Sprachheilschule zusammen.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Damit die Eltern erfahren, was ihr Kind während der Kindergartenzeit tut und lernt, dokumentieren wir unsere pädagogische Arbeit möglichst zeitnah. Die Eltern gewinnen einen Einblick in unsere Bildungs- und Erziehungsarbeit, anhand des Tagesrückblickes, der Fotos zu unseren Projekten und der Elternbriefe. Anhand der Entwicklungsbögen (Seldak, SISMIK, Perik oder Kompik) wird der Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes festgehalten und mit den Eltern besprochen.

In der Kinderkrippe dokumentieren wir die Entwicklung des Kindes anhand der „Beller-Tabelle“, erstellen Entwicklungsprofile, um die Stärken und Schwächen des Kindes aufzuzeigen und entsprechende Lernangebote daraus zu entwickeln.

Um Entwicklungsschritte und Lernschritte festzuhalten, führen wir gemeinsam mit den Kindern eine Portfoliomappe.  Weiterhin werden hier Erlebnisse  wie Ausflüge im Kindergarten-/ Krippenalltag dokumentiert.

Beteiligung der Eltern

Eine erziehungspartnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern zum Wohl des Kindes ist uns sehr wichtig. Dazu wünschen wir uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern.

Folgende Formen der Beteiligung von Eltern finden Sie in der Kindertageseinrichtung vor: Begleitung von Übergängen, Information und Austausch, Tür- und Angelgespräche, Entwicklungsgespräche, Stärkung der Elternkompetenz durch Elterngespräche und Themenelternabende, Beratung der Eltern bezüglich Fachdienste.

Weiterhin haben die Eltern an den Hospitationstagen die Möglichkeit, ihr Kind an einem Tag im Gruppenalltag zu beobachten.

Im Oktober wählen wir  jährlich  einen Elternbeirat.

In unserer Einrichtung führen wir jährlich eine Elternbefragung durch, mit deren Hilfe wir unsere Arbeit reflektieren, neu überdenken und gegebenenfalls Neuerungen einführen können.

Details zu unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.

 

  • Kindertageseinrichtung - Rucksäcke
  • Kita "Am Eichenwald" in Gerolfing
  • Kita Südwind
  • Kita Südwind
  • Krippen & Kitas
  • Qualität und Finanzierung