Seiteninhalt

Kita Grüne Insel

In der städtischen Kita Grüne Insel werden insgesamt 111 Kinder von null bis zu sechs Jahren in einem Krippen-  und einem Kindergartenhaus, mit jeweils drei Gruppen, betreut.

Die Kita liegt in idyllischer Lage im Südwesten von Ingolstadt, zum einen mit optimaler Verkehrsanbindung und zum anderen in grüner Umgebung, die zum Erkunden einlädt.

Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit ist in beiden Häusern von 07:00 bis 08:30 Uhr.

Die Abholzeit richtet sich nach der Stundenbuchung.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten

Tag/Zeitraum Grund der Schließung
Mi., 31.10.2018 Teamtag

Fr., 02.11.2018

Brückentag

Mo., 24.12.2018 bis

Fr., 04.01.2019

Weihnachten

Mi., 17.04. bis

Do., 18.04.2019

Konzeptionstage
Fr., 31.05.2019 Brückentag

Di., 11.06. bis

Fr., 14.06.2019

Pfingstferien

Mo., 12.08. bis

Fr., 30.08.2019

Sommerferien

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Während der Sommerferien hat immer mindestens eine städtische Kindertageseinrichtung geöffnet, so dass Kindergartenkinder (ausgenommen Krippenkinder) bei Bedarf in einer anderen städtischen Kita betreut werden können.

Tagesablauf

Vormittag

Bringzeit

Eine aufmerksame Begrüßung der Kinder und deren Familien sowie die zugewandte Gestaltung des Übergangs von Familie in die Kita, leiten den Tag für das Kind ein.

Gleitende Brotzeit

Die Mahlzeit findet in einer wertschätzenden Atmosphäre statt und die individuellen Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt.

Morgenkreis in den Stammgruppen

Der Morgenkreis fördert das Zugehörigkeitsgefühl und bietet Orientierung. Lieder, Geschichten, Spiele und Gespräche über den Verlauf des Tages, über die Ideen und Themen der Kinder, finden statt.

Freie Lern- und Spielzeit

Die Pädagogen/-innen beobachten aufmerksam und feinfühlig die Spielsituationen und lassen sich aktiv von den Kindern in ihr Spiel einbinden. Auf der Basis dieser Beobachtungen setzt die Fachkraft Impulse zu weiteren Entwicklungsschritten.

Gezielte Aktivitäten

Lerninhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und fokussieren unterschiedliche Bildungsbereiche, wie z. B. Schulvorbereitung oder Bewegung. Die Pädagogen/-innen motivieren und begleiten.

Projektarbeit

Der Fokus liegt auf den Fragen der Kinder. Pädagogen/-innen greifen die Interessen der Kinder auf, geben Impulse und ermutigen dadurch weiter an einem Thema zu forschen. Ein Projekt entsteht.

Gartenzeit und Spaziergänge

Aktivitäten außerhalb der Kita geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und die Umwelt zu erweitern. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung der Kinder bedeutsam. Der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes wird viel Raum gegeben.

Begleitung der Körperpflege

Die Körperpflege und das Wickeln der Kinder finden in liebevollem Umgang statt und werden begleitet von einer respektvollen Haltung und sprachlichem Dialog.

Mittagszeit

Gemeinsames Mittagessen

Mahlzeiten bieten den Kindern die Möglichkeit zur Begegnung und zur Bildung. Eine angenehme Atmosphäre bei Tisch entsteht, wenn Kinder selbstbestimmt für sich und für die Tischgemeinschaft agieren können.

Ruhe-/Schlafenszeit

Eine Ruhezeit ist für die Entwicklung der Kinder unabdingbar. Ruheinseln und feste Schlaforte bieten Antworten für die individuellen Bedürfnisse der Kinder. In dieser Zeit ist eine Abholung nicht sinnvoll.

Begleitung der Körperpflege*

Nachmittag

Freie Lern- und Spielzeit* / Gezielte Aktivitäten* / Projektarbeit* / Gartenzeit * / Gleitende Brotzeit* / Begleitung der Körperpflege*

* wie oben beschrieben

Abholzeit je nach Buchung

Ein kurzer Austausch zwischen Erzieherin, Kind und Abholberechtigten gibt die Möglichkeit Wichtiges zu übermitteln.

Team

Das Team der Kindertageseinrichtung setzt sich, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, zusammen aus einer Leitung, einer stellvertretenden Leitung, pädagogischen Fachkräften, pädagogischen Ergänzungskräften sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Räumlichkeiten

Die Grüne Insel besteht aus zwei Häusern mit jeweils drei Krippen- und drei Kindergartengruppen.

Die Gruppenräume erfüllen in jedem Haus eine bestimmte Funktion, so gibt es jeweils einen Rollenspielraum, einen Bauraum und ein Atelier.

In der Krippe grenzen die Schlafräume an den jeweiligen Gruppenräumen an und es gibt einen großen Spiel- und Bewegungsflur, sowie ein Kinderbad mit Wickelbereich.

Der Kindergarten verfügt über ein Bistro, in dem alle Mahlzeiten eingenommen werden, eine Turnhalle, die auch von den Krippenkindern genutzt wird, ein Kinderbad und über einen Flur mit verschiedenen Spielecken.

Außenanlage

Beide Häuser verfügen über einen separaten Garten mit altersgerechtem Spielmaterial.

Den Kindern stehen Sandkästen mit Matschanlagen, Klettermöglichkeiten, Rutschen und Vogelnestschaukeln, sowie Fahrzeuge für die verschiedenen Altersgruppen zur Verfügung.

Die öffentlichen Spielplätze in der Umgebung, sowie Spazierwege durch die Wohngebiete und Feld und Flur, werden regelmäßig genutzt.

Kooperation & Vernetzung

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen ist ein fester Bestandteil unserer Arbeit. Wir arbeiten bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern mit dem Mobilen Fachdienst, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Ärzten, Grundschulen und anderen Kindertageseinrichtungen zusammen.

Essen & Trinken

Frühstück

Die Kinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit, für Müsli stellen wir Milch zur Verfügung. Wir legen Wert auf eine gesunde Ernährung.

In Krippe und Kindergarten gibt es jeden Donnerstag ein „Kinderfrühstück“. Die dazu benötigten Zutaten werden mit Hilfe des pädagogischen Personals von den Kindern ausgesucht. An diesem Tag wird nur für nachmittags eine Brotzeit von zu Hause benötigt.

Mittagessen

Jede Städtische Kindereinrichtung bietet den Kindern ein warmes Mittagessen an. Das Essen wird tiefgekühlt geliefert und erst kurz vor der Mahlzeit zubereitet. Ergänzend werden Obst, Salat, oder Milchprodukte gereicht. Gesundheitliche oder religiöse Bedürfnisse werden bei der Zubereitung der Mahlzeit berücksichtigt, z. B. kein Schweinefleisch, Lebensmittelallergien. Das Essen kostet momentan 3 Euro. Weitere Informationen zum Mittagessen erhalten Sie in der Kita.

Nachmittagsbrotzeit

Die Kinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit und haben nach dem Schlafen/Ausruhen die Möglichkeit gleitend Brotzeit zu machen

Getränke

Jeden Tag steht den Kindern stilles und spritziges Mineralwasser zur Verfügung.

In den Wintermonaten bieten wir zusätzlich ungesüßten Tee an.

Pädagogische Konzeption

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der UN Kinderrechtskonvention (1989) und der UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mitgestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu, eine in Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen, anregende Umgebung die eine gute Voraussetzung für Lernen und Entwicklung darstellt. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre kann sich das Kind, seinem individuellen Stand, entsprechend entwickeln.

Das Kind kommt in die Krippe bzw. den Kindergarten

An einem jährlich stattfindenden Infoelternabend werden alle neuen Eltern in unsere Einrichtung eingeladen. An diesem Abend erhalten Sie eine Mappe, in der gesetzliche und einrichtungsinterne Informationen zusammengefasst sind, welche gemeinsam besprochen werden. Ebenso  haben die Eltern die Möglichkeit, die pädagogischen Fachkräfte und die Räumlichkeiten näher kennen zu lernen.

In den gruppeninternen Gesprächen, während des Infoelternabends, erfahren die Eltern den genauen Ablauf der Eingewöhnungszeit und verschiedene Termine werden vereinbart.

Wir orientieren uns in der Krippe und im Kindergarten nach dem bundesweit anerkannten Berliner Eingewöhnungsmodell unter Beteiligung der Eltern. Im Kindergarten-,  sowie im Krippenbereich erleichtert eine gestaffelte Aufnahme der neuen Kinder die Eingewöhnung.

Nach Abschluss der Eingewöhnung findet ein sogenanntes Eingewöhnungsgespräch statt.

Den hausinternen Übergang von der Krippe in den Kindergarten gestalten wir nach einem eigenen Übergangskonzept. Bereits im Sommer finden regelmäßige Besuchstage der Krippenkinder in den Kindergartengruppen statt, um die Räumlichkeiten und das pädagogische Personal kennenzulernen und somit einen schonenden und reibungslosen Wechsel zu ermöglichen.

Ein Krippenplatz in unserem Haus garantiert jedoch nicht automatisch auch einen Kindergartenplatz. Es ist eine erneute Anmeldung im Rahmen des regulären Anmeldeverfahrens erforderlich.

Vom Kindergarten in die Schule

Ab Eintritt in die Kindertageseinrichtung begleiten und fördern wir die Kinder individuell bis zur Schulreife nach dem entwicklungsgemäßen Ansatz. Vor allem für die Vorschulkinder gestaltet sich der Kontakt zu den zuständigen Grundschulen, besonders mit der GS Haunwöhr und der GS Münchener Straße, auf unterschiedliche Weise.

Pädagogischer Schwerpunkt

„Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“, sagt ein afrikanisches Sprichwort. So wie das Gras einen guten Nährboden, Sonne und Wasser benötigt, brauchen Kinder ein reiches, vielfältiges Angebot und liebevolle Erwachsene, die das Lernen im Einklang mit ihren Erfahrungen unterstützen. So können wir die Kinder auf die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft vorbereiten und sie in ihrer Entwicklung zu selbstbewussten, selbstbestimmten, wissbegierigen und weltoffenen Menschen begleiten.

Im Kindergarten und in der Krippe sind unsere Räume auf verschiedene Bereiche ausgelegt. Zu den sogenannten Funktionsräumen zählt jeweils ein Bauraum (Bauen, Mathematik, Naturwissenschaft), ein Atelier, in dem die kreativen und gestalterischen Kompetenzen durch ein großes und umfangreiches Materialangebot gefördert werden und ein Rollenspielraum mit verschiedenen Spielbereichen und Verkleidungsmöglichkeiten. Im Kindergarten befindet sich zusätzlich noch ein Bistro (Essen, Ernährung) und eine Turnhalle. Zudem gibt es Nebenräume, die zum Entspannen oder zur Arbeit mit Kleingruppen einladen. Durch die Funktionsräume haben die Kinder die Möglichkeit ihren persönlichen Interessen und individuellen Bedürfnissen nachzugehen. Durch Erkenntnisse aus der Hirnforschung wissen wir, dass ein Kind dann nachhaltig lernt und größtmögliche Entwicklungsschritte erzielt, wenn es mit Freude und Eifer dabei ist und eine Verknüpfung von Spielen und Lernen stattfindet.

Grundlegend dafür ist unsere „offene Arbeit“, die zum einen Zeit und Raum für freie Entfaltung bietet, aber auch einen notwendigen Rahmen und Sicherheit durch Stammgruppen, klare Grenzen und Regeln und einen strukturierten Tagesablauf schafft.

Unsere Haltung gegenüber den Kindern ist von Wertschätzung und Zutrauen geprägt. So schaffen wir eine vertrauensvolle Atmosphäre, die den Kindern Mitbestimmungsrechte eingesteht. Partizipation findet bei uns in fast allen Bereichen statt und es werden zu verschiedenen Themen Kinderkonferenzen einberufen, an denen auch die „Großen“ der Krippe teilnehmen. Nur in gemeinsamer Interaktion und im ko-konstruktiven Prozess kann Bildung stattfinden.

Auch im Krippenbereich sind die Kinder bei uns aktive Mitgestalter ihres Geschehens, die ebenso ihre Bedürfnisse äußern können. Bei Kindern bis drei Jahren bedeutet das, verstärkte Aufmerksamkeit auf die nonverbale Kommunikation zu richten. Bereits in den ersten Lebensjahren stärken wir die Basiskompetenzen in einem ganzheitlichen Bildungsverständnis, denn wenn kleine Kinder lernen, dann lernt immer das „ganze Kind“. Neben den Sinnen spielen dabei auch die Emotionen, geistige Fähigkeiten und Ausdrucksweisen eine ebenso wichtige wie zentrale Rolle. Bildung und Betreuung ermöglichen wir den Kindern zum einen in den Stammgruppen, die Sicherheit und Wärme bieten, im Hinblick auf die Vielfalt aber, auch in gruppenübergreifender Arbeit.

Ein weiterer Schwerpunkt in beiden Bereichen ist die Portfolioarbeit. Das Portfolio ist eine Dokumentationsform, die die Kinder vom ersten Kita-Tag bis zur Schule begleitet. Durch Fotos, Bilder, etc. wird die Entwicklung eines jeden Kindes, auf positive Art und Weise, transparent gemacht und orientiert sich dabei an den Stärken. Das Einordnen der Einträge und die Erkenntnis, dass das Portfolio ihr Eigentum ist, das die meisten Kinder von selbst wie ihren Schatz behandeln, führt dazu, dass die Kinder Selbstständigkeit und Verantwortungsübernahme für ihr eigenes Handeln und Tun erlernen.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

Ethische und religiöse Bildung und Erziehung bietet dem Kind ein Fundament, auf dem es seine Sicht der Welt und des Menschen entfalten kann und das ihm dabei hilft,  Antworten auf die Fragen nach Sinn und Deutung zu finden. Die Kinder erhalten bei uns die Möglichkeit, in der Begegnung mit lebensnahen Wertsystemen und christlichen Traditionen eigene Standpunkte zu finden, sowie Wertschätzung, Respekt, Geduld und Offenheit gegenüber anderen zu entwickeln. Die Einhaltung der Gesprächsregeln, das Zeigen von Hilfsbereitschaft, Einfühlungsvermögen, sowie Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen und das Erarbeiten von Konfliktlösungsstrategien sind grundlegend dafür. Als pädagogische Fachkräfte ist es uns wichtig, den Kindern diese Normen und Werte vorzuleben, nahe zu bringen und sie in ihrem Selbstwertgefühl und in ihrer Selbstbestimmung zu unterstützen.

Sprach- und medienkompetente Kinder

Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, sowie für die Teilnahme am gesellschaftlich-kulturellen Leben. Die Kinder unserer Einrichtung werden motiviert und bestärkt, sich sprachlich mitzuteilen und mit anderen auszutauschen. Dies geschieht in dem sie das Bedürfnis und die Fähigkeit entwickeln, ihre eigenen Gefühle zu äußern, Erlebnisse und Gedanken sprachlich mitzuteilen, aktiv zuzuhören und das Interesse an den Äußerungen anderer zu zeigen. Des Weiteren unterstützen wir die Kinder bei der Entwicklung einer sprachbezogenen Verhandlungs- und Konfliktlösungsstrategie. In der Begegnung mit (Bilder-)Büchern, Geschichten, Versen, Märchen, Fingerspielen oder Reimen entwickeln Kinder in gezielten Aktivitäten, sowie im selbstbestimmten Spielen und Lernen Literacy-bezogene Kompetenzen, die auch ganz wesentlich zur Sprachentwicklung gehören. Durch die Literacy-Erziehung wird das Interesse an Schrift und Schreiben geweckt und verstärkt, z.B. durch das bewusste Wahrnehmen von Anlauten und den dazugehörigen Schriftsymbolen.

Das Kennenlernen neuer Medien, wie z. B. der Umgang mit dem PC und CD-Player beinhaltet für die Kinder  vielfältige und reichhaltige Lernchancen. Diese erlernten Fähigkeiten werden im Kita-Alltag umgesetzt und vertieft.

Fragende und forschende Kinder

Die Kinder erleben schon von Geburt an ihre Umwelt und die Ergebnisse technischer Entwicklungen, z. B. vom Auto über diverse Haushalts- und Gebrauchsgegenstände bis hin zum Fernsehen, Handy und Computer. Sie greifen naturwissenschaftliche und technische Lernangebote begeistert auf und haben viel Freude am Beobachten von Phänomenen der belebten und unbelebten Natur, am Erforschen und Experimentieren. Die Möglichkeit des Ausprobierens erhalten sie bei uns in der Kindertageseinrichtung durch die Materialien, die wir ihnen anbieten, z. B. Konstruktionsmaterial (Lego, Duplo, Bausteine, Kaplamaterial), Matschanlage (Sand und Wasser), usw. Naturwissenschaftliche und mathematische Aktivitäten, sind auf den Entwicklungsstand abgestimmt. Die umfangreichen Experimente, wie z. B. physikalische Vorgänge wie der Aggregatzustand des Wassers und das Sammeln von Erfahrungen mit Elementen wie Feuer, Wasser, Luft und Erde bieten wir in wöchentlichen Aktivitäten und Projekten an. Mit diesen erworbenen Kenntnissen haben die Kinder bei uns im Kita-Alltag die Möglichkeit, weiter auszuprobieren, zu experimentieren und ihre Erfahrungen zu vertiefen.

Ebenso bedeutend ist, dass Kinder verantwortungsvoll mit der Umwelt umgehen. Dies wird z. B. durch die Mülltrennung oder Achtsamkeit gegenüber Tieren und Pflanzen vermittelt. Durch Naturbegegnungen, z. B. Waldtage, Spielen im Garten, Gemüsebeet und Kräuterschnecke, können die Kinder die Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen.

Künstlerisch aktive Kinder

Ästhetische Bildung und Erziehung beinhaltet auch den Bereich „Kunst und Kultur“. Durch die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur, z. B. Theater-, Schloss- und Altstadtbesuche erhalten die Kinder einen Einblick in diesen Bereich und werden zur eigenen Aktivität angeregt. Durch das Ausleben ihrer Kreativität z. B. das Kennenlernen verschiedener Materialen (Holz, Papier, Stoff,…) und Techniken, wie Schneiden, Kleben, Kneten, Drucken und Malen mit verschiedenen Farben und Malutensilien, wird den Kindern die Entfaltung ihrer Persönlichkeit ermöglicht.

Wir bieten den Kindern durch die Ateliers ein vielfältiges Materialangebot an um sich künstlerisch, kreativ zu betätigen und darzustellen. Zur Verfügung steht eine Staffelei, Mal- und Basteltische, eine Werkbank und im Rollenspielraum  Verkleidungsmöglichkeiten und ein Kasperltheater.

Die Förderung der Kreativität ist auch in der Krippe ein wichtiger Bildungsaspekt. Altersentsprechend finden auch hier im Atelier Gestaltungsaktivitäten mit verschiedensten Materialien statt.

Starke Kinder

Bewegungserfahrungen haben Einfluss auf die Ausbildung kognitiver und sprachlicher Fähigkeiten, wie auch auf die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes. Seine Ich-Identität kann das Kind nur über die Entwicklung des Körperbewusstseins erlangen. Das Vertrauen in die eigene Person und das Selbstbild wird wesentlich geprägt von der Körpererfahrung in den ersten Lebensjahren. Das Gefühl, etwas bewirken zu können, wurzelt in der Erfahrung körperlicher Geschicklichkeit und Sicherheit. Dieses Kompetenzgefühl ist grundlegend für den Aufbau von Selbstvertrauen bei Leistungsanforderungen.

In unserer Kindertageseinrichtung hat jedes Kind die Möglichkeit in Bewegung zu sein. Bewegungserfahrungen können gesammelt und Bewegungsbedürfnisse befriedigt werden.

Zusätzlich zur Bewegung ist es uns wichtig, dass Kinder die Möglichkeit haben eigene Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln und diese auch anzuwenden, was im gleichen Zug Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein und die Frustrationstoleranz hat. Ein weiterer wichtiger Stichpunkt im Hinblick auf „starke Kinder“ ist die sogenannte Resilienz. Dazu zählt der kompetente Umgang mit familiären, gesellschaftlichen und individuellen Veränderungen und Belastungen. Diese Widerstandsfähigkeit ist die Grundlage für positive Entwicklung, Gesundheit, Wohlbefinden.

Beteiligung der Kinder

Laut Art. 12 der UN-Kinderrechtskonventionen haben Kinder das Recht sich, an allen sie betreffenden Entscheidungen entsprechend ihrem Entwicklungsstand, im Sinne von Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung, zu beteiligen. Dies gründet auf Partnerschaft und Dialog und bedeutet, Planungen und Entscheidungen über alle Angelegenheiten, die das eigene Leben und das der Gemeinschaft betreffen, zu teilen und gemeinsam Lösungen zu finden. Partizipation ist sozusagen ein demokratisches Prinzip, das die Haltung des pädagogischen Personals als Begleiter fordert.

Mitwirkungsmöglichkeiten ergeben sich für die Kinder in unserer Kita in folgenden Bereichen:

-       Kinderkonferenzen

-       Auswahl der Wochenaktivitäten

-       Projektarbeit

-       Feiern von verschiedenen Festen und Geburtstagen

-       Morgenkreisgestaltung

-       gleitende Brotzeit/Kinderfrühstück/Mittagessen

-       Mitgestaltung der Spielbereiche

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Neben unseren anderen Partizipationsverfahren setzten wir auch ein Beschwerdeverfahren für die Kinder um. Mit dem Bundeskinderschutzgesetz wurde das Beteiligungs- und Beschwerderecht in Einrichtungen konkretisiert.

Wir sehen es als unsere Aufgabe den Kindern das zustehende Recht tatsächlich einzuräumen und sie als Ideen- und Beschwerdeführer aktiv miteinzubeziehen.

Dies erfordert eine gewisse Haltung der Mitarbeiter, besonders auch in der Krippe, da die meisten Kinder sich verbal noch nicht äußern können. Hier ist es wichtig auf die Impulse der Kinder zu achten.

Im Kindergarten gibt es verschiedene Beschwerdeverfahren. Jede Gruppe wählt ihre Gruppensprecher, die Beschwerden annehmen und sich für die Rechte der anderen Kinder einsetzen. Ebenso gibt es bei der pädagogischen Leitung eine „Kindersprechstunde“ und eine jährlich stattfindende Kinderbefragung (im Moment noch in Arbeit).

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und  auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und  ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen  den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „ (UN- Behindertenrechtskonvention)“.

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann. Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

Spielen und Lernen sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Medaille und haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Beide stellen eine Beziehung zur Umwelt her. In unserer Einrichtung stehen den Kindern weiträumige Spiel- und Aktionsräume und Möglichkeiten zum Rückzug zur Verfügung, in denen sie in großen oder in kleinen Gruppen aktiv sein können, aber auch abseits des Gruppengeschehens Ruhe finden, alleine spielen oder sich z. B. konzentriert ein Buch anschauen können. Der zeitliche Rahmen zum selbstbestimmten Spielen und Lernen bewegt sich außerhalb der geplanten pädagogischen Angebote. Während dieser Zeit beobachten und begleiten wir das Spielgeschehen. Die individuellen Lernprozesse der Kinder werden unterstützt, der Erwerb der Basiskompetenzen gefördert und Konfliktlösungsstrategien erarbeitet und vertieft.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Die Dokumentation der pädagogischen Arbeit ist ein ressourcenorientiertes Vorgehen bei der Erfassung von Lern- und Entwicklungsprozessen. Es lenkt die Aufmerksamkeit auf das was ein Kind schon alles kann, weiß und versteht.

Verschiedene Dokumentationsinstrumente helfen uns die pädagogische Arbeit zu erfassen:

-       Portfolio und Könnerbox

-       Tagebuch (Krippe)

-       Wochenrückblick (Kindergarten)

-       „sprechende Wände“

-       digitaler Bilderrahmen mit Foto-Show

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Die Beobachtung und Dokumentation von Entwicklungsverläufen bildet eine wesentliche Grundlage für pädagogisches Handeln. Ferner hilft sie dem Personal das Kind besser kennenzulernen und die Kompetenzen zu erfassen und dient als Grundlage für die 2mal-jährlich stattfindenden Elterngespräche.

Die Beobachtungen werden dokumentiert und in den Entwicklungsgesprächen mit den Eltern besprochen. Darüber hinaus bieten wir den Eltern bei Bedarf individuelle Elterngespräche über Entwicklung, Erfahrungen und Erlebnisse ihres Kindes an. Die Ergebnisse aller Elterngespräche werden protokolliert, mit den Eltern reflektiert und absolut vertraulich behandelt.

Die Basis dafür bilden verschiedene Beobachtungsbögen, die vom Staatsinstitut für Frühpädagogik ausgegeben wurden.

Auch durch die Portfolios und die Könnerbox werden die Entwicklungsverläufe der Kinder stärkenorientiert dokumentiert. Sie werden gemeinsam mit den Eltern geführt und sind für die Kinder stets zugänglich. Dabei erkennt das Kind selbst, welche Fortschritte es immer wieder macht und sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Beteiligung der Eltern

Anzustreben ist eine Erziehungspartnerschaft, bei der sich Familie und Kindertageseinrichtung füreinander öffnen, ihre Erziehungsvorstellungen austauschen und zum Wohl der Kinder kooperieren. Bei einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Fachkräften und Eltern finden die Kinder ideale Entwicklungsbedingungen vor. Ebenso besteht die Möglichkeit für die Teilnahme an geplanten Aktivitäten, Ausflügen und Vorbereitungen für Feste. Alle Eltern können jederzeit nach Absprache in der jeweiligen Gruppe hospitieren, um zu beobachten, wie sich ihr Kind in der Einrichtung verhält und können somit auch unseren Tagesablauf besser kennenlernen.

Der Elternbeirat hat bei der Planung und Organisation der Kita-Arbeit (wie z. B. Familienveranstaltungen, Elternvertretung, Festgestaltung) die Möglichkeit der Mitverantwortung. Ressourcen und Engagement der gesamten Elternschaft werden aufgegriffen und in die pädagogische Jahresplanung integriert. Die von unserem Träger jährlich durchgeführte Elternbefragung ermöglicht allen Familien eine Bewertung unseres Betreuungsangebotes und der pädagogischen Arbeit.

Details zu unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.

  • Kindergarten Grüne Insel
  • Kindergarten Grüne Insel
  • Kindergarten Grüne Insel
  • Kindergarten Grüne Insel
  • Kindergarten Grüne Insel
  • Kinderkrippe Grüne Insel
  • Kinderkrippe Grüne Insel
  • Kinderkrippe Grüne Insel
  • Kinderkrippe Grüne Insel
  • Kinderkrippe Grüne Insel
  • Kita Grüne Insel
  • Kita Grüne Insel